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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Rekordjahr für Binnenhäfen an der Oberelbe


verkehrsrundschau.de, 30. Januar 2008

2,7 Millionen Tonnen haben die Häfen im vergangenen Jahr umgeschlagen - dank des guten Wasserstandes der Elbe

Dresden. Der Hafenverbund an der Oberelbe hat ein Rekordjahr bilanziert. In den sechs Häfen in Dresden, Riesa, Torgau, Roßlau (Sachsen-Anhalt), Decin und Lovosice (beide Tschechien) wurden 2007 so viele Güter umgeschlagen wie seit 1990 nicht mehr, teilte der Verbund heute in Dresden mit.

Insgesamt waren das rund 2,7 Millionen Tonnen, neun Prozent mehr als im Jahr 2006. Dabei konnten die Häfen von einem durchschnittlich guten Wasserstand der Elbe profitieren. „Ein Hafen ist das Barometer der Wirtschaft“, kommentierte der Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH, Kapitän Detlef Bütow, die Zahlen. Die Konjunktur habe wesentlich zum guten Ergebnis beigetragen.

Ein besonders starkes Wachstum gab es im Umschlag via Binnenschiff. Die Umschlagmenge von reichlich 718.000 Tonnen Gütern lag um 27 Prozent über der des Vorjahres....

Nach Angaben von Bütow, der das größte Unternehmen im Hafenverbund leitet, ist die „schwarze Null“ bereits in Sicht. In diesem Jahr soll erstmals ein kleiner Gewinn erzielt werden. Die rund 130 Arbeitsplätze an allen Standorten seien sicher. „Der Transport per Schiff ist kostengünstig und umweltverträglich“, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD)....

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Die Elbe beweist ihr logistisches Potenzial


Newsletter Kammerunion Elbe/Oder, Nr. 2 vom 31.01.2008, DVZ, 03.01.2008

Die Verkehrsentwicklung auf der Elbe hat 2007 eindeutig unterstrichen, dass derFluss aller Unkenrufe zum Trotz als Verkehrsader von der Politik und der Wirtschaft ernst genommen werden muss.

Nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost wurde an der Schleuse
Geesthacht bis September mit mehr als 7 Mio. t nahezu die gleiche Frachtmenge
registriert wie in den ersten drei Quartalen des Jahres zuvor, doch nahmen dabei die Fahrten elbaufwärts um fast fünf Prozent zu. An der für Verkehre in Richtung Brandenburg und Polen bedeutenden Schleuse Hohenwarthe am
Wasserstraßenkreuz Magdeburg stieg die beförderte Gütermenge zwischen Januar und September um acht Prozent auf fast 2,5 Mio. t.

Die Schleuse Rothensee passierten sogar 4,7 Mio. t, ein Plus von 34 Prozent.
Im Hinterlandverkehr mit dem Binnenschiff rechnet der Hamburger Hafen für 2007 mit einer 30-prozentigen Steigerung auf rund 160.000 TEU. Bei der Elbe-Container-Linie der Deutschen Binnenreederei AG (DBR) zwischen Hamburg, Magdeburg, Aken und Riesa erhöhte sich der Güterdurchsatz während der drei Quartale 2007 um mehr als 25 Prozent. Für das Gesamtjahr werden mehr als 100.000 TEU erwartet........

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Im Bundestag notiert: Bundeswasserstraße Elbe

Meldungen (heute im bundestag 026/2008

Verkehr und Bau/Antwort

Berlin: (hib/MAP) Mehr als 36 Millionen Euro hat der Bund im Jahr 2006 für die Bundeswasserstraße Elbe ausgegeben. Das teilt die Bundesregierung in der Antwort (16/7818) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/7646) mit. Die Unterhaltungsmaßnahmen an dem Fluss besonders zwischen Torgau und Dessau würden darauf abzielen, den Status quo der Schifffahrtsverhältnisse vor dem Hochwasser im August 2002 wiederherzustellen, so die Bundesregierung. Dies sei auch die Grundlage der Fahrrinnentiefen von 1,60 Meter zwischen Geesthacht und Dresden und von mindestens 1,50 Meter von Dresden bis zur tschechischen Staatsgrenze.

Quelle: www.bundestag.de

Bund will Elster-Saale-Kanal abgeben - Schlechte Chancen für Ausbau



Ein Durchstich zwischen Hafen und Elster-Saale-Kanal ist nie erfolgt.

von Matthias Roth, LVZ-Online vom: Freitag, 1. Februar 2008

eipzig. Mit dem Paddelboot von Leipzig über die Saale weiter auf der Elbe nach Hamburg - der Traum vieler Hobbykapitäne rückt in immer weitere Ferne. Der Elster-Saale-Kanal spielt in den Investitionsplanungen des Bundes keine Rolle mehr. Das ergab eine Kleine Anfrage des sächsischen Bundestagsabgeordneten Bündnis 90/Grüne, Peter Hettlich. Der Parlamentarier wollte wissen, welche Bundeswasserstraßen an die Länder abgegeben werden sollen. In einem der Antwort durch das Bundesverkehrsministerium beigefügten Katalog, der bundesweit 192 zur Veräußerung stehende Gewässer aufzählt, taucht an letzter Stelle die Verbindung vor den Toren der Messestadt auf.

"Wir erhalten nur noch den derzeitigen Zustand des Kanals mit wenig Aufwand", sagt Sven Ulbrich, Sprecher im Bundesverkehrsministerium. Für den Bund habe die Verbindung keine Bedeutung und solle deshalb abgestoßen werden. Als möglicher Erwerber komme nach dem Bundeswasserstraßengesetz aber nur das Land in Betracht.......

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Hoffnung für Saale und Havel: Wasserstraßenausbaugesetz des Bundes liegt auf Eis



verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion, Peter Hettlich

© LIZzy-online.de,  veröffentlicht von: Ralf Julke am Sonntag, 27. Januar 2008

....Kein Grund mehr für den verkehrspolitischen Sprecher der Grünen-Fraktion, Peter Hettlich, den Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zu Vernunft und Einsicht zu mahnen.

Da wollte der sächsische Grünen-Abgeordnete schon genauer wissen, ob das Schweigen nicht Ärgeres verbarg und fragte an höchster Stelle nach, was aus der Schwerpunktsetzung der Bundesregierung bei Wasserstraßenbauvorhaben geworden sei.

Das Ergebnis könnte die Liebhaber trockener Wohnungen und ungefährlicherer Auenlandschaften eigentlich freuen: Es wird in dieser Legislaturperiode - im Gegensatz zu den Zielen des Koalitionsvertrages - kein Gesetz zum Wasserstraßenausbau mehr geben. Und es wird ebenfalls - wie lange vom Verkehrsminister vorgesehen - auch keine Priorisierung der Wasserstraßenprojekte geben, obgleich sich die Bundesregierung nach eigenen Aussagen in den vergangenen Jahren dazu verpflichtet sieht.....

Für die bevorstehenden Planungsverfahren heiße das aber, dass der Bedarf für Wasserstraßenprojekte keinen Gesetzescharakter hat. Im Unterschied zum Bau von Fernstraßen, könne der Bedarf für den Ausbau von Wasserstraßen wie der Donau, der Havel und der Saale weiterhin beklagt werden. Was natürlich bedeutet, dass Akteure in den Ländern und Kreisen sehr wohl die rechtsfreien Räume nutzen können, Projekte einzuklagen, die vielleicht der lokalen Wirtschaft ein nötiges Stückchen Aufschwung bringen könnten. Oder - wie im Fall Saale - der Hallenser Wirtschaft einen Wasser-Zugang zum Hamburger Hafen und damit zu den Weltmeeren.

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Die Stadt am Fluss - Halle (Saale) und die Schifffahrt

Fluss und Stadt gehören – auch in Halle – ökologisch, städtebaulich und wirtschaftlich zusammen. Längst ist es keine Seltenheit mehr, dass die Ufer voller Menschen sind. Zunehmend wird die Saale als Ort für die vielfältigsten sportlichen Aktivitäten wiederentdeckt und selbst für die Schifffahrt gewinnt sie wieder mehr und mehr an Bedeutung.In einer Ausstellung im Kreuz- und Tonnengewölbe der Neuen Residenz nehmen sich das Institut für Regionalwissenschaften e.V. und der Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. dieses Themas an.

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1000 Jahre Hafenstadt Halle
 MZ Halle von Claudia Crodel, 28.01.08

Mehr als 1000 Jahre wird die Saale als Schifffahrtsweg genutzt... Das Institut für Regionalwissenschaften und der Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt haben gemeinsam mit dem Schifferverein "Undine" aus Alsleben eine Schau konzipiert, die den Bogen von der Chronik bis hin zur Vollendung des Saaleausbaus spannt...ist nun der Bau eines Schleusenkanals geplant, der das frei fließende Teilstück der Saale zwischen Calbe-Ost und der Mündung entlasten soll. Dafür solle demnächst das Raumordnungsverfahren eröffnet werden, meint Sprinzek. Als abschließenden Höhepunkt der Schau gibt es übrigens am letzten Tag - dem 7. Februar, ab 14 Uhr - ein öffentliches Symposium. Drei Vorträge werden dabei zum Thema gehalten.
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Segelschiffe ankern am Hallmarkt
Ausstellung „Die Stadt am Fluss“ in Neuer Residenz erinnert an Geschichte der Saaleschifffahrt
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