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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Berliner KEO-Resolution



Anlässlich der Binnenschifffahrtskonferenz für die Elbe, 13. April 2011, in Berlin hat die  Kammerunion Elbe/Oder
 
die nachfolgende Resolution verabschiedet:

Im Bewusstsein, dass
• die Elbe eine internationale Wasserstraße ist, die eine wichtige Rolle für ökologisch vorteilhafte Verkehre und wirtschaftliche Entwicklungen der gesamten Elbregion – rund 16 Millionen Einwohner – darstellt,
• die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich verpflichtet ist, der Tschechischen Republik über die Elbe den seewärtigen Zugang zu den Weltmeeren und Weltmärkten zu garantieren,
• das Deutsche und Tschechische Verkehrsministerium eine gemeinsame Absichtserklärung im Jahr 2006 unterzeichnet haben, in der sich beide Parteien für die Entwicklung eines effektiven Transportsystems und den Aufbau sowie die Modernisierung des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) – zu dem die Elbe gehört – aussprechen,
• im Nationalen Hafenkonzept der Bundesregierung u.a. die stärkere Vernetzung der See- und Binnenhäfen zugesagt worden ist,
• an der Mittel- und Oberelbe bereits signifikante Investitionen in die Häfen getätigt worden sind, die ohne die Durchführung der erforderlichen Strombaumaßnahmen abgewertet werden,  weiterlesen

"Ich garantiere für die Befahrbarkeit der Elbe"



Enak Ferlemann MdB Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Staatssekretär Ferlemann kritisiert "Panikmache" gegen Reform der Schifffahrtsverwaltung

Die Welt, 12.04.2011, Autor: Martin Kopp

Die Wirtschaft entlang der Oberelbe kritisiert, dass ihr Fluss nach den Plänen zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes nicht mehr zu den vorrangigen Wasserstraßen gehört. Bei einer großen Binnenschifffahrtskonferenz für die Elbe am Mittwoch muss der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, deutlich machen, wie wichtig dem Bund die Elbe als Transportweg noch ist. "Welt"-Korrespondent Martin Kopp sprach mit dem CDU-Politiker vorab.
 
DIE WELT: Herr Ferlemann, wie wollen Sie den Unternehmern und Hafenbetreibern morgen erklären, dass die Elbe künftig nur noch ein Nebenfluss ist?
 
Enak Ferlemann: Die Elbe ist kein Nebenfluss, sondern einer der prachtvollsten Flüsse, die wir in Deutschland haben.
 
DIE WELT: Die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sieht aber eine klare Gewichtung vor. Danach ist die Elbe nur noch im Nebennetz und bekommt für den Ausbau kaum mehr Geld. Ist das vertretbar?
 
Enak Ferlemann: Hier wird von so mancher Seite eine Panikmache betrieben, für die überhaupt kein Grund besteht. Ein Ausbau der Elbe war bisher doch auch nicht geplant. Und wir werden keinen einzigen Abstrich machen, was die Unterhaltung und Befahrbarkeit der Elbe angeht. Dafür kann ich garantieren. Außerdem wollen wir die Elbe künftig deutlich mehr für die Binnenschifffahrt nutzen, als bisher. Im Moment wird nur rund ein Prozent der Container, die im Hamburger Hafen ankommen, per Binnenschiff ins Hinterland transportiert. Wir haben das ehrgeizige Ziel, diese Mengen zu verfünffachen!      weiterlesen

 

Für mehr Binnenschifffahrt auf der Elbe



MdB Jürgen Klimke, Leiter der Arbeitsgruppe
„Infrastruktur für wirtschaftliche Binnenschifffahrt auf der Elbe“

Auf der Binnenschifffahrtskonferenz für die Elbe der Kammerunion Elbe-Oder (KEO) stellte der zuständige Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (Bundesverkehrsministerium) ein Umdenken hinsichtlich der so genannten Reststrecken an der Elbe in Aussicht. Die Bundesregierung will ein Gesamtkonzept für die Elbe entwickeln, verbunden mit dem Ziel den Anteil des Binnenschiffs im Hamburger Hafenhinterlandverkehr auf 5% zu verfünffachen. Dazu sollen an den so genannten Reststrecken auch Buhnen gebaut werden.

Jürgen Klimke war als Leiter der Arbeitsgruppe „Infrastruktur für wirtschaftliche Binnenschifffahrt auf der Elbe“ maßgeblich an dieser Konferenz beteiligt und legte die Prioritäten ganz klar auf die Sanierung der Reststrecken, vor allem in der Region Dömitz/Hitzacker, wo sich immer wieder Sandbänke bilden.    weiterlesen

Hinterlandverkehr stärken



Diplom-Kaufmann Peter Plewa (44), Geschäftsführer der HHLA Intermodal GmbH und Vorsitzender des VFE

Interview: Peter Plewa

hamburger wirtschaft 04/2011

Peter Plewa, Geschäftsführer der HHLA Intermodal GmbH, ist neuer Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Elbstromgebietes (VFE). Die hamburger wirtschaft sprach mit ihm über wichtige Vereinsziele.

hamburger wirtschaft: Was seinen Hinterlandverkehr betrifft, hat Hamburgs Hafen einen hervorragenden Ruf als "Eisenbahnhafen". Beim Binnenschiff sieht es bislang eher düster aus ...

Peter Plewa: Der Marktanteil des Binnen-schiffs am Modal Split des Container-Hinterlandverkehrs liegt in Hamburg aktuell tatsächlich nur bei knapp zwei Prozent. Da das Transportaufkommen weiter zunehmen wird und das künftige Verkehrswachstum mit dem aktuellen Modal Split kaum bewältigt werden kann, muss das Potenzial der Mittel- und Oberelbe nutzbar gemacht werden. Der Containerumschlag im Hamburger Hafen ist 2010 um knapp 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Rekordmengen der Jahre vor der jüngsten Weltwirtschaftskrise werden nicht nur in naher Zukunft wieder erreicht, sondern langfristig sogar übertroffen werden. Das Binnenschiff wird dringend als Ergänzung zu den Verkehrsträgern Schiene und Straße benötigt, um den Hinterlandverkehr zuverlässig abwickeln zu können.     weiterlesen

Schiffstransporte auf der Elbe steigen erheblich


Der Transport von Seecontainern hat sich auf der Stadtstrecke Magdeburg seit dem Jahr 2006 im Gegensatz zu den Umschlägen im Hamburger Hafen ständig positiv entwickelt:

Anzahl der Containertransporte:

2006           2007           2008             2009                2010

3.303         7.575          9.747             10.399          14.294

Dieser erfreuliche Trend setzt sich auf der Mittel- und Oberelbe insbesondere mit den Häfen Magdeburg, Aken und Riesa auch im 1. Quartal dieses Jahres fort. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 40 Prozent mehr Container mit Binnenschiffen in Richtung Dresden und zurück transportiert.

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Verkehrsministerkonferenz berät über Sicherung der Qualität der Infrastruktur

www.havelstadt.de, 07. April 2011

Auf ihrer zweitägige Frühjahrskonferenz haben die Verkehrsminister von Bund und Ländern nach den Worten von Jörg Vogelsänger, Chef des Verkehrsressorts im gastgebenden Land Brandenburg, ein umfangreiches Programm abgearbeitet

Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD), der in diesem Jahr den Vorsitz innehat, greift aus der Fülle der Konferenzthemen insbesondere die geplante Neuorganisation der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und den damit verbundenen Kürzungen bei den Investitionen in die Infrastruktur der Wasserstraßen heraus: „Unser Ziel ist es, Verkehr weg von der Straße auf umweltfreundlichere Verkehrsträger wie Schiene und Binnenschifffahrt zu bringen. Deshalb ist die Zukunft der Finanzierung der Wasserstraßen für uns so wichtig. .... weiterlesen

Widerstand wirkt: Ramsauer zeigt bei Wasserstraßen Entgegenkommen


Entgegenkommen

Verkehrsrundschau, 07.04.2011

Potsdam. Der Ausbau von Wasserstraßen in Deutschland wird in Zukunft wohl nicht nur an das bloße Verkehrsaufkommen geknüpft. Daneben könnte auch der Wert der transportierten Ladung berücksichtigt werden, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) am Donnerstag in Potsdam. Er kommt damit Wünschen der Landesverkehrsminister entgegen, die von der anstehenden Reformierung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung massive Nachteile befürchten. Der Norden und Osten dürften nicht von Investitionen abgehängt werden, bekräftigte der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Brandenburgs Ressortchef Jörg Vogelsänger (SPD), nach deren Ende.  .... weiterlesen

Die Verkehrs-Pläne von Thomas Webel


Bild Halle, 16.04.2011

Halle - Der designierte neue Verkehrsminister, Sachsen-Anhalts CDU-Chef Thomas Webel, hat sich gestern nun auch offiziell für das Amt entschieden.
In einem Gespräch mit MDR Info kündigte er an, „nahtlos" an die Arbeit seines Vorgängers Daehre anknüpfen zu wollen.
Als wichtigste Aufgabe nannte er die A 14 und den Saalekanal.
Wichtig sind ihm auch die Stadterneuerung und der Radwegebau - der touristischen Entwicklung wegen.

 

Aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD:

Für eine Nutzung der Schifffahrtswege brauchen wir weiterhin ökologisch vertretbare Unterhaltungsmaßnahmen an Elbe und Saale.
Die landesbedeutsamen Häfen sollen in ihrer Funktion als trimodale Schnittstellen für die Hinterlandanbindung der Nord- und Ostsee gestärkt werden.
Die Koalitionspartner erwarten vom Bund eine zügige Entscheidung zum Saale-Seiten-Kanal.

SACHSEN-ANHALT LAND DER BINNENSCHIFFFAHRT

Anläßlich der Konferenz „Sachsen-Anhalt – Land der Binnenschifffahrt“ am 27. Januar 2011 im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle an der Saale entstand eine allgemeine Informationsbroschüre zur Entwicklung der Binnenschifffahrt auf Elbe und Saale in Sachsen-Anhalt und deren Bedeutung für den Schiffsverkehr in Deutschland und den globalen Handel.   

Broschüre zum Download

Im April erster Spatenstich am Mühlberger Elbehafen


LAUSITZER RUNDSCHAU, 16.03.2011

Mühlberg Seit Dienstag steht der Termin offiziell fest: Am 8. April sollen um 11 Uhr die Spaten für den symbolischen Baubeginn am Elbehafen Mühlberg in den Boden gerammt werden.
Den Hafen betreibt der Rotorblatthersteller Vestas, der über den Elbeweg künftig seine 55 Meter langen Superflügel für die Windenergieanlagen verschiffen will. 2,4 Millionen Euro sollen bis Ende dieses Jahres in den Elbehafen Mühlberg investiert werden.  ... weiterlesen

Oberwasser für Containerschifffahrt


Zahl der transportierten Behälter hat sich seit 2006 mehr als vervierfacht.

mz-web.de, 04.04.11

WITTENBERG/MZ/KJ. Positiv entwickelt hat sich 2010 die Zahl der Projektladungen auf der Elbe. Darunter versteht man neben den Überführungen von Tankschiffen und Küstenmotorschiffen aus Tschechien Anlagen wie Turbinen, Rotorblätter, Trafos oder Generatoren. Zu den Bestimmungsländern der Ladungen via Hamburg gehören Indien, Israel, das Emirat Katar, Kuweit, Saudi-Arabien, Brasilien, Österreich und Belgien. Die Ware wird meist in den Häfen Dresden, Lovosice (Tschechische Republik), Roßlau, Aken und Magdeburg verladen. Weitere transportierte Güter auf der Elbe sind Schrott, Holzprodukte, Flussspat, Getreide, Sojaschrot, Düngemittel, Stahlbleche und Container.
Für letztere wurde extra die Elbe-Container-Linie gegründet, die zweimal wöchentlich zwischen Riesa, Aken, Magdeburg und dem Seehafen verkehrt. Fast auf die Minute genau fahren diese Verbände mit bis zu 80 Containern montags bzw. donnerstags durch den Landkreis Wittenberg, um am Nachmittag des Folgetags schon wieder aus Riesa kommend in Richtung Hamburg unterwegs zu sein. ... weiterlesen

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