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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Tiefensee: Bundesregierung begrüßt EU-Aktionsplan zur Güterverkehrslogistik



Bundesminister Wolfgang Tiefensee

PM BMVBS Nr.: 312/2007, 18. Oktober 2007

Die EU-Kommission hat heute den Aktionsplan Güterverkehrslogistik vorgestellt, der zur Schaffung eines modernen Güterverkehrs- und Logistiksystems beitragen soll.  Die Kommission rechnet bis zum Jahr 2020 mit einer Zunahme des Güterverkehrs in Europa um 45 % im Vergleich zum Jahr 2000, das würde allein auf der Straße rund 1,5 Millionen zusätzlicher Lkws bedeuten. Der Aktionsplan soll dazu beitragen, dass dieses Verkehrsaufkommen effizient und umweltfreundlich zu bewältigen, zum Beispiel durch den Einsatz intelligenter Transportsysteme und durch die Erschließung von Effizienzpotentialen im Bereich des städtischen Güterverkehrs.
Der Aktionsplan wurde vom Bundesverkehrsminister Tiefensee während der deutschen Ratspräsidentschaft nachdrücklich vorangetrieben. "Ich begrüße es, dass der Aktionsplan nun vorliegt. Für Deutschland wird derzeit ein Masterplan Güterverkehr und Logistik erarbeitet, den wir Anfang 2008 vorlegen werden. Bereits jetzt lässt sich aber sagen: Der Masterplan und der Aktionsplan werden sich hervorragend ergänzen", sagte der Minister.....

"Der Verkehrssektor muss vor diesem Hintergrund seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Wirtschaft ist gefordert, mit der Optimierung von Produktionsprozessen den entscheidenden Beitrag zu leisten. Zudem müssen die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiene und Wasserstraße gestärkt werden, um zusätzliche Lasten aufzunehmen", sagte Tiefensee

Grundlage für neues Hebewerk fehlt


Schifffahrtsbehörde wartet auf Verkehrsprognose - 40 Millionen Euro teure Sanierung läuft noch bis 2012

stb Scharnebeck. Viele Politiker beschwören den Neubau des Schiffshebewerkes in Scharnebeck. Die Binnenschifffahrt soll gestärkt werden, damit größere Schiffe über den Elbe-Sei­tenkanal schippern können. Das sind Argumente, die Politiker vor allem während der Wahlkämpfe immer wieder zu .Tage fördern. Und tatsächlich legen Handwerker Hand an. Der Gigant aus Stahl und Beton erhält die erste Rundum -Sanierung seit seiner Inbetriebnahme 1976. Die Sanierung läuft bis 2012 - ein Neubau ist zurzeit hingegen kein Thema.

Martin Köther, Amtsleiter beim Wasser- und Schifffahrtsamt Uelzen ist zuständig für das Hebewerk. "Die Diskussion über die Fragestellung „Sanierung oder Neubau“ ist die falsche", sagt er.
 Lesen Sie weiter

und

Saalekanal: Geisterkanal oder unverzichtbar?



Dr. Hans-Joachim Gottschalk

Bonapart Newsletter Oktober 2007 - 4

Die Grünen und der Bund Umwelt u. Naturschutz (BUND) kritisieren, dass Sachsen-Anhalt weiter am Bau des Saalekanals festhält. Wenn das Verkehrsministerium des Landes behaupte, der 80 Mio. € teure Kanal verbessere die Schifffahrt nach Halle, würden den Bürgern schlicht die Taschen vollgelogen, sagte Ernst Paul Dörfler vom BUND.

Ähnlich äußerte sich die Grünen-Landesvorsitzende Undine Kurth. Sie forderte die Landesregierung auf, den «unsinnigen Geisterkanal» und die damit verbundene Millionenverschwendung von Steuergeldern ad acta zu legen. Das Ministerium verschweige, dass Schiffe auf der Elbe verkehren müssten, um die Saale zu erreichen, erklärten Dörfler und Kurth. Die Elbe führe jedoch nicht zuletzt durch den Klimawandel immer weniger Wasser. Schon jetzt könnten dort wegen Niedrigwassers monatelang keine großen Güterschiffe verkehren. Daran änderten auch die bis 2010 entlang der Elbe geplante Ausbauprojekte nichts. Nach den Worten von Kurth stellen die Wirtschaft und die Häfen an Elbe und Saale auf Schienentransport um, was auch die Landesregierung endlich zur Kenntnis nehmen müsse.

Verkehrsstaatssekretär Hans-Joachim Gottschalk sagte anlässlich einer Tagung in Halle, der Bau des Saale-Kanals werde die ganzjährige wirtschaftliche Befahrbarkeit der Saale ermöglichen. Das Raumordnungsverfahren soll in Kürze starten. Ziel müsse es auch sein, in der Elbe von Geesthacht bis Dresden durchgängig eine Fahrrinnentiefe von 1,60 Meter zu gewährleisten. Angesichts der enormen Güterströme von und nach Hamburger müssten im Hinterland vermehrt Binnenschiffe in die Transportketten eingebunden werden. Sie verfügten als einzige Verkehrsmittel noch über erhebliche Kapazitätsreserven. Der 7,5 Kilometer lange Saale-Kanal soll den Plänen zufolge nahe Tornitz kurz vor der Mündung der Saale in die Elbe diverse Flusswindungen überbrücken. Dadurch soll die Saale von Halle bis zur Mündung in die Elbe ganzjährig für Schiffe bis 1350 t befahrbar sein.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung von Staatssekretär Gottschalk

„Elbe und Saale – wichtige Bausteine der Logistikstrategie des Landes Sachsen-Anhalt“

gemeinsamen Tagung der Elbe- Saale- Vereine und der Regionalgruppe Sachsen-Anhalt der Bundesvereinigung Logistik am 25. Oktober 2007 im Halloren- und Salinemuseum Halle (Saale)

Über 100 Besucher waren im anssprechendem Ambiente des Salinemuseums Gäste der Veranstaltung. Der Saaleverein hatte anläßlich dieser Tagung die Ausstellung zur Saaleschifffahrt im Museum zeigen können.

Das Hauptreferat hielt Staatssekretär  Dr. Hans-Joachim Gottschalk zum Thema:

„Die Notwendigkeit einer modernen Verkehrsinfrastruktur zur nachhaltigen Einbeziehung der Binnenschifffahrt in Mitteldeutschland“.

PM des Ministeriums für Landesentwicklung

Weitere Referenten waren: Uwe Meißner, Halle (Saale), Jan Bukowsky, Prag, Henrik Täger, Magdeburg, Rolf Lack, Magdeburg, Kapitän Detlef Bütow, Dresden, Peter Werder, Halle (Saale)

 Sehen Sie auf unserer Website den Beitrag von tv:Halle zur Veranstaltung

 



Mit zwei Staustufen und einem Seitenkanal

Tschechischer Premierminister Mirek Topolanek für Elbausbau zwischen Hrensko und Usti n.L.

Am 27. August besuchte der tschechische Premierminister Mirek Topolanek in Begleitung des ehemaligen Umweltministers Ivan Dejmal den Regierungsbezirk Usti n.L. zu einem informellen Besuch. Der Regierungsbezirk Usti n.L. umfasst sieben Landkreise. An der Veranstaltung nahmen der Hetman des Bezirkes Jiri Schulc sowie die Leiter der Handels- und Wirtschaftkammern der sieben Landkreise teil. Der stellvertretende Leiter der Wirtschaftskammer Decin und Geschäftsführer der Tschechisch-sächsischen Häfen (CSP), Jiri Aster, hielt einen Vortrag über die notwendige Anpassung der tschechischen Elbe zwischen der Staatsgrenze und der Staustufe Streckov (Schreckenstein) in Usti.n.L. an die von Deutschland angestrebten Parameter von 160 cm Fahrwassertiefe an 345 Tagen. Aster betonte, dass es für die tschechische Wirtschaft erforderlich sei, verlässliche Fahrwasserbedingungen zu garantieren, da derzeit der Elbkorridor für Bahn- und Straßenverkehr nicht erweiterbar sei, also nur über die Wasserstraße der wachsende Transportbedarf für die tschechische Exportindustrie in den elbnahen Regionen zu befriedigen sei.  

Premier Topolanek ging auf Asters Forderung ein, in dem er betonte, dass die neue tschechische Regierung die bisherigen Überlegungen zur Ertüchtigung des tschechischen Elbabschnittes von Hrensko bis Usti n.L. dahin gehend überdacht habe, dass man die Schifffahrtsbedingungen auf dem rund 50 km langen Abschnitt der tschechischen Elbe durch zwei Staustufen und einen Seitenkanal so verbessern werde, dass die Elbe selbst in ihrem Bett fließen könne, während die Schifffahrt nur noch den Seitenkanal benutzen werde.

Aster äußerte sich sehr zufrieden über die neue Haltung der tschechischen Regierung und sprach die Erwartung der Wirtschaft der elbanliegenden Kreise des Regierungsbezirkes Usti n.L. aus, dass den vielen Worten nun auch Taten folgen mögen. c.k./J.A.

Lesen Sie den Beitrag in  Binnenschifffahrt – ZfB – Nr. 10

 

 

 



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