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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Grünes Licht für Saaleausbau



(v.l.n.r.) Dirk Lindemann, Hafen Halle, Henrik Täger, WNA Magdeburg, Peter Rieken, Planco, Minister Dr. Karl-Heinz Daehre und Johann Trenkwalder, Schwenk Zement | Bilder: Guddat

Raumordnungsverfahren Schleusenkanal Tornitz abgeschlossen

SUT 7|2008

Nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens gibt es grünes Licht für den Bau des Schleusenkanals Tornitz und die Vollendung des Saaleausbaus. Landesverkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre forderte die Bundesregierung anlässlich einer Fachtagung des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e. V.
(VHdS) am 17. Oktober in der IHK Halle-Dessau in Halle auf, nunmehr zügig das Planfeststellungsverfahren einzuleiten.
„Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat sich eindeutig für das Projekt und die Nutzung der Schifffahrt auf Elbe und Saale ausgesprochen. Nachdem der Kanal im Raumordnungsverfahren positiv bewertet wurde, muss man ihn auch bauen“, so Daehre anlässlich der VHdS-Veranstaltung „Transportlogistik – Herausforderung für Mitteldeutschland“ in Halle.
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Verkehrsausschuss bekennt sich zu Saale-Ausbau



Durch den Ausbau der Saale erhofft man sich auch im Hafen in Halle-Trotha mehr Verkehr

Planungsphase für Saale-Seitenkanal soll zügig übergegangen werden, Schreiben an Tiefensee geplant

2008 Halleforum.de 04.12.2008

(ens) Der Verkehrsausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt hat sich den Stimmen von CDU, SPD und FDP mehrheitlich dazu bekannt, nach dem Abschluss des Raumordnungsverfahrens nun zügig weitere Planungen zum Bau des Saale-Seitenkanals bei Tornitz zu beginnen. In einem Schreiben wolle man jetzt die Bundesregierung auffordern, die Planungsphase für das 100 Mio Euro-Projekt unverzüglich zu beauftragen. „Die Vollendung des Saaleausbaus ist für die Entwicklung der Region und insbesondere für die anliegenden Kommunen und Unternehmen von enormer Bedeutung“, begründete Frank Scheurell, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, das Anliegen. ...
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KREISTAG: Antrag gegen Saaleausbau kommt nicht durch

mz-web.de VON HEIKO WIGRIM, 19.12.08

STASSFURT/MZ. Der Plötzkauer Auenwald soll wieder als Vorranggebiet für Natur und Landschaft in den Landesentwicklungsplan aufgenommen werden. Dies forderte der Kreistag auf seiner jüngsten Sitzung im Staßfurter Sparkassenschiff mehrheitlich.

Sabine Dirlich (Linke) forderte den Kreistag auf, sich gegen den Saaleausbau auszusprechen - aus ökonomischen und ökologischen Gründen. Der Kanal soll nun noch länger und noch teurer werden, so Dirlich.

Der Kreistag des Altkreises Bernburg habe sich für den Saaleausbau ausgesprochen, entgegnete Holger Dittrich (FDP). Mit dem Salzwerk, dem Sodawerk sowie dem Zementwerk habe Bernburg drei strukturbestimmende Betriebe der Grundstoffindustrie. Die abhängig davon sind, dass die infrastrukturellen Voraussetzungen im Landkreis so seien, dass Wirtschaft gedeihen könne. "Wenn wir die Rahmenbedingungen für die Industrie nicht nachhaltig verbessern, dann schaffen wir keine Arbeitsplätze." Und übrigens sei der Saalekanal keine Erfindung der Landesregierung. Die habe zunächst Staustufen befürwortet. Dann sei aber von den Natur- und Umweltschützern der Vorschlag gekommen, einen Saale-Seitenkanal zu bauen. Als sich CDU, SPD und FDP für den Bau ausgesprochen hatten, sei plötzlich von den Grünen Widerstand gekommen. "Lassen Sie uns von diesem Kreistag ein Signal für etwas setzen - für Arbeitsplätze und Investitionen. Lehen Sie bitte den Antrag von Frau Dirlich ab", meinte Dittrich.

Der Kreistag lehnte den Antrag von Sabine Dirlich mehrheitlich ab.

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Jetzt ist drei Mal so viel Platz



Hafen-Chef Dirk Lindemann, Staatsekretär André Schröder, OB Dagmar Szabados und Stadtwerke-Chef Berthold Müller-Urlaub gaben den Containerplatz frei. Im Hintergrund der neue Reach-Stacker.

WochenspiegelHalle (Saale)

Halle (sr). Nicht all zu oft machen Schiffe im Hafen Halle Station (Die politischen Entscheidungen sind dagegen, so Stadtwerke-Geschäftsführer Berthold Müller-Urlaub am Montag). Trotzdem hat sich das Areal inzwischen zu einem der größten Containerumschlagplätze der Region entwickelt. Allein seit 2004 versechsfachte sich das Aufkommen. Umgeladen wird vor allem zwischen Schiene und Straße. „Jetzt reichte unser Platz nicht mehr aus“, erklärte Dirk Lindemann, Geschäftsführer der Hafen Halle GmbH, die zu den halleschen Stadtwerken gehört. Deshalb wurde ein 9 500 Quadratmeter großer neuer Containerplatz gebaut..weiterlesen

Lesen Sie dazu auch:
Container werden mit rotem Ferrari verladen
Hafen Halle: Ferrari als Dienstfahrzeug

Leserbrief von H. Köhler


In Bayern funktionierts ohne viel Getöse (an der Donau stromabwärts Straubing allerdings auch nicht)

Gruß: H. Köhler

Lesen Sie dazu Kitzinger Land vom 29.11.2008

 

Der Mainausbau zwischen Marktbreit und Dettelbach läuft nach Plan

Im Osten Deutschlands:
BUND protestiert gegen die Schifffahrt auf der Elbe und Saale

http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/archiv/2008/dezember/artikel/bund-protestiert-gegen-die-schifffahrt-auf-der-elbe/

Leserbriefe

Fackeln für die Elbe -Die Botschaft einer leisen Mehrheit
von Marius Saggi, Dessau

Die Torgauer Allgemeine Zeitung sprach von einem spärlichen Fackellauf.
Auch sonst herrschte bei den Elbeaktivisten rundherum Enttäuschung.

Selten war eine Verhinderungsaktion an der Elbe so großflächig, medienwirksam und laut angekündigt wurden. In jeder Zeitung, im Fernsehen und im Radio wurde bereits Tage zuvor von Umweltverbänden für die Protestaktion Fackeln für die Elbe geworben. Für einen flammenden Protest und gegen eine angebliche durchgehende Elbevertiefung. Angekündigt waren Tausende. Gekommen sind von Sachsen bis nach Magdeburg ein paar hundert Menschen....weiterlesen

Irrungen und Wirrungen zur Elbe und zum Mythos Domfelsen -  Leserbrief von Dipl.-Ing. Helmut Faist

Im Interview der Volksstimme vom 24. November wiederholt Frau Stephan als Sprecherin der Bürgerinitiative Pro Elbe ihre seit längerer Zeit bekannte Vorstellung zur Elbe und deren Schifffahrt. Die darin enthaltenen Behauptungen und Halbwahrheiten kann ich größtenteils nicht akzeptieren, da mein über 40jähriges Berufsleben mir einen anderen, tieferen Wissensstand über die hydrologischen, morphologischen Gegebenheiten des Elbstroms sowie das langzeitliche menschliche Wirken an dessen Ufern gebracht hat. Aus der Vielfalt aller natürlichen und menschlichen Wirkungsfelder seien beispielhaft nur folgende hier kurz aufgeführt:...  weiterlesen

Einmalige Chance nicht verspielen - Leserbrief von Hans-Joachim Schmidt, Halle

Mir, als Befürworter des Schleusenkanals, der die Diskussion aufmerksam verfolgt – fällt auf, dass die Argumente der Kanalgegner und „Umweltschützer“ dabei schwächer werden und nicht glaubwürdig sind. Dafür werden sie immer lauter und bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit unterschiedlichsten „Verbündeten“ abgelassen. Zu nennen sind da Kirche, Bund der Steuerzahler und sogenannte „Gutachten“.
Leider verhält sich meine langjährige  und von mir geschätzte Tageszeitung, die Mitteldeutsche Zeitung, für mich und viele anderen Leser befremdend.Sie lässt manchmal Sorgfalt bei der Prüfung des Sachverhaltes, zumindest aber Neutralität, vermissen und nutzt ihre journalistischen Möglichkeiten nicht zu Gunsten dieses historischen Projekts für die Region aus!Jedoch vertrete ich die Meinung, dass die übergroße „schweigende Mehrheit“ der Befürworter einer Handvoll „Grüne“ Aktivisten nicht das Feld überlassen sollte!...    weiterlesen

Die Elbe darf nicht gesteinigt werden oder Die Sprache der Schifffahrtsgegner - Leserbrief von Marius Saggi, Dessau

Sie lagen im Kornhaus, im Rathaus und im gut sortierten Buchhandel. Faltblätter des Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Bürgerinitiative Pro Elbe tragen den blutroten Titel "Die Elbe darf nicht gesteinigt werden". Auf den Internetseiten der Schifffahrtsgegner wird dieses Schreckensszenario ebenfalls verkündet.
Schon die Dumpfheit einer solchen Argumentation lässt an der Redlichkeit der Verfasser zweifeln. Sachliche und achtungsvolle Diskussionskultur ist ihr Stil nicht. Der Zweck heiligt die Mittel und mit der Wahrheit stirbt der Anstand.
An der Elbe werden Ufer instand gesetzt. Diese schützen uns seit 150 Jahren vor Hochwasser und Eis und nützen der Schifffahrt. Warum werden nützliche Reparaturen mit einer der grausamsten Mordarten, der Steinigung, verglichen? Was geht in Menschen vor, die solche Vergleiche ziehen?... weiterlesen

 

Chance für den Hafen


Torgauer Zeitung 13.12.2008

Torgau (TZ/fl). Die Elbschifffahrt ist schwierig. Zumindest ab Magdeburg flussaufwärts. Das bekommt auch der Torgauer Hafen zu spüren. Von Hamburg bis in die Hauptstadt Sachsen-Anhalts können Europaschiffe mit bis zu 1500 Tonnen Fracht und 2,40 Meter Tiefgang fahren. Ab Magdeburg aber ist Schluss für die Giganten der Binnengewässer. Schon bei normalem Wasserstand fehlt die sprichwörtliche Handbreit Wasser unter dem Kiel. Der Elbausbau, in der früheren Bundesverkehrswegeplanung fest vorgesehen, hat unter heutigen politischen Vorzeichen keine Chance. Die Folge: es muss umgeladen werden. Aber meist fahren nicht kleinere Binnenschiffe weiter elbaufwärts, sondern Lkw...

Kommt ein mit Schüttgütern beladenes Europaschiff in Magdeburg an, machen sich nach dem Umladen dann 60 Lkw-Ladungen auf den Weg nach Sachsen und Tschechien. "Angesichts heutiger Dieselpreise und der Lkw-Maut ist das wirtschaftlich kaum mehr zu vertreten", sagt Stefan Kunze, Logistikchef der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH. Die Gesellschaft betreibt die deutschen Binnenhäfen Dresden, Riesa und Torgau, ist am Hafen Rosslau in Sachsen-Anhalt beteiligt und außerdem Eigentümerin der beiden tschechischen Elbehäfen Decín und Lovosice. "Angesichts der Kosten des Straßenverkehrs brennen die Kunden aus Industrie und Handel förmlich darauf, dass die Binnenschifffahrt an der Oberelbe neu belebt wird", berichtet Kunze. Das aber ist trotz der Nachfrage gar nicht so einfach. Wegen des häufigen Niedrigwassers auf der Elbe und den damit verbundenen Stillstandszeiten wanderten in der Vergangenheit viele deutsche und tschechische Elbschiffer auf andere Wasserstraßen ab - solchen, die ihnen regelmäßige Wasserstände und damit ein regelmäßiges Einkommen bescheren. "Es kostet Mühe, die Kollegen zurückzuholen", sagt Kunze. "Wir tun unser Möglichstes."

Ein Konzept, das mit den wechselnden Wasserständen fertig wird, ist die Elbschifffahrt mit kleineren Schubverbänden... weiterlesen

Schiff Ahoi - für den eingeschränkten zweilagigen Containerverkehr auf dem Elbe-Havel-Kanal (EHK)


 

Pressemitteilung   Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg

Mit dem Rückbau der Eisenbahnbrücke über dem Elbe-Havel-Kanal (EHK) in Genthin am 19. – 20.12.2008 wird ein weiterer Meilenstein in der Realisierung des Verkehrsprojektes Deut-sche Einheit Nr. 17 erreicht. Zwischen Magdeburg und dem Westhafen Berlin wird mit diesem Datum ein eingeschränkter 2-lagiger Containerverkehr mit einer lichten Durchfahrtshöhe h < 4,50 m auf den Wasserstraßen möglich.
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Alles Gute zum Fest und ein erfolgreiches 2009


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