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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Binnenschiffer fordern von EU Ausbau der Wasserwege



Die EBU sieht die Binnenschifffahrt als die umweltfreundlichste Art des Gütertransports

verkehrsrundschau.de,16.09.2010, Aktuelle Nachrichten, Politik & Verbände

Brüssel. Die Europäische Binnenschifffahrts Union (EBU) fordert die EU-Kommission dazu auf, die Binnenschifffahrt beim künftigen Aufbau des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) stärker zu berücksichtigen. Mindestens 20 Prozent des TEN-V Budgets sollten für Maßnahmen zur Verbesserung der inländischen Wasserwege aufgewendet werden. Das schreibt EBU in dem Beitrag, den sie zur öffentlichen Befragung der EU-Kommission über sinnvolle Maßnahmen zur Neuausrichtung der TEN-V-Politik verfasst hat.

EBU verweist darauf, dass Schiffe die umweltfreundlichste Art des Gütertransports seien und damit ideale Voraussetzungen bieten, die EU-Umweltziele zu verwirklichen. Auf den europäischen Wasserstraßen gebe es noch viel Platz, den es auszunutzen gelte. Investitionen in Wasserwege seien im Vergleich zu anderen Transportwegen relativ gering und würden sich schon sehr bald wirtschaftlich lohnen.... weiterlesen

EU-Verkehrsminister beraten über Verbesserungen des Schiffsverkehrs



Verkehrs-Staatssekretär Rainer Bomba

Verbesserungen des Schiffsverkehrs

verkehrsrundschau.de, 17.09.2010 Aktuelle Nachrichten

Brüssel. Die EU-Verkehrsminister haben auf einem informellen Treffen in Antwerpen am Mittwoch und Donnerstag über künftige Verbesserungen für die Schifffahrt sowohl auf dem Meer als auch auf Binnengewässern beraten. Kernpunkte des von der belgischen Ratspräsidentschaft angesetzten Treffens waren Überlegungen zur besseren Einbindung des Kurzstrecken-Seeverkehrs, der Binnenschifffahrt und der Häfen in das EU-Verkehrssystem. Zugleich wurden Möglichkeiten zur Vereinfachung der Verwaltung und zum verstärkten Einsatz neuer Technologien diskutiert. Für die Bundesrepublik nahm Staatssekretär Rainer Bomba an dem Treffen teil.... weiterlesen

Hamburger Hafenwirtschaft, Politik und Verbände im Dialog mit Bundestagsabgeordneten



Enak Ferlemann - Copyright HHM

erste Parlamentarische Abend am 15.09.2010
Der Hamburger Hafen erholt sich nach dem Krisenjahr 2009 und befindet sich wieder auf Wachstumskurs. Um wachsende Gütermengen über Deutschlands größten Hafen auch künftig abwickeln zu können, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Diese werden zu einem bedeutenden Teil durch die Politik in Berlin gestaltet. Deshalb forderten die Teilnehmer des von Hafen Hamburg Marketing e.V. am 15. September im Berliner Reichstagsgebäude organisierten Parlamentarischen Abend mehr Unterstützung bei der Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte. Ganz oben auf der Liste standen dabei die Fahrrinnenanpassung der Außen- und Unterelbe und der zügige Ausbau der landseitigen Verkehrswege.
Rund 140 Abgeordnete, Vertreter aus Hafenwirtschaft, Politik und Verbänden waren der Einladung von Hafen Hamburg Marketing e.V. gefolgt und trafen sich zum Informations- und Meinungsaustausch im Restaurant Käfer im Berliner Reichstag.

Claudia Roller, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing (HHM), begrüßte als Redner Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Ian Karan, Senator für Wirtschaft und Arbeit, Frank Horch, Präses der Handelskammer Hamburg, Klaus-Dieter Peters, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hafen und Logistik AG und Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg e.V. sowie als Teilnehmer weitere bekannte Vertreter aus Wirtschaft und Politik zu der von HHM initiierten Veranstaltung. ...weiterlesen

Keine Zweifel am System Wasserstraße


KLIWAS-Workshop: BÖB beleuchtet die Öko-Effizienz des Systems in Zusammenhang mit Fragen des Klimawandels

PM Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V. (BÖB), 08.09.2010

Berlin/Bonn, 08.09.2010 (BÖB) – Bereits durch den Weltklimarat (IPCC) wurde dem Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen (BÖB)die hohe Öko-Effizienz des Systems Wasserstraße bestätigt. Eine stärkere Einbindung von Binnenschifffahrt und –häfen mit ihrer positiven Emissionsbilanz bei gleichzeitig hoher Transportkapazität ist für eine Trendwende im Verkehr zwingend. Umso wichtiger ist es aus Sicht des Verbandes, die Zukunft des Systems nicht durch eine Pauschalisierung möglicher negativer Einflüsse des Klimawandels auf die Befahrbarkeit von Flüssen und Gewässern zu schwächen. Festzustellen ist, dass die tatsächlichen Auswirkungen des Klimawandels auf die langfristige Nutzbarkeit der Wasserstraße nicht wissenschaftlich hinterlegt sind, aber bereits heute einen negativen Einfluss auf den Markt haben und somit Unsicherheit beim Verlader erzeugt wird..... weiterlesen

Leserbrief zum MZ Artikel "Ein Leben für die Natur"

von A. Kohler, per E- Mail

Ein ausgewiesener Gegner der Schifffahrt auf Elbe und Saale bekommt einen bedeutenden europäischen Umweltpreis. Der EuroNatur-Preis ist laut der gleichnamigen Stiftung eine „Ehren-Auszeichnung, mit der herausragendes Engagement im Naturschutz, in der Umweltbewahrung, in der Umweltbildung und in der nachhaltigen Entwicklung gewürdigt wird. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, deren Engagement Vorbildcharakter hat, und die sich langfristig für die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen".

So weit so gut. Die Juroren von EuroNatur werden wissen was Sie tun und wen Sie auszeichnen. Für mich stellt sich allerdings die Frage, ob die genannten Kriterien bei einem Preisträger wie Herrn Dr. Dörfler wirklich zutreffen?

Ich arbeite in einem mittelständischen Unternehmen, dass die Elbe- Container- Linie ständig über Hafen Riesa nutzt. Wir wollen das über  Partner in Tschechien über Lovosovice von den Sächsischen Binnenhäfen erweitern. Wir transportieren zwei Drittel unserer Ausrüstungen mit der Bahn, operativ per LKW, nutzen aber zunehmend die Elbe mit Containern für Kunden außerhalb von Deutschland via Hamburg. Wr haben auch schon Behälter von Decin mit dem Schiff bezogen. Intensiver befassen wir uns mit Transporten per Schiff auf der Elbe seit etwa 5 Jahren..... weiterlesen

Lack: »Der Elbeausbau ist vom Tisch«



Containerschubverband unterhalb von
Hitzacker Foto: Klinder

Binnenschifffahrt-ZfB-Nr.9-2010

Magdeburg. Im Zusammenhang mit der Vorbereitung des sogenannten 18. Elbe-Saale-Camps des BUND, das vom 24. Juli bis 1. August bei Barby stattfand, und an dem lediglich 30 selbsternannte Elbeschützer teilgenommen haben sollen (siehe auch übernächste Seite), nutzten die selben wieder ausgiebig die Medien, um gegen die Schifffahrt auf der Elbe mobil zu machen. Der stellvertretende Vorsitzende des Elbstromfördervereins und ehemalige Leiter des WSA Magdeburg, der für seine außerordentliche Sachlichkeit in dieser Diskussion bekannt ist, nahm dazu in der Magdeburg Volksstimme wie folgt Stellung:

Durch die unsachlichen und falschen Informationen des BUND werden grundlos Pferde scheu gemacht und das für Nichts und wieder nichts. So meldet sich der BUND in schöner Regelmäßigkeit lautstark gegen den Ausbau der Elbe zu Wort. Auch dort müsste inzwischen angekommen sein: Da im gesamten Elbebereich keine Staustufen, keine Ufer versteint werden, der Strom nicht betoniert und tiefer gebaggert wird und die Buhnen hochwasserneutral sind, kann ich das Verhalten und die Argumentation der Vertreter des BUND nicht nachvollziehen..... weiterlesen

Lesen Sie dazu auch:
Probleme der Schifffahrt sind lösbar
Magdeburgs ehemaliger WSA-Chef Rolf Lack kritisiert Dr. Ernst-Paul Dörfler

in: Binnenschifffahrt-ZfB-Nr.9-2010

Saale-Seiten-Kanal wird gebraucht


18. Elbe-Saale-Camp vom 24. Juli bis 1. August erwies sich als Flop

Binnenschifffahrt-ZfB-Nr.9-2010

Barby/Elbe. »Es war einmal ein Fluss – der sein Reich verlor an den Menschen. Mit Gewalt wurde ihm sein Land genommen, sein Wasser verschmutzt, seine Bewohner wurden vergiftet, seine Lebendigkeit eingedämmt ...

Es waren einmal ein-Fluss-reiche Flussschützer die erkannt hatten, welch wertvoller, einzigartiger Freund ihnen für immer verloren zu gehen drohte. Seit vielen Jahren nun schon setzen sie sich deshalb für ihn ein, erheben laut ihre Stimmen für den Erhalt der letzten naturnahen Flusslandschaft – so auch in diesem Jahr beim 18. Internationalen Elbe-Saale-Camp ... mit aller Entschlossenheit und aller Kraft!«, so heißt es in der Internetankündigung über das 18. Internationale Elbe-Saale-Camp, in dem sich jährlich die selbsternannten Elbeschützer versammeln und sich gegen jedwede Verbesserung von Schifffahrtsbedingungen an Elbe und Saale einsetzen. .. weiterlesen

Beräumung von Hindernissen in der Elbe nach dem Hochwasser



Hindernis bei Schmilka, Elbe-km 6,9

PM Wasser- und Schifffahrtsamt Dresden

Das Wasser- und Schifffahrtsamtes Dresden (WSA Dresden) führt in der Fahrrinne der Elbe in der Sächsischen Schweiz umfangreiche Hindernisbe­seitigungen durch. Dabei ist in Schmilka begonnen wurden und es wird sich talwärts vorgearbeitet. Die Arbeiten werden zwischen Schmilka und Bad Schandau sowie im Bereich Wehlen voraussichtlich bis Ende nächster Wo­che durchgeführt.
Nach dem Hochwasser im August diesen Jahres hat das WSA Dresden die Elbe auf Sand- und Kiesbänke sowie Unterwasserhindernisse abgesucht. Das war notwendig, da aufgrund des damals plötzlich einsetzenden und schnell steigenden Hochwassers viel Treibgut, vor allem aus den Neben­flüssen, aber auch große Mengen von Steinen, Kies und Sand in die Elbe eingeschwemmt wurden. Bei den Peilungen wurden flächenmäßige Verän­derungen an der Sohle durch Kies- und Sandablagerungen, aber auch punktuelle Hindernisse mit genauen Koordinaten erfasst und ausgewertet.

Bei den nunmehr niedrigeren Wasserständen werden die georteten Hin­dernisse durch einen Baggerkomplex mit dem Baggerschiff „TORGAU“ be­räumt... weiterlesen

Großes Interesse am offenen Denkmal bewegt sogar noch mal das Hebewerk



Eine der Besuchergruppen konnte sich hier unterhalb des 5400 Tonnen schweren Troges über die Technik des Hebewerkes informieren. An den Stahlteilen beginnt bereits der Zahn der Zeit zu nagen. Foto: Uli Lücke

Volksstimme.de, 13.09.2010, Von Matthias Fricke

Förderverein im Gespräch mit dem Bundesministerium / Nächste Woche sind Abgeordnete eingeladen

Mehrere Hundert Besucher kamen gestern anlässlich des Tages des offenen Denkmals zum stillgelegten Schiffshebewerk und nahmen an den von der Magdeburger Urania angebotenen Führungen teil. Dann die Überraschung: Der Fahrstuhl bewegte sich noch einmal. Schließlich muss die Technik aus Gründen der Instandhaltung sowieso hin und wieder genutzt werden. Der Kampf um die Wiedereröffnung des Hebewerkes geht weiter. Allerdings werden die Chancen auf einen Durchbruch höchst unterschiedlich bewertet.
Barleber See. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das scheint sich auch im Fall des Schiffshebewerkes zu bewahrheiten. "Denn nach den Planungen des Bundesverkehrsministeriums hätten schon lange zwei Dämme aufgebaut und das Denkmal für immer außer Betrieb genommen werden sollen. Das wurde es zum Glück noch nicht", erklärt Wirtschaftsbeigeordneter Rainer Nitsche, der wegen seiner touristischen Bedeutung und damit Wirtschaftskraft um die Funktionsfähigkeit des Baudenkmals kämpft. Und als ob dies noch unterstrichen werden müsste, schlenderten die Magdeburger gestern am Hebewerk zahlreich umher oder nahmen an einer der Führungen der Urania teil. Zur Überraschung nahm der 5400 Tonnen schwere Trog noch einmal Fahrt auf, um das 18,5 Meter große Gefälle zu überwinden. Begeisterung machte sich breit und Hoffnung. Nur Grund zum Jubeln gab es bisher nicht.... weiterlesen

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