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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

WAHLEN 2009: SHV-Erwartungen an die künftige Politik


DER OBERELBE H A F E N B R I E F
Mitteilungen des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V. Nr. 46 (3/2009)

 Der Wähler hat gesprochen und neue Regierungen formieren sich in Berlin wie im schwarzgelben Dresden. Beginnt auch für die Ertüchtigung der bisher durch politische Entscheidungen eher stiefmütterlich behandelten Bundeswasserstraße Elbe in den nächsten Jahren eine „neue Zeit“?

Die über 119 Mitgliedsunternehmen des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V., der in seiner Satzung die „Förderung ökologisch alternativer Transportsysteme zur Erhöhung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit“ besonders im Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik als Vereinszweck festgeschrieben hat, erwarten von den politischen Entscheidungsträgern in der nun begonnenen neuen Legislaturperiode eine entschlossene Förderung aller objektiv notwendigen Ertüchtigungsarbeiten an der Wasserstraße Elbe oberhalb der Schleuse Geesthacht bis zur deutsch-tschechischen Grenze, damit im trimodalen Verkehrssplit besonders für die weltmarktabhängige Wirtschaft in Mitteldeutschland und der Tschechischen Republik das ökologisch vorteilhafteste und vielfach betriebswirtschaftlich günstigste Modul „Binnenschifffahrt“ wieder einen wesentlich größeren Anteil an der Bewältigung des künftig weiter erheblich wachsenden Verkehrsaufkommens haben kann.

Der SHV ruft wiederholt dabei ins Bewusstsein, dass  ... 

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Seite1 Hafenbrief

VHdS e.V. wendet sich an die Kandidaten zur Bundestagswahl aus der Region


Im Vorfeld der Bundestagswahl möchten wir Ihnen folgende Fragen stellen und höflich um deren Beantwortung bitten:

 

  1. Werden Sie sich für eine stärkere Verlagerung von Gütertransporten auf den umweltfreundlichsten Verkehrsträger Wasserstraße und damit für eine Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen auf den Bundeswasserstraßen Elbe und Saale einsetzen?
  2. Unterstützen Sie die planmäßige Ertüchtigung der Wasserstraße Elbe, sodass bis zum Jahr 2010 an 345 Tagen im Jahr eine Mindest-Fahrrinnentiefe von 1,60 Meter zwischen Hamburg und Dresden gewährleistet wird?
  3. Setzen Sie sich für die unverzügliche Aufnahme der abschließenden Planungen für den Schleusenkanal zur Vollendung des Saaleausbaus ein?

MdB Cornelia Pieper (FDP), Wahlkreis 073 Halle antwortet



Cornelia Pieper, Stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, und Landesvorsitzende FDP Sachsen-Anhalt

....Die FDP hält eine bessere Schiffbarkeit der Saale und die damit einhergehende
höhere Auslastung der Elbe als wichtigste Schifffahrtsstraße in Ostdeutschland für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt für unabdingbar....

Frage 1:
Eine stärkere Verlagerung der Gütertransporte auf Wasserstraßen ist in jedem Fall eine auszunutzende Möglichkeit, die Transporte auf den bereits jetzt oft deutlich überlasteten Straßen zu reduzieren. Eine Verbesserung der
Schifffahrtsbedingungen ist hierfür unerlässlich.

Frage 2:

Die FDP hat immer an der planmäßigen Ertüchtigung der Elbe mit einerFahrrinnentiefe von mindestens 1,60m an 345 Tagen im Jahr festgehalten.

Frage 3:
Die Aufnahme der abschließenden Planungen für den Saalekanal ist
Voraussetzung für einen möglichen zügigen Baubeginn. Die FDP unterstützt
nachdrücklich die Durchführung aller erforderlichen Planungen in diesem
Zusammenhang.

Lesen Sie die gesamte Antwort

MdB Christoph Bergner (CDU), Wahlkreis 073 Halle antwortet



Dr. Christoph Bergner, Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern

1. Diese Verlagerung ist im Sinne der Klimaschutzziele und begünstigt die Wirtschaftsentwicklung unseres Landes. Deshalb setze ich mich für eine Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen auf Saale und Elbe ein.

2.Die Bundesregierung hat entsprechende Unterhaltungsmaßnahmen zugesagt. Diese Zusage muss gelten. Um ungerechtfertigten Vorwürfen zu begegnen: Es geht um Unterhaltung des bestehenden Flussverlaufes. Landschafts- und Naturschutzvorgaben bleiben bestehen.

3. Ich trete dafür ein, dass dieses Projekt, das im BVWP im vordringlichen Bedarf steht, zügig realisiert wird.

Johannes Krause (SPD), Wahlkreis 073 Halle antwortet



Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion Halle

1.  JA.

Denn der weitere Ausbau der Infrastruktur in unserer Region darf sich nicht nur auf Straßen- und Schienenwege beschränken. Eine Ergänzung durch die Binnenschifffahrt ermöglicht zusätzliche preiswerte und emissionsarme Alternativen. Dabei ist es selbstverständlich unverzichtbar, die wirtschaftlichen, ökologischen und touristischen Aspekte des Ausbaus sorgfältig abzuwägen.

2.  JA.

Unter der Voraussetzung, dass der jetzige Flussverlauf erhalten und der Schutz von Natur und Landschaft gewährleistet bleibt.

3.  JA.

Da das Raumordnungsverfahren nunmehr abgeschlossen ist, gehe ich davon aus, dass die Planungsarbeiten für den Schleusenkanal nun ohne Verzug beginnen können.

MdB Klaas Hübner (SPD), Wahlkreis 072 Anhalt antwortet



MdB Klaas Hübner, Stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

1.  JA.

Gerade für Sachsen-Anhalt ist es wichtig, die Binnenschifffahrt durch gute Bedingungen und durch passgenaue Infrastrukturen gezielt zu fördern. Hier liegen Potenziale für die Wirtschaft brach. Zuvorderst geht es darum, die beiden wichtigsten Flüsse im Land, die Elbe und Saale, für die Binnenschifffahrt besser zu erschließen....

2.  JA

Die Elbe bietet seit der deutschen Wiedervereinigung ein erhebliches Potenzial für den Warentransport von Hamburg bis nach Tschechien. Hier kann die Binnenschifffahrt einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Hafen-Hinterland-Verbindungen leisten.

Deshalb unterstütze ich ausdrücklich die Zusage des Bundesverkehrsministers an Tschechien, mit ökologisch behutsamen Unterhaltungsmaßnahmen bis zum Jahr 2010 wieder die durchgängige Fahrwassertiefe von mindestens 1,60 Metern an 345 Tagen im Jahr sicherzustellen.

 

3.  JA.

Nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens sollten nun möglichst umgehend die notwendigen Mittel für den Beginn der Planungen für den Schleusenkanal freigegeben werden.

Lesen Sie die gesamte Antwort

 

Dirk Faust (FDP), Wahlkreis 072 Anhalt antwortet



stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP-Salzland

1.  Es wäre ein großer Fehler auf den Verkehrsträger Wasserstraße für Mitteldeutschland zu verzichten. Ich persönlich sehe die Verträglichkeit von Wirtschaft und Umwelt mit einem Kanalbau als voll gegeben. Wie auch in der Energiepolitik, wird viel zu viel ideologisch propagandiert statt sachlich argumentiert. Als Abgeordneter des Deutschen Bundestages werde ich mich für die Realisierung des Saalekanalprojektes einsetzen, weil auch ich die Binnenschifffahrt für umweltfreundlich und wirtschaftlich sinnvoll halte......

2.Wenn wir mehr Güter auf dem Wasserweg transportieren wollen, ist eine ganzjährige Schiffbarkeit der Elbe eine wichtige Voraussetzung für die Binnenschifffahrt und den Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland. Ich sehe die Fahrrinnentiefe von 1,60m als wichtigen Infrastrukturbeitrag für unsere Region und werde dieses Vorhaben unterstützen.

3.Das Projekt Saaleausbau wurde schon zu lange hinausgezögert. Abschließende Planungen bzw. ein Baubeginn müssen schnellstmöglich realisiert werden. Man bedenke nur die Nähe zum Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg, das unsere Region ja regelrecht international anbindet.

Diesbezüglich habe ich bereits Anfang des Jahres den SPD-Bundestagsabgeordneten Kasparick öffentlich für seine Äußerungen auf einem Neujahrempfang kritisiert....Lesen Sie die gesamte Antwort

 

Hoffentlich wird das mit der Schifffahrt... und viel Erfolg...


wünschten Besucher zum Tag der offenen Tür im Chemiekonzern Solvay Bernburg.

Mit einer Ausstellung und Informationsmaterial stellte sich der Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt zum Tag der offenen Tür bei Solvay Chemicals GmbH
Werk Bernburg vor.Zahlreiche Besucher informierten sich und ließen sich über den aktuellen Stand zum Saaleausbau und zur Wiederbelebung der Saaleschifffahrt informieren.
Mit 2000 Besuchern hatten wir ebensoviel Besucher wie BUND-Protestanten gegen die Schifffahrt an der gesamten Elbe,bemerkte Manfred Sprinzek.  weiterlesen

 

Ein Motor für die Region


Super Sonntag, Dessau, 20.09.2009
Binnenhafen Aken feiert 120. Geburtstag und blickt positiv in die Zukunft

Aken (red). Der Hafen in Aken hat sich nach Ansicht von Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre in den vergangenen Jahren als ein wichtiger Motor für die regionale Wirtschaftsentwicklung profiliert. „Dieser Logistikstandort sichert Arbeitsplätze, sein Ausbau entlastet die Straßen vom Schwerlastverkehr und schont damit zugleich die Umwelt“, betonte er bei einer feierlichen Veranstaltung zum 120. Hafengeburtstag. Nach Auffassung des Ministers bietet der Hafen durch seine gute Lage ideale Voraussetzungen für einen ökonomisch sinnvollen und ökologisch bewussten Betrieb. Der Elbehafen in Aken stelle ein gut funktionierendes Bindeglied zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern dar. Gemeinsam mit den Häfen in Magdeburg, Haldensleben, Halle-Trotha und Dessau-Roßlau soll der Hafen in Aken dazu beitragen, den Schwerlastverkehr wieder von der Straße auf Binnenschiffe zu verlagern.......

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Häfen an der Elbe wollen intensiver kooperieren

WELT ONLINE 22. September 2009

Mehrere Häfen an der Elbe wollen künftig eng zusammenarbeiten.Beteiligt sind die Hafengesellschaften in Brunsbüttel und Glückstadt sowie die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH, teilte die Hafen Hamburg Marketing GmbH am Montag mit.Die beiden Hafengruppen wollen die Verknüpfung der Häfen an der Oberelbe (Dresden, Riesa, Torgau, Decin und Lovosice) sowie an der Unterelbe (Brunsbüttel, Ostermoor und Glückstadt) verbessern und ausbauen. Stärken wie der Transport von Windkraftanlagen sollen ausgebaut und neue Geschäftsfelder entwickelt werden.....
Die Binnenschifffahrt auf der Elbe legte in den ersten sieben Monaten 2009 um zehn Prozent zu. Insgesamt wurden 654 000 Tonnen Güter über Magdeburg transportiert.....   weiterlesen

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