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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Hans-Joachim Hacker: Elbe muss leistungsfähige Wasserstraße werden


Europaticker 2011-04-01

SPD Verkehrsexperte sieht das Aus für den Gütertransportes auf der Elbe

Die Bundesregierung bereitet mit ihrer Kategorisierung für die Elbe das Aus für die Entwicklung des Gütertransportes auf der Elbe vor und nimmt dem betroffenen Wirtschaftsraum Chancen für Wertschöpfung in den Bereichen Hafen- und Logistikwirtschaft sowie Tourismus, befürchtet der Schweriner SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Verkehrsausschusses Hans-Joachim Hacker wegen der Pläne der Bundesregierung bei der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, die Elbe lediglich ins „Nebennetz“ einzuordnen.

Ein Gespräch zwischen MdB Hacker und den Vertretern des Elbefördervereins, Dipl.-Ing Rolf Lack und Hans-Wilhelm Stabe, bestätigte die Wachstumspotenziale auf dem Elbstrom. ... weiterlesen

 

Vom Tiger zum Bettvorleger



Hans-Wilhelm Dünner, Chefredakteur

EDITORIAL SCHIFFAHRT HAFEN BAHN UND TECHNIK 2|2011

Verwaltungen führen oft ein Eigenleben, insbesondere wenn sie preußische Traditionen aufweisen, wie die deutsche Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV). ...

.....Nun hatten die Mitglieder des Bundesverbandes öffentlicher Binnenhäfen (BÖB) eigentlich die Erwartung, dass BMV Staatssekretär Enak Ferlemann seine Zusage von der BÖB-Jahrestagung am 30. September 2010 wahr machen werde, im Rahmen eines Runden Tisches die praktischen Probleme der Anwendung der KV Richtlinie durch die WSD-West zwischen Gewerbe und Ministerium auszuräumen.
Passiert ist seither nichts. Ohnehin hat der für seine kräftigen Sprüche bekannte Niedersachse mittlerweile die Wandlung vom Tiger zum Bettvorleger vollzogen. Dem Gewerbe unvergessen ist sein Spruch vom Frühjahr letzten Jahres: „Wir ziehen das jetzt durch mit der Schleuse Kleinmachnow und diskutieren nicht mehr rum“. Im November bemühte er die Diktion der Grünen, um das Projekt als erstes Ausbauvorhaben im Osten zu beerdigen.
Es ist mehr als zweifelhaft, ob Sprücheklopfen reicht, um eine nach Eigeninteressen handelnde Verwaltung zu disziplinieren und neu zu strukturieren. Die dilettantischen Vorschläge des Bundesverkehrsministers zur Verwaltungsreform und das Hantieren mit unausgegorenen ‚Maulkorb‘- und ‚Klingen‘-Erlassen gegen Parlament und Gewerbe zeigen eine Hilflosigkeit der politischen Leitung, die in der Geschichte des Ministeriums ohnegleichen ist. Fortsetzung folgt.
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Der Hamburger Hafen boomt wieder


HAMBURGER ABENDBLATT,Rolf Zamponi

25 Prozent Plus beim Containerumschlag bis Ende Februar. Neue Asiendienste für die HHLA und Eurogate. Hamburgs Hafen boomt wieder.

Hamburg. Im Hamburger Hafen wächst der Umschlag sprunghaft. Nach einem Plus um 30 Prozent im Containergeschäft im Januar liegt auch der aussagekräftigere Zuwachs für die ersten beiden Monate des Jahres bei 25 Prozent. Das erfuhr das Abendblatt aus Reederei- und Hafenkreisen. Danach wurden im Januar und Februar mehr als 1,4 Millionen Standardcontainer (TEU) abgefertigt. Das gesamte Transportvolumen lag zum Jahresbeginn bei 20 Millionen Tonnen. Dies entspricht einem Plus von 13 Prozent gegenüber dem Jahr 2010..... weiterlesen

Ulrich Petzold: Naturschutz und Unterhaltung der Elbe sind keine Gegensätze



MdB Ulrich Petzold

 Wochenspiegel, Wittenberg - Jessen - Gräfenhainichen 

Biotop und Wasserstraße

Wittenberg (wg). Immer wieder kocht die Diskussion um die Nutzung der Elbe als Schifffahrtsweg hoch, zuletzt beim Antrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: “Hier wird wieder einmal ein künstlicher Gegensatz zwischen Schifffahrt und Naturschutz konstruiert, der so in der Praxis gar nicht existiert“, kritisiert der Wittenberger CDU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Petzold, “denn Biotop und Wasserstraße schließen sich nicht aus.“

Was den Abgeordneten auf die Palme bringt, sind Sätze im Antrag wie: Es sei ein “kanalartiger Ausbau mit einer Kette von Staustufen“ geplant. “Das ist eine bewusste Unwahrheit, die von den Grünen seit 1990 regelmäßig aufgetischt wird“, ärgert sich Petzold. Er sei 1991 mit dem letzten Verkehrsminister der DDR und späteren Bundestagskollegen Horst Gibtner in der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost gewesen.

“Bereits damals war klar, dass auf dem deutschen Elbabschnitt keine einzige Staustufe gebaut würde und die schon damals angepeilte Fahrrinnentiefe von 1,60 Metern sich mit der Rekon-struktion der vorhandenen, aber teilweise stark schadhaften Fluss-bauwerke erreichen lässt“, erklärt Petzold. “Staustufen, Elbausbau, Kanalisierung sind alles Gespenster, mit denen die Bürger verschreckt werden sollen.“ In ihrem Antrag behaupten Bündnis 90/Die Grünen, dass alle Versuche, eine ganzjährige Fahrrinnentiefe von 1,60 Metern zu garantieren, gescheitert sind. “Obwohl der damalige Umweltminister Trittin nach dem Elbehochwasser 2002 alle Unterhaltungsarbeiten an der Elbe gestoppt hat und sogar die Beseitigung der Hochwasserschäden an den Flussbauwerken verboten hatte, wurde 2010 nur an 21 Tagen die Fahrrinnentiefe von 1,60 Metern unterschritten“, rechnet Petzold den Grünen vor. ... weiterlesen

 

Einsatz der Odratransflotte unter DBR-Regie


SCHIFFAHRT HAFEN BAHN UND TECHNIK 2|2011

DBR-Vorstand Wittkowski: Ausbau des Containerverkehrs

Am 11. März hat der Aufsichtsrat der Odratrans Group in Warschau wichtige Beschlüsse zur Entwicklung der Gruppe getroffen und damit eine neue Unternehmensstrategie mit weitreichenden Konsequenzen für die Deutsche Binnenreederei AG (DBR) eingeleitet. SUT-Korrespondent Dr. Günter Teßmann sprach mit DBR-Vorstand Stanislaw Wittkowski über die künftige Marktausrichtung der polnisch-deutschen Reedereigruppe.

Als wichtigste Schlüsselentscheidung gilt, dass die gesamte Flotte der Odratransgruppe mit sofortiger Wirkung in die Regie der DBR auf Mietbasis übergeht. Das betrifft ca. 60 Schubboote und ca. 200 Schubleichter. „Mit dieser Maßnahme verändert sich die Stellung der DBR nicht nur innerhalb der Unternehmensgruppe.
Vielmehr wird die DBR eine ganz neue Position auf dem deutsch-polnischen und damit auf dem europäischen Markt erhalten, weil sich der Umsatz des Unternehmens mehr als verdoppeln wird“, ist Stanislaw Wittkowski, überzeugt. Die praktische Umsetzung des Beschlusses soll bis Ende April dieses Jahres abgeschlossen sein.

Containerlinien werden gestärkt ....

Elbe-Containerverkehr dreilagig
Außerdem soll auf der Elbe zunehmend dreilagig gefahren werden. weiterlesen

 

Neubau eines Logistikzentrums im Alberthafen Dresden-Friedrichstadt



Alberthafen Dresden-Friedrichstadt mit verlängertem Gleis und neuem Logistikzentrum auf dem Nordufer (Quelle: SBO)

Das seit 2001 im Alberthafen Dresden-Friedrichstadt ansässige Logistikunternehmen Sachsenland Transport & Logistik GmbH Dresden tätigt noch in diesem Jahr mit dem Neubau eines Logistikzentrums eine Investition von über 3 Millionen Euro auf dem Nordufer des Hafengeländes.
Bereits 2001 gaben die Trimodalität des Hafens, also das Angebot der drei Verkehrswege Schiene, Straße, Wasserstraße, sowie die günstige Verkehrsanbindung des Hafens an das Fernstraßennetz den Ausschlag für die Standortwahl. Mit der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH hat das Unternehmen einen starken lokalen Partner im Bereich Umschlag, Lagerei und Logistik gefunden.
Das anfänglich rein auf LKW-Transporte nach Russland spezialisierte Unternehmen konnte in den Folgejahren kontinuierlich sein Portfolio weiterentwickeln. „Das Wirtschaftswachstum in Osteuropa hält unverändert an. Insbesondere hochwertige Maschinen und Komponenten werden aus Westeuropa z.B. nach Russland verkauft. ... „Die individuellen Bedürfnisse der Kundschaft im Auge und die langjährige Erfahrung im täglichen Geschäft haben die Planung eines Neubaus notwendig gemacht“, erläutert Geschäftsführer Marko Weiselowski. ... weiterlesen

IHK-Verkehrsausschuss kämpft um Saalekanal


Halleforum.de, 23.04.2011

Bundesregierung will nur noch größere Wasserstraßen fördern.

Seit Jahren läuft der Streit um den Bau des Saalekanals bei Tornitz. Mehrere Wirtschaftsverbände sind für den Ausbau. 2,5 Millionen Tonnen könnten so auf den Wasserweg verlagert werden. 100 Millionen Euro soll der 7,5 Kilometer lange Schleusenkanal bei Tornitz kosten.

Doch die Bundesregierung hat nun offenbar andere Pläne. Das Bundesverkehrsministeriums will künftig nur noch in den Ausbau solcher Bundeswasserstraßen investieren, auf denen jährlich mindestens fünf Millionen Tonnen Güter transportiert werden. Bei Saalekanal wäre das nicht der Fall. Deshalb hat sich nun der Verkehrsausschuss der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) gegen die Pläne ausgesprochen.

„Damit droht der deutschen Binnenschifffahrt wieder eine in Ost und West unterteilte Zwei-Klassen-Gesellschaft. ... weiterlesen

Mitteldeutschland darf nicht abgekoppelt werden!


IHK-Verkehrsausschuss zur Kategorisierung der Bundeswasserstraßen

Halle, 20. April 2011. Gegen die Pläne des Bundesverkehrsministeriums, künftig nur noch in den Ausbau solcher Bundeswasserstraßen zu investieren, auf denen jährlich mindestens fünf Millionen Tonnen Güter transportiert werden, hat sich der Verkehrsausschuss der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ausgesprochen.
„Damit droht der deutschen Binnenschifffahrt wieder eine in Ost und West unterteilte Zwei-Klassen-Gesellschaft. Mehr noch: für die gesamten neuen Bundesländer einschließlich Berlins will man sich offensichtlich vom allgemein anerkannten verkehrspolitischen Grundsatz der Multimodalität verabschieden.
Das ist für die mitteldeutsche Wirtschaft nicht hinnehmbar! Die unausgewogenen, volkswirtschaftlich kontraproduktiven und die Logistikregion Mitteldeutschland hemmenden Pläne des Bundesverkehrsministeriums dürfen so nicht umgesetzt werden“, mahnt Joachim Jahnke, Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses.

Das faktische ‚Aussperren‘ eines ganzen Verkehrsträgers durch die langfristige Verdammung von Elbe und Saale zur Bedeutungslosigkeit würde das Vertrauen von Ansiedlungswilligen, aber auch von bereits ansässigen Unternehmen in den Standort mit Sicherheit schwer beschädigen. Die damit einhergehende Entwertung bisheriger Investitionen von Bund, Ländern und Wirtschaft in Milliardenhöhe täte ein Übriges“, so Jahnke. ...weiterlesen

Pressespiegel 2010 des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V.

                                

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SACHSEN-ANHALT LAND DER BINNENSCHIFFFAHRT



Anlässlich der Konferenz „Sachsen-Anhalt – Land der Binnenschifffahrt“ am 27. Januar 2011 im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle an der Saale entstand eine allgemeine Informationsbroschüre zur Entwicklung der Binnenschifffahrt auf Elbe und Saale in Sachsen-Anhalt und deren Bedeutung für den Schiffsverkehr in Deutschland und den globalen Handel.

Schwerpunkte der Broschüre

  • SACHSEN-ANHALT AUF DEM WEG ZUM NACHHALTIGEN LOGISTIKSTANDORT
  • DER ELBKORRIDOR – VERBINDUNG VON METROPOLREGIONEN
  • DIE BEDEUTUNG DER BUNDESWASSERSTRAßEN UND HÄFEN IN SACHSEN-ANHALT
  • DIE VOLLENDUNG DES SAALEAUSBAUS – EIN WIRTSCHAFTS- UND TOURISMUSFAKTOR
  • DIE UMWELTFREUNDLICHKEIT DES VERKEHRSTRÄGERS BINNENSCHIFFFAHRT

Die genannten Schwerpunkte finden Sie in der Broschüre, welche wir Ihnen zum kostenfreien Download anbieten, zusammenfassend erläutert. In der Auswertung der Konferenz werden Sie in der nachfolgenden Zeit auf dieser Internetpräsenz weiterführende fachlich vertiefende Inhalte zu den Teilgebieten finden.

Fragen zur Broschüre richten Sie bitte an: info@saaleverein.de . Wir sind bemüht, diese umgehend an die Fachleute des Ministeriums weiterzugeben und zu beantworten.

Sachsen-Anhalt – Land der Binnenschifffahrt, die Broschüre zum Download

 

SAALE-ELSTER-KANAL FÖRDERVEREIN E.V. stellt wassertouristisches- Nutzungskonzept vor


internationale Veranstaltung im Merseburger Ständehaus

Am 06. April 2011 trafen sich im Merseburger Ständehaus 105 Gäste zur Vorstellung eines WasserTouristischen-NutzungsKonzeptes. Erstmals in der
Geschichte des Saale-Elster-Kanal gab es solch eine internationale Veranstaltung.
Diese wurde gemeinsam vom Saale-Elster-Kanal Förderverein e.V. und Inland Waterway International organisiert.

An diesem Tag ging es nicht so sehr darum, konkrete Schritte oder gar Zeitpläne vorzustellen. Vielmehr wollten wir unsere Gäste umfassend über die Vorteile einer Kanalfertigstellung informieren. Neben den 40 internationalen Gästen u.a. aus Kanada, USA, England, Tschechien, Serbien und den Niederlanden, fanden sich auch zahlreiche politische, touristische, Presse und bürgerliche Vertreter im
traditionsreichen Merseburger Ständehaus als Gäste ein.  ... weiterlesen

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