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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Elbe muss als internationaler Schifffahrtsweg ausgebaut werden

 
Spitzengespräch zwischen deutschem und tschechischem Binnenschifffahrtsgewerbe

Presseinformation Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB)     
8. Januar 2008

Die Elbe birgt erhebliches Potenzial, um die Verkehrsträger Schiene und Fernstraße im Seehafenhinterlandverkehr weiter zu entlasten. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die beständig ansteigenden Gütermengen in Europa und die prognostizierten Wachstumsraten im Containerbereich im Seehafen Hamburg. Voraussetzung ist jedoch, dass sich die Elbe sowohl im deutschen als auch im tschechischen Staatsgebiet in einem Ausbauzustand befindet, der den betriebswirtschaftlich sinnvollen Einsatz von Binnenschiffen ermöglicht. Es bedarf gemeinsamer nationaler und internationaler Anstrengungen, um die Ausbauziele an der Elbe in den kommenden Jahren zu realisieren. Moderne flussbauliche Methoden ermöglichen heute einen effektiven Ausbau unter Berücksichtigung der ökologischen Belange und der Verantwortung gegenüber der Natur.

Dies ist das Ergebnis eines Spitzengespräches zwischen dem Präsidenten des tschechischen Binnenschifffahrtsverbandes AVP, Lubomir Fojtu, und Dr. Gunther Jaegers, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB), das heute in Duisburg stattfand. „Das deutsche Binnenschifffahrtsgewerbe unterstützt ausdrücklich die Forderung der tschechischen Kollegen, die Elbe zwischen Usti nad Labem und deutscher Staatsgrenze durch stauregulierende Maßnahmen und ökologischen Ausgleich zu ertüchtigen. Ziel muss sein, die Elbe als einen verlässlichen und damit planbaren Gütertransportweg zu etablieren.“, erklärte BDB-Präsident Dr. Gunther Jaegers. Unterschätzt werde die Elbe auch immer noch für die Fahrgastschifffahrt und damit in ihrer tourismuspolitischen Bedeutung.

Dr. Jaegers kündigte an, dass sich der BDB mit einem entsprechenden Schreiben an die tschechische Regierung wenden und auf die Bedeutung der Elbe als internationale Wasserstraße hinweisen wird. Unterstützung in dieser Angelegenheit wurde außerdem bereits seitens der EU-Kommission in Brüssel signalisiert.

Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB)
Pressestelle
Dammstr. 15-17, 47119 Duisburg
Telefon: (0203) 80006-50, Telefax: (0203) 80006-21
eMail:   infoBDB@binnenschiff.de
Internet: http://www.binnenschiff.de



Umweltschützer zeigen «Fackeln für die Elbe


Initiatoren erwarten rund 20 000 Menschen von der Nordsee bis zum Elbsandsteingebirge

MZ, 13.01.08

Umweltschützer und Anwohner der Elbe haben am Sonntagnachmittag entlang des Flusses gegen Eingriffe in den natürlichen Flussverlauf Fackeln entzündet. Die Initiatoren erwarteten rund 20 000 Menschen von der Nordsee bis zum Elbsandsteingebirge, sagte eine Sprecherin des BUND-Elbe-Projekts in Magdeburg. Die Aktion «Fackeln für die Elbe» richtet sich gegen «überdimensionierte Bauprojekte, die dem Lebensraum Fluss und seinen Auen unumkehrbare Schäden zufügen und die Hochwasserrisiken verschärfen», hieß es in einer Mitteilung. Mehr als 40 Initiativen, Verbände und Vereine machten an mehr als 35 Orten der Elbe symbolisch Licht.

Protestiert wird unter anderem gegen die geplante Elbvertiefung zwischen Hamburg und Cuxhaven, die Vertiefung der Mittel- und Oberelbe, den geplanten Saale-Seitenkanal und den gerichtlich durchgesetzten Bau der Waldschlösschenbrücke in Dresden.

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Nebeneinander von Schifffahrt und Natur

Rolf Lack zerstreut Befürchtungen über Zerstörung der Elbe

LZ, 14.01.2008

stb. Adendorf. Die Elbe liegt Rolf Lack ebenso am Herzen wie den Naturschützern. Allerdings sieht er im Gegensatz zu ihnen  keinen Widerspruch zwischen der Schifffahrt auf der einen Seite und der Naturbelassenheit der Elbe auf andere Seite. „Ich sehe keine Hindernisse“, meint der stellvertretende Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Elbstromgebietes mit Sitz im Hamburg und Magdeburg. In dem Verein haben sich etwa  Binnenschiffer, Spediteure und Redereien für die Containerschifffahrt zusammengeschlossen.

Rolf Lack meint, man müsse unterscheiden: „Die Unterelbe soll in der Tat für den Hamburger Hafen vertieft werden, oberhalb von Geesthacht bis Melmik in Tschechien jedoch nicht “,......

Dass die Elbe größere Bedeutung für die Schifffahrt gewinne, sei für ihn zweifelsfrei. „Der Hamburger Hafen hat Sorgen die Container ins Hinterland zu bekommen. Die Bahn verkraftet keinen Zuwachs mehr und die Straßen sind mit Lkw voll.“  Es wäre Verschwendung, die Elbe nicht einzubinden, erklärt  der Adendorfer.

Er wünscht sich, dass alle, die sich für die Zukunft der Elbe einsetzen, an einem Tisch zusammenkommen – trotz unterschiedlicher Interessen. „wir müssen weiterkommen.“

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Fackeln auf Elbbrücken



Ingo Klinder, BDB

Ingo Klinder, BDB zu den Protesten des BUND

 

Her Dörfler hatte eine große Protestaktion gegen Eingriffe in den natürlichen Flusslauf der Elbe für den 13. Januar 2008 angekündigt. Fackeln für die Elbe sollte sich gegen „überdimensionierte Bauprojekte,, die dem Lebensraum Fluss und seinen Auen unumkehrbare Schäden zufügen und die Hochwasserrisiken verschärfen“ richten.

Was haben die ca. 200 Leute in Magdeburg und 250 Teilnehmer in Schönebeck wirklich zu befürchten?

Überdimensionale Bauprojekte sind an der Elbe zwischen Schöna und Hamburg nicht vorgesehen!

An großen Projekten sind nur Hochwasserschutzmaßnahmen in Planung und Arbeit, gegen die wohl nicht protestiert werden sollte.

Am Nebenfluss Saale wird ein Seitenkanal für die Strecke Calbe – Mündung in die Elbe mit Raumordnungsverfahren untersucht. Die 6. Staustufe mit Schleuse für die Saale zum Erreichen des Hafens Halle - Trotha war im Krieg nicht mehr begonnen worden. Umweltschützer haben statt dem geplanten Standort in der Saale bei Groß Rosenburg eine Kanallösung außerhalb des Flussbettes gefordert. Nachdem nun ein Seitenkanal ohne Wehr als Lösung untersucht wird, ist auch dieser für sie bekämpfenswert.

In der Elbe sind für die bessere Schiffbarkeit keine großen Baumaßnamen geplant. Es soll der Zustand wie vor dem Hochwasser 2002 wieder erreicht werden, d.h. an 340 Tagen im Jahr mindestens 1,60 m Fahrrinnentiefe (somit an 170 Tagen deutlich über 2,00 m) vorzuhalten, dazu müssen in einigen Tauchtiefenstrecken jeweils nur kurze Abschnitte in der Fahrrinne vertieft werden.

Dabei wird der Abflussquerschnitt nicht erweitert. Alle Arbeiten der Wasserstraßen-verwaltung werden strikt hochwasserneutral ausgeführt. Wenn die Elbe im Mittelwasserbett nicht mehr geführt wird, sind gravierende Schäden an Hochwasserdeichen, Verkehrs- und technischen Anlagen zu erwarten.

Obwohl in gemeinsamen Gesprächen mit Organisationen der Umweltschützer Konsens für die Erhaltung der Schiffbarkeit erzielt wurde, wird das von bestimmten Vertretern der „Grünen“ einfach ignoriert und mit vielfach widerlegten Behauptungen gegen die Schifffahrt polemisiert.

Ingo Klinder

Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt
Bezirksausschuss nordostdeutscher Wasserstraßen 

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Schifferball mit vielen Hits

Über 400 Gäste feiern mit Roßlauer Schifferverein in der Elbe-Rossel-Halle

MZ, von Gina Apitz, 13.01.08

Dessau-Roßlau/MZ. Der erste Tanz gehörte ihnen. Die Herren in den schwarzen Anzügen, die am Samstag zuerst mit ihrer Partnerin über die Tanzfläche wirbelten, gehörten allesamt zum Roßlauer Schifferverein. Erst beim zweiten Schlager "Er gehört zu mir" durften alle Gäste in der Elbe- Rossel-Halle das Tanzbein schwingen. Lange bitten ließ man sich nicht. Wenn die Roßlauer Schiffer zu ihrem traditionellen Ball einladen, bleibt niemand lange auf seinem Sitzplatz. Bereits der Spielmannszug Blau-Weiß Roßlau wurde gleich zu Beginn stehend begrüßt. Die Musiker begeisterten mit lauter Marschmusik, zeigten dann jedoch, dass man mit Trommeln und Querflöten auch bekannte Hits wie "Mamma Mia" spielen kann.....

Streit um Fluss

Neben der Betreuung des Schifffahrtmuseums setzt sich der Verein für die aktive Beschiffung von Elbe und Saale ein. Streit gibt es deshalb mit Umweltschützern, die die Elbe nur noch für den Tourismus und für Sportevents freigeben wollen. Strauß hingegen sieht keinen Kompromiss mit den Naturschützern. "Die Flüsse sind wichtige Transportwege", stellt der 60-Jährige klar. "Unser Nachbar Tschechien beispielsweise ist auf die Elbe angewiesen."

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