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Elbe-Saale-Nachrichten

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

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Europäisches Wirtschaften - Elbhäfen sind 2011 überregionale Wachstumsmotoren


Schiffahrt und Technik   5/2011

Hamburgs Hinterland bietet an der leistungsfähigen Wasserstraße Elbe Häfen, deren Leistungsspektrum vom klassischen Schüttgut bis hin zu Containern und Projektladung reicht. Sie sind quicklebendig, auch wenn dies in der Politik verkannt wird, und für eine Reihe namhafte Industrieunternehmen, wie Kali und Salz und Siemens, unverzichtbar.

Neuer Kai und BUSS-Gruppe in Bützfleth

Der vor 6 Jahren privatisierte Hafen Stade-Bützfleth, Teil der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, verzeichnete im Jahr 2010 einen Umschlag von 5,2 Mio. t, ein Zuwachs von 11,7 % zum Vorjahr 2009. Aufgeteilt in Nord- und Südhafen, wird in Stade-Bützfl eth hauptsächlich Chemikalien- und Flüssiggasumschlag betrieben, im Nordhafen auch Hydroxyd und Oxid-Pulver zur Aluminiumherstel¬lung, sowie Kies, Splitt und Dünger. Von Januar bis Mai 2011 wurde im Vergleich zum Vorjahr 6% weniger Umschlag verzeichnet, denn der Südhafen konnte durch Wartungsarbeiten dieses Jahr nicht vollständig genutzt werden. Mit Abschluss der Arbeiten und der Ansiedlung der BUSS-Gruppe aus Hamburg – die Verträge warten noch auf Unterzeichnung – stehen die Prognosen für den Rest von 2011 jedoch gut, und es wird ein Umschlag von 5,5 Mio. t für das Gesamtjahr erwartet.
www.hafen-buetzfleth.de

Elbe Port Wittenberge nimmt Anleger 2 in Betrieb
Das 2009 gegründete Unternehmen Elbe Port Wittenberge GmbH ver-zeichnete in 2010 am Anleger 1 einen Umschlag von ca. 36.500 t Flüssiggut, darunter Biodiesel und Rapsöl. Für 2011 vermeldet das Unternehmen Halbjahres-Umschlagszahlen von ca. 18.000 t, ähnlich wie im Vorjahr. .... weiterlesen

Hafen Hamburg wächst kräftig


Hamburger Abendblatt,16.08.2011

Containerumschlag auf dem Weg zum Vorkrisenniveau. Elbvertiefung soll Anfang 2012 beginnen

Hamburg. Der Umschlag von Containern hat dem Hamburger Hafen im ersten Halbjahr 2011 ein kräftiges Wachstum beschert. Der gesamte Seegüterumschlag nahm gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,4 Prozent auf insgesamt 64,1 Millionen Tonnen zu. Das Geschäft mit Massengütern ging leicht zurück, beim konventionellen Stückgutumschlag verzeichnete Hamburg in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Rückgang von rund sieben Prozent, berichtete Hafen Hamburg Marketing gestern. Für eine positive Gesamtbilanz sorgte das Containergeschäft, das um 17,3 Prozent auf 4,3 Millionen Containereinheiten (TEU) zunahm. Der Hafen knüpft damit in seiner wichtigsten Güterkategorie allmählich an das Niveau vor der Weltwirtschaftskrise an: "Wir hoffen, dass wir Anfang 2012 wieder auf dem vergleichbaren Stand des Jahres 2008 sind", sagte Claudia Roller, Vorstandsvorsitzende von Hafen Hamburg Marketing. Allerdings sei die Entwicklung des Welthandels angesichts vieler Turbulenzen wie etwa der Verschuldungskrise in den USA und in Europa nur schwer einzuschätzen. ... weiterlesen

Lesen Sie dazu auch: Auf dem richtigen Weg  in Schiffahrt und Technik   5/2011

Polyglotter Elbianer


Schiffahrt und Technik   5/2011

HHLA Intermodal Geschäftsführer Peter Plewa engagiert sich für die Elbschifffahrt

Seit November 2010 ist Peter Plewa Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Elbstromgebietes (VFE). Seither hat sich der VFE mit Presseerklärungen und Interviews häufi ger als früher zu Wort gemeldet. Auch in der aktuellen Diskussion um die künftige Rolle der Elbe in einem gesamtdeutschen Wasserstraßennetz als Kernelement des europäischen Wasserstraßensy­stems macht Plewa Druck auf die Bundesregierung.

Mit Übernahme der Geschäftsführung der HHLA Intermodal GmbH, einer Tochtergesellschaft der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), zum 1. Juli 2009 entwickelte der versierte Bahnspezialist Peter Plewa ein stärkeres Interesse an trimo­dalen Hafenthemen: „Mich interessiert vor allem die Verknüpfung der Verkehrsträger Schiff, Bahn und Straße. Die Optimierung der Logistikketten ist eine herausfordernde Aufgabe“. Während die Bahn-Hinterlandverkehre der HHLA über die Beteiligungsfi rmen Metrans, Polzug und Transfracht bereits leistungsfähig strukturiert sind und eher an Kapazitätsgrenzen in der Infrastruktur stoßen, sieht Plewa im Bereich der Binnenschifffahrt erhebliche Wachs­tumspotentiale, da die Wasserstraße noch große Transportmengen aufnehmen kann.  ..... weiterlesen

Elbe-Promotion-Center meldet wachsende Zugriffszahlen


Schiffahrt und Technik   5/2011

Vor knapp über einem Jahr wurde das Elbe-Promotion-Center (Elbpro) von den Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe gegrün­det. Das Informationsangebot der Agentur umfasst grenzüberschreitende Informationen zur Binnenschifffahrt auf der Elbe. Elbpro präsentierte sich auf der transport logistic 2011 erfolgreich einem interessierten Fachpublikum.

Das Elbe Promotion Center ist ein Informationsportal für die ge­werbliche Güterschifffahrt auf der Elbe, das die Schifffahrt auf der Elbe und den angrenzenden Wasserstraßen fördern soll.

Das Ziel ist es, über frei zugängliche Informationen und die Vermitt­lung von Beratungsgesprächen bei qualifi zierten Experten die Wett­bewerbsfähigkeit gegenüber dem Verkehrsträger Straße zu erhöhen. Leiter Stephan Weikert berichtet. „Auch komplexe Transporte werden angefragt: Von Hamburg aus sollte ein Schwerguttransport per Was­serstraße nach Polen gehen. Wir haben die Fragen nach Sonderge­nehmigungen, möglichen Häfen und Route geklärt. Der Transport geht von Hamburg über die Elbe bis Dresden, wo er mit einem von Melnik kommenden Transport vervollständigt wird, und von da aus weiter per Straßennachlauf nach Polen.“ Die Informationen über die verschiedenen Schiffstypen und ihre Besonderheiten und das System Wasserstraße an der Elbe machen die Zusammenhänge für Verlader und potentielle Nutzer transparenter, gerade wenn sie aus schifffahrts­fernen Branchen kommen. Das Internetportal ist auf Englisch, Deutsch und Tschechisch verfügbar.  ...weiterlesen

BMVBS: Verordnungsentwurf für Gigaliner-Feldversuch vorgelegt



Foto: Daimler

Internationales Verkehrswesen | 22.08.2011

Der umstrittene Test von überlangen Lkw (Gigaliner) mit bis zu 25,25 m Länge und 44 t Gewicht sollen nach dem Willen des Bundesverkehrsministeriums auf dem Weg einer Ausnahmeverordnung durchgeführt werden. Das geht aus dem Verordnungsentwurf des Ministeriums hervor, der den Verbänden vergangenen Montag (15. August 2011) zur Stellungnahme zugestellt wurde. Der Start soll noch in diesem Jahr erfolgen. Es ist nicht geplant, den Bundesrat zu fragen. Die Ausnahmeverordnung bedarf laut BMVBS nicht der Zustimmung. ...weiterlesen



Seit 2006 stillgelegt - aus wirtschaftlichen Gründen. Archivfoto: Volksstimme

Volkstimme,13.08.2011, Von Karl-Heinz Kaiser

Ehemalige Mitarbeiter der Schifffahrtsverwaltung (WSV) erheben schwere Vorwürfe In offenem Brief Einlenken gefordert

Rothensee. Heißer Sommer in Sachen Schiffshebewerk: Die Weiße Flotte geht nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts in Berufung. Am 22. August reisen OB Trümper und zwei Beigeordnete nach Berlin zu Nachverhandlungen über die saisonale Wiedereröffnung. Der Vorsitzende des Fördervereins Technische Denkmale, Reiner Riegg, bereitet ein flankierendes Protestschreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel vor.
Gestern traf ein offener Brief von 15 ehemaligen Mitarbeitern der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung (WSV) in der Redaktion ein. "Mit der unvorhergesehenen Schließung des funktionsfähigen Schiffshebewerkes Rothensee ab 2006 hat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung der Region Magdeburg einen großen Schaden zugefügt", schreiben die Unterzeichner. Die WSV habe ihr Ansehen als Bundesbehörde und das Ansehen ihrer Mitarbeiter beschädigt, weil die Schließungsbegründung gegenüber der Öffentlichkeit fadenscheinig und nicht überprüfbar war.

Sie erheben weitere schwere Vorwürfe: Der Planfeststellungsbeschluss zum Wasserstraßenkreuz weise aus, dass das Schiffshebewerk für die Freizeit-Schifffahrt in Betrieb bleiben sollte. Nur deshalb hätten die Sportbootverbände dem Planfeststellungsbeschluss zugestimmt, was heute von der WSV als nicht mehr relevant angesehen wird. Damit stehe ihre Glaubwürdigkeit in Frage. ...weiterlesen

Wie geht es weiter mit dem Schiffshebewerk?
Offener Brief an die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

Kommt der Durchbruch?


Schiffahrt und Technik   5/2011

Workshop zum Saale-Elster-Kanal in Merseburg

Was brächte die Fertigstellung des Saale-Elster-Kanals für die Region Leipzig/Halle? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Workshops, zu dem der Saale-Elster-Kanal Förderverein Anfang April ins Merseburger Ständehaus eingeladen hatte. Seit 2007 setzt sich der Verein dafür ein, dem unvollendet gebliebenen Wasserweg zwischen Leipzig und der Saale zum Durchbruch zu verhelfen.


Mehr als 100 Gäste aus Politik, Verwaltung, Tourismus und Bürgerschaft waren dazu erschienen; auch eine rund 40-köpfi ge internationale Delegation der Organisation Inland Waterways International (IWI), die auf einer Wasserwege-Studienreise durch Tschechien und Mitteldeutschland unterwegs war, hatte sich eingeklinkt. Mit dem umfassenden wassertouristischen Nutzungskonzept, das vorgestellt und diskutiert wurde, „wollen wir etwas für unsere mitteldeutsche Region und ihre touristische Attraktivität tun“, erklärte der Vorsitzende des Fördervereins, Michael Witfer.
Wie es in Zukunft dort aussehen könnte, skizzierte Witfers Vorstandskollege Dirk Becker in seiner Präsentation. Danach soll der Schleusentorso touristengerecht renoviert als technisches Denkmal erhalten bleiben. Direkt daneben soll ein Schiffshebewerk gebaut werden, um die 22 m Höhenunterschied zwischen der Saale und der oberen Kanalhaltung zu überwinden. Vorbild ist das moderne, 2002 in Betrieb genommene, Hebewerk Falkirk Wheel in Schottland.  ... weiterlesen

Wassertourismus: Saale-Elster-Kanal als Wirtschaftsfaktor


Unterstützung für „Saale-Bündnis“

„Die Verlängerung des Saale-Elster-Kanals ist von überregionaler Bedeutung und stellt für Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete aus Halle, Thomas Keindorf. Auf Grund der geografischen Lage und der bereits vorhandenen Infrastruktur stehen der Stadt beim Wassertourismus alle Türen und Schleusen offen. „Das Potential, das der Wassertourismus der Stadt bietet, muss besser genutzt werden“, ist Keindorf überzeugt. Von einer Anbindung Leipzigs über den Saale-Elster-Kanal an das überregionale Wasserstraßennetz kann die Stadt Halle nur profitieren.  ... weiterlesen

„Die Schiffbarkeit der Saale ist eine Grundvoraussetzung für die Entwicklung der Region“


www.Schifffahrt online Nr.8 / August 2011

Nur eine Woche nach seiner Gründung haben bereits mehrere Hundert Menschen haben mit Online-Unterschrift „Ja!“ zum Saale-Bündnis gesagt

Nur eine Woche nach seiner Gründung haben sich bereits mehrere Hundert Menschen aus allen Regionen Sachsen-Anhalts mit dem Saale-Bündnis solidarisiert.
Tag für Tag wächst die Liste der Unterstützer auf der Internseite www.saalebuendnis. de und auch immer mehr Wirtschaftsvertreter, Unternehmer und Politiker wollen die Forderungen der unabhängigen und überparteilichen Initiative nach einer fairen Entwicklungschance für die Saale-Region unterstützen.
Erst am 5. August hatte sich das Bündnis in Bernburg im Salzlandkreis gegründet. Den Gründungsaufruf – die sogenannte Bernburger Erklärung - hatten unter anderem der Landrat des Salzlandkreises, Ulrich Gerstner, die IHK-Präsidenten Carola Schaar und Klaus Olbricht, Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel, Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolf und zahlreiche Abgeordnete, Arbeitnehmervertreter, Bürgermeister und Unternehmer unterzeichnet. Das Saale-Bündnis kämpft gegen die von der Bundesregierung geplante Herabstufung der Saale zur Rest-Wasserstraße und fordert ein Scopingverfahren zum Bau des Elbe-Saale-Kanals mit einer unabhängigen Kosten-Nutzen-Analyse. ... weiterlesen

Saale-Bündnis beim Laternenfest in Halle (Saale)





SPD will Umwelt und Wirtschaft verbinden


Berliner Morgenpost,26. August

Magdeburg - Mit einer Diskussionsrunde zur Zukunft der Elbe will die SPD Umwelt- und Wirtschaftsaspekte verbinden. «Elbe und Saale waren die schmutzigsten Flüsse Europas. Es hat sich schon grundlegend etwas geändert», sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete Waltraud Wolff am Freitag zum Auftakt der Konferenz mit rund 50 Teilnehmern in Magdeburg. In einem Thesenpapier der Partei heißt es: «Der Schutz der Elbe als Naturraum und ihre wirtschaftliche Nutzung als Bundeswasserstraße schließen sich nicht aus.» Wolff sagte dazu: «Wir wollen versuchen, auf einen Konsens hinzuarbeiten.» Zu der Konferenz waren Umweltverbände und Vertreter von Unternehmen geladen.

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