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Elbe-Saale-Nachrichten
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Elbstromverein e.V. Saaleverein e.V. Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein e.V.
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###SALUTATION###,
mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
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 | Lesen Sie heute: |
 | Regierungsfraktionen erteilen der alleinigen Tonnagebetrachtung eine Absage

Presseinformation des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB), 6. Juli 2011
BDB begrüßt Entschließungsantrag zur Neustrukturierung der Flüsse und Kanäle Das Bundesverkehrsministerium verfolgt die Absicht, geplante Ausbaumaßnahmen an Flüssen und Kanälen neu zu bewerten und will sich hierbei allein an der derzeitigen bzw. prognostizierten Gütermenge orientieren. Der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute mit den Stimmen der Regierungsfraktionen CDU/CSU und FDP diesem Vorgehen eine klare Absage erteilt und einen umfangreichen Beschluss zum weiteren Vorgehen des Bundesverkehrsministeriums bei der Neustrukturierung des Wasserstraßennetzes getroffen. Der Bundestag fordert das Ministerium auf, nicht nur die Gütermenge (Tonnage), sondern zusätzlich u.a. die Verkehrs-, Erschließungs- und Zugangsfunktionen der Flüsse und Kanäle, die Wertschöpfung der Transporte sowie die Leistungen der Personenschifffahrt zu berücksichtigen. Zudem soll die Anzahl der geplanten Netzkategorien reduziert, das Vorgehen ausreichend begründet und mit aktuellen Prognosezahlen untermauert werden. .... weiterlesen
|  | "… dann würde der Osten abgekoppelt"


Volksstimme.de, 08.07.2011 Volksstimme-Interview mit Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Webel
Seit knapp drei Monaten ist Thomas Webel Minister für Landesentwicklung und Verkehr. Im Volksstimme-Interview warnt er davor, Investitionen in die ostdeutsche Infrastruktur herunterzufahren und dis-tanziert sich von Regierungsplänen, den Landesbetrieb Bau aufzuspalten. Zugleich will er die zersplitterten Zuständigkeiten für den Radverkehr in seinem Ministerium bündeln. Das Gespräch führten die Redakteure Winfried Borchert und Jens Schmidt.
Volksstimme: Herr Webel, mit dem von Ihnen erhofften Saalekanal sieht es nicht gut aus; Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat den Erörterungstermin auf unbestimmte Zeit verschoben. Welche Chancen hat das Projekt noch?
Thomas Webel: Der Bundesverkehrsminister hat dem Ministerpräsidenten und mir gegenüber Mitte Mai diesen Scoping-Termin zugesagt. Auf dieses Wort vertraue ich nach wie vor! Weil ein Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium unlängst anderslautende Aussagen gemacht hat, habe ich Herrn Ramsauer in einem Brief noch einmal um Klarstellung gebeten.
Volksstimme: Der Bundesverkehrsminister hat Elbe und Saale als Wasserstraßen von untergeordneter Bedeutung eingestuft. Damit wäre ein Saalekanal ausgeschlossen. Mit welchen Argumenten wollen Sie ihn umstimmen?
Webel: Mein Motto lautet: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. In den vergangenen Jahrzehnten wurden insgesamt etwa 500 Millionen Euro in die Schiffbarkeit der Saale investiert. Es fehlen lediglich die letzten zehn Kilometer bis zur Mündung in die Elbe. Käme der Seitenkanal nicht, wären diese Investitionen de facto in den Sand gesetzt. Damit will ich mich nicht abfinden! .... weiterlesenhttp://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt/?em_cnt=2056963
|  | IHK reagiert mit Erleichterung und Zuversicht

Halle, 6. Juli 2011. Als einen „dringend notwendigen Schritt in die richtige Richtung" hat die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) die heutige Entscheidung des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags begrüßt, die Kriterien für die künftige Netzstruktur der Bundeswasserstraßen zu erweitern. Der von den Regierungsfraktionen eingebrachte und vom Bundestagsverkehrsausschuss angenommene Änderungsantrag zwinge das Bundesverkehrsministerium das Konzept zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zu überarbeiten. Die IHK hatte den Entwurf mehrfach kritisiert und Änderungen angemahnt.... „Somit können wir auch wieder hoffen, das volkswirtschaftlich sinnvolle Investitionen, wie sie an Elbe und Saale geplant sind, weiter Bestand haben werden und die für die Binnenschifffahrt befürchtete, in Ost und West unterteilte ‚Zwei-Klassen-Gesellschaft' ein Riegel vorgeschoben wird", betont Bauer weiter. ... weiterlesen |  | Entschließung des Verkehrsausschusses zur WSV-Reform geht in die richtige Richtung

Presseerklürung BDS Abteilung Binnenschifffahrt e.V. , 7.Juli 2022 Netzkategorisierung nach Auffassung des BDS dennoch unnötig, umständlich und schädlich.
Als einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete der Vorsitzende des BDS-Binnenschifffahrt, Jürgen Schlieter, die in der gestrigen Sitzung des Verkehrsausschusses im Rahmen eines Änderungsantrages verabschiedete Entschließung zur Reform der Wasser-und Schifffahrtsverwaltung. Darin wird die Bundesregierung u.a. aufgefordert, die Kriterien für die Priorisierung von Investitionsprojekten darzustellen, die Anzahl der Kategorien zu verringern, neben der Tonnage weitere Kriterien zu berücksichtigen sowie für die Überprüfung der Kategorisierung Auf- und Abstiegsregelungen aufzustellen und diese in einem Turnus von fünf Jahren zu überprüfen. Deutliche Kritik übt der mit den Stimmen der Regierungsfraktionen verabschiedete Beschluss auch an der bisherigen Verfahrensweise des BMVBS, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, „eine angemessene Information und Beteiligung des Verkehrsausschusses an der Kategorisierung und Verwaltungsreform sicherzustellen". ... weiterlesen |  | „Gehe davon aus, dass der Saalekanal gebaut wird"

Volksstimme, 1.7.2011 Das letzte Wort zum Saalekanal ist, wenn es nach Verkehrsminister Thomas Webet (CDU) geht, noch immer nicht gesprochen.Volksstimme-Redakteurin Anja Keßler sprach am Rande eines Vor-Ort-Termins mit dem Minister. Volksstimme: ln dieser Woche gab es eine Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestags in Berlin. Dabei wurde kritisiert, dass Entwicklungspotenziale einer ausgebauten Saale außer Acht gelassen würden.
Thomas Webel: Das ist richtig. Die Saale ist nicht schiffbar, weil die letzten zehn Kilometer nicht ausgebaut sind. Selbst bei der ungünstigsten Prognose werden 2,5 Millionen Tonnen auf der Saale im Jahr transportiert. Das wären 100 000 weniger Lkw auf Sachsen-Anhalts Straßen. Das bedeutet auch eine enorme Einsparung an Lärm und Feinstaub.Außerdem ist eine Beurteilung über den tatsächlichen Bedarf erst 30 Jahre nach Fertigstellung realistisch.
Volksstimme: Trotzdem sind die Signale aus Berlin nicht eindeutig.
Webel: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat Dr. Haseloff und mir im Mai die Zusage gegeben, dass der Scooping-Termin in diesem Sommer stattfinden wird. Auf das Wort eines Ministerkollegens vertraue ich. Ich gehe außerdem davon aus, dass während diese Termins alle daran Beteiligten zu dem Schluss kommen, dass der Kanal gebaut werden muss. ... weiterlesen |  | Hafenumschlag der Superlative: ICE und Brücke

Volksstimme Magdeburg 05.07.2011 Hafengesellschaft: Eine Million Tonnen im Vorjahr verladen
Magdeburg / Schönebeck (ka). Obwohl im Hanse-Hafen und auch im Schönebecker Hafen regelmäßig spektakuläre Umschläge stattfänden (Panzer, Raupenteile, Anlagen), sei die kürzliche Entladung eines ICE-Erlkönigs schon etwas Besonderes, sagte Leonhard A. Hochheimer von der Hafen GmbH auf Nachfrage. Für die Hamburger Hochbahn wurde kürzlich ein riesiges Brückenteil (30 Meter lang, 130 Tonnen schwer) auf ein Schiff verladen. Gebaut hatte es der Magdeburger Stahlturm- und Apparatebau. ... Allein die Magdeburger Hafen-gesellschaft hat 2010 ca. 1 Mio. Tonnen Güter selbst umgeschlagen — davon etwa ein Viertel im Hansehafen. ..weiterlesen
|  | Jubiläumswochenende: Elbe-Schifffahrt macht Dampf

Leipziger Volkszeitung, , 04.07.2011 Die älteste und größte Raddampferflotte feiert in diesem Jahr ihr 175-jähriges Jubiläum. Höhepunkt ist das Jubiläumswochenende vom 8. bis 10. Juli mit einem Bürgerfest am Dresdner Terrassenufer sowie Rund- und Abendfahrten mit Musik und Tanz. Eine besondere Attraktion am Festwochenende ist die Ausfahrt mit einem tschechischen Seitenraddampfer. Der Dampfer „Vltava“ wurde 1940 gebaut und später als Restaurantschiff umgebaut. Er ist sozusagen auf der Elbe als Gratulant der Prager Dampfschifffahrt angereist. ... weiterlesen
|  | 15. Internationales Oder/Havel-Colloquium am 29.06.2011 in Potsdam

Pressemitteilung VEREIN ZUR FÖRDERUNG DES STROMGEBIETES ODER/HAVEL E.V. Gerhard Ostwald, Vorsitzender des Vereins, Berlin, 30.06.201
Kontroverse Auffassungen zur Infrastrukturpolitik des Bundes bestimmten das Colloquium
Am 29.11.2011 fand das 15. Internationale Oder/Havel-Colloquium zum Thema „Anspruch und Realismus in der Weiterentwicklung von Schifffahrt und Wasserstraßen in der Oder/Havel-Region“ in Potsdam statt. Knapp 70 Teilnehmer, darunter Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger, diskutierten dabei die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur zukünftigen Investitionspolitik des Bundes in die Wasserstraßen, die praktisch auf ein Abhängen des Osten Deutschlands bedeuten.
Eindringlich wurde von deutschen und polnischen Rednern die baldige Unterzeichnung des deutsch-polnischen Abkommens zu Verbesserungen für die Schifffahrt im Oderraum gefordert. .... weiterlesen |  | MS Oberon läuft auf Restwasserstrasse Saale den Hafen Halle an

PM VhdS Schifffahrt auf Elbe und Saale
Ein Europaschiff der Rhenus Partner Ship GmbH & Co.KG läuft am 29.06.2011 mit einer Gasturbine der MTU Friedrichshafen GmbH von Plochingen kommend den Hafen Halle an. Das Motorschiff MS Oberon mit einer Länge von 80 m und 9 m Breite hat eine Ladefähigkeit von 1120 t und ist vom Schifftyp ein sogenanntes Europaschiff, die auf europäischen Schifffahrtswegen verkehren können. Mit einer Gasturbine an Bord hat das Schiff eine lange Reise hinter sich. Die Fahrt begann im Hafen Plochingen am Neckar und führte über den Rhein bis Duisburg in den Rhein-Herne-Kanal, bei Dortmund in den Dortmund-Ems-Kanal und dann in den Mittellandkanal. Nach 320 km im Kanal in Magdeburg auf die Elbe, über die Elbstrecke 5 in die Saale bis Halle (Saale). Das sind ca. 1000 km Schiffsweg. Für uns sehr spannend war natürlich die Schifffahrt auf Elbe und Saale. ... weiterlesen
Bilder der MS Oberon auf der Saale |  | Leserbriefe

3 Leserbriefe Zu „Letzte Frist für umstrittenen Saale-Kanal", MZ vom 30. Juni, und „Der Bypass-Streit", MZ vom 22. Juni:
MZ 05.07.2011
Um den Bau des Saale-Kanals wird zurzeit heftig gestritten. Von den Gegnern des Projektes werden dabei die unmöglichsten Argumente ins Feld geführt. Außer den an der Saale liegenden Betrieben, die ihre Produkte auf der Saale umweltfreundlich transportieren wollen, gibt es kaum Befürworter des Projektes. Ein Schwerpunkt der Kritiker sind vor allem die veranschlagten Kosten von 100 Millionen Euro....
Ein außergewöhnliches Interview in der MZ zum Verkehrsweg Saale und Elbe. Erstmals kamen in einem Streitgespräch mit Herrn Klinder von der Binnen-schifffahrt und Herrn Dr. Dörfler vom BUND die zwei Seiten, Gegner und Befürworter der Schifffahrt auf Elbe und Saale, gleichzeitig zu Wort. ...
Bei dem Saalekanal geht es nicht nur um die Belebung der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt, sondern um die gesamte Infrastruktur in Mitteldeutschland mit den Industriezentren um Bernburg, Halle, Leuna, Lützkendorf und Schkopau und zuletzt dem Großraum Leipzig.....weiterlesen |  | Kritik an Streichung des Saale-Ausbaus

MDR Sachsen-Anhalt, Region Halle, 29. Juni 2011
Die Kritik am möglichen Aus für den Elbe-Saale-Kanals ebbt nicht ab. Ein Hallenser Verein zur Wiederbelebung der Binnenschifffahrt auf der Saale kritisierte am Mittwoch die Entscheidung des Bundes, nur noch besonders stark genutzte Wasserstraßen auszubauen. Mit einem Federstrich würden faktisch 500 Millionen Euro versenkt, die in den vergangenen 20 Jahren in den Saale-Ausbau getätigt worden seien. Das zeuge von wirtschaftlicher Unvernunft, hieß es vom Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt Halle. Vereinssprecher Manfred Sprinzek warnte zugleich vor großer Enttäuschung in der Region. So hätten sich viele Unternehmen sich bei der Standortwahl auf die Ausbau-Pläne verlassen.... weiterlesen |  | Unterschriften für Saaleschifffahrt


TV Halle, Mittwoch, 29. Juni 2011
Für die Zukunft der Saale als Verkehrsweg haben sich am Mittwoch über 500 verantwortliche Unternehmer und Mitarbeiter der Stadtwerke eingesetzt. Mit ihrer Unterschrift unterstützen sie den Kampf gegen die Einordnung der Saale als Restwasserstraße. Diese Pläne hatte das Bundesverkehrsministerium jüngst veröffentlicht und für heftige Proteste in der Region gesorgt. Als Restwasserstraße würde die Saale ihre Berechtigung als Transport- und Binnenwasserweg verlieren, was nach Ansicht der Unterzeichner nicht passieren darf. .. weiterlesen |
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