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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Elbe-Binnenhäfen steigern Güterumschlag auf 1,36 Millionen Tonnen


sz-online.de, Montag, 23. Juli 2007

Dresden - Die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) hat wieder Oberwasser. Im ersten Halbjahr 2007 wurden 1,36 Millionen Tonnen Güter in den sechs Häfen umgeschlagen. Das sei eine Steigerung von mehr als neun Prozent zum Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Montag in Dresden mit. Allein der Güterumschlag per Binnenschiff legte demzufolge um 22 Prozent auf mehr als 440.000 Tonnen zu. Im Gesamtjahr 2006 hatten die Häfen Dresden, Riesa, Torgau, Roßlau (Sachsen-Anhalt) sowie die tschechischen Binnenhäfen Decin und Lovosice 2,45 Millionen Tonnen umgeschlagen. ...

Lesen Sie bitte weiter

im Internet www.binnenhafen-sachsen.de

Bundesstaatssekretär Ulrich Kasparick im Interview mit Elbe Report


Ulrich Kasparick ist seit 2005 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit den Aufgabenschwerpunkten:Aufbau Ost; Raumordnung und Strukturpolitik; Forschung; Raumfahrt; Galileo;Verkehrssicherheit/Verkehrsrecht; Luftverkehr; Demografischer Wandel;Informations- und Kommunikationstechnologien.Europäische und internationale Fragen im dargestellten Aufgabenbereich. 

A 14. Baustart unklar

Elbe Report 29.07.2007

und

Saaleausbau ohne Chance

Sonntagsnachrichten 29.07.2007

zu Elbe und Saale:

 

Auch der Ausbau der Eibe ist nach wie vor umstritten. Es heißt, das Wasserstraßenkreuz Magdeburg sei nicht ausgelastet, macht ein Elbausbau dann überhaupt noch Sinn?

Man sollte zunächst wissen, dass 80 Prozent der Binnenwassertransportleistungen auf dem Rhein stattfinden. Alle anderen Flüsse teilen sich die restlichen 20 Prozent

Damit ist die eigentliche Binnenwasserstraße in Deutschland der Rhein. Hinzu kommen die Kanäle. Die werden in Zukunft immer wichtiger, weil sie von den Folgen des Klimawandels weniger betroffen sind, als die Flüsse. Daher hat der Bund seine Prioritäten in den Lückenschluss der großen Verkehrsachsen gesetzt. Und das ist für uns der Ost-West-Verkehr.

Hier investieren wir in Erhaltung und Ausbau.

 

Das Thema Elbausbau ist also vom Tisch?

Wir wollen den nicht. Es gibt allerdings unterschiedliche Interessengruppen. Das ist legitim.

 

Lohnt sich dann der Saalekanal überhaupt noch?

Bisher haben sich die Prognosen, die beim Ausbau von Flüssen zu Grunde gelegt wurden nicht erfüllt. Im laufenden Raumordnungsverfahren hat sich das Bundesverkehrsministerium den Prognosen des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt nicht angeschlossen.

 

Aber der Kanal wird kommen. Er ist doch beschlossen....

Ich sehe das noch nicht. Wir arbeiten jetzt die notwenigen Schritte ab, also das Raumordnungsverfahren. Die endgültige Entscheidung über den Bau wird aber im Parlament getroffen und da es sich um eine Bundeswasserstraße handelt, ist das der Bundestag. Der Kanal ist weder im Investitionsrahmenplan enthalten, der bis 2010 läuft, noch sehe ich da eine Konkretisierung. Die Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens werden  Mitte 2008 erwartet. Die Diskussion wird uns weiter begleiten.

 

Die Diskussion wird hier sofort weitergeführt:

 

Keiner will den Elbeausbau


Elbereport 5. August 2007

Schifffahrtsverbände und BUND einigen sich auf Kompromiss

Magdeburg (ct). „Das Thema wird uns weiter beschäftigen.“ Da sollte Ulrich Kasparick (SPD), Staatssekretär im Bundesbau-und -Verkehrsministerium Recht behalten. Im Elbe Report-Interview hatte er letzte Woche seine ablehnende Haltung zum geplanten Saalekanal erneut bekräftigt und die Prognosen des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt in Zweifel gezogen, was dieser nicht auf sich sitzen lässt.

Für Vereinspräsident Manfred Sprinzek sind die Aussagen Kasparicks starker Tobak. „Wie kann ein Bundesstaatssekretär seine eigenen Pläne nicht kennen?“, empört er sich und zieht die Projektliste des Investitionsrahmenplanes für den Ausbau der Bundeswasserstraßen 2006 bis 2010“ aus der Tasche. Unter Punkt 15 sind dort 77 Millionen Euro für den  Schleusenkanal Tornitz/Saale veranschlagt. Projektstand „P“, also in Planung.

Die Aussage, dass sich das Bundesverkehrsministerium den Prognosen des Vereins nicht angeschlossen habe, bezeichnet Sprinzek als „Lacher“. „Das wäre auch zuviel der Ehre“, sagt er spöttisch. Der Bundesverkehrswegeplan stütze sich auf die Untersuchung eines unabhängigen Institutes, die die Wirtschaftlichkeit des Kanals belegten.

Vollends auf die Palme bringen den Vereinschef die Aussagen zum Elbeausbau. „Den wollen wir nicht“, hatte Kasparick erklärt. „Das Thema ist längst vom Tisch“, sagt Sprinzek. „Auch wir wollen den nicht mehr!“ Hingegen hält er die bis 2010 geplanten (zwischen Bundesverkehrsministerium und Bundesumweltministerium vereinbarten) Unterhaltungsmaßnahmen auf dem Fluss für dringend nötig, um bei einer Fahrtiefe von 1,60 Metern die Schiffbarkeit von Geesthacht bis Dresden zu gewährleisten. Dagegen hätten auch die Umweltschützer nichts einzuwenden. Auf einem gemeinsamen Treffen mit Vertretern von Schifffahrtsverbänden und BUND habe man sich am Donnerstag darauf verständigt, unter strengen ökologischen Auflagen notwendige Unterhaltungsmaßnahmen durchzuführen, um auf der Elbe eine „flussangepasste Schifffahrt“ zu ermöglichen.

„Wenn Herr Kasparick wieder von Elbausbau spricht, gießt er Öl ins Feuer und belebt alten Zwist“, ereifert sich der Vereinspräsident. „Wir sind aufeinander zugegangen. Mit dem Kompromiss können beide Seiten leben“, ist Sprinzek überzeugt.

Elbe-Schleuse wird saniert


Wasser- und Schifffahrtsamt investiert 17 Mio. Euro in Gesthachter Bauwerk

Landeszeitung Lüneburg 3.August 2007

tja Geesthacht. Für 17 Millionen Euro wird jetzt die Geesthachter Schleuse bis Mitte 2011 von Grund auf modernisiert. Für die Schifffahrt sind zunächst keine Beeinträchtigungen zu erwarten. Die Geesthachter Schleuse gilt im Verlauf der EIbe bei den Binnenschiffern als ungeliebtes Nadelöhr, weil sie aufgrund ihrer veralteten Technik bereits mehrfach wegen Schäden ausgefallen war. Jeder Tag Stillstand bedeutet für die fest sitzenden Binnenschiffer 500 Euro Verlust. 1959 wurde die erste Schleusenkammer (die heutige SüdkamIner) gebaut, um den Schiffern eine Bewältigung des durch das Stauwehr ausgelösten Niveauunterschiedes beim' Wasserstand zu ermöglichen. 1979 folgte dann die Nordkammer. Die kamrnern sind jeweils 230 Meter lang und 25 Meter breit. 2006 fuhren 26399 Schiffe durch die Schleuse.

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