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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Kammerunion Elbe/Oder (KEO)


Pressemitteilung

32 tschechische, polnische und deutsche Industrie- und Handelskammern begrüßen Bekenntnis der Bundesregierung zur Binnenschifffahrt auf der Elbe und fordern tschechische Regierung auf, nun das Stauwehr in Decin zu bauen.

Prag, 27. September 2011 – Die Kammerunion Elbe/Oder (KEO) hat das Bekenntnis der Bundesregierung, die Elbe an 345 Tagen im Jahr durch Unterhaltungsmaßnahmen schiffbar zu halten, vorgetragen durch Herrn Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann auf der Binneschifffahrtskonferenz für die Elbe im tschechischen Oberhaus des Parlaments (Senat), ausdrücklich begrüßt und ihre Mitarbeit am „Gesamtkonzept Elbe“ angeboten. Aufgrund dieser Planungssicherheit auf deutscher Seite sollte die tschechische Regierung nun mit dem Bau des geplanten Stauwehres bei Decin zügig beginnen. „Auf dieses klare Bekenntnis haben tschechische Unternehmer und Politiker nach den aus unserer Sicht nur schwer nachvollziehbaren Diskussionen zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsbverwaltung und der Idee, die Elbe ins Nebenetz einzustufen, sehnlich gewartet. Im Nebenetz wäre ein Buhnenausbau bei den Sandbänken in Hitzacker verunmöglicht worden und Investitionen auf tschechischer Elbseite in Binnenschifffahrtsflotte und Infrastruktur wären unwirtschaftlich geworden. So kann der Bau des Stauwehres in Decin endlich begonnen werden, da wieder Planungssichersicherheit seitens der Bundesregierung herrscht“, sagt Jiri Aster, Präsident der KEO und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Usti nad Labem, auf der „KEO-Binnenschifffahrtskonferenz für die Elbe“ in Prag. Herr Aster wurde zuvor einstimmig zum neuen Präsidenten der KEO gewählt.

 Als Stellvertreter stehen ihm Dr. Ziebgniew Sebastian, Präsident der Wirtschaftskammer Breslau, und Herr Klaus Olbricht, Präsident der IHK Magdeburg zur Seite.... weiterlesen


Bürger wollen mehr Schiffe auf der Saale

Neue Umfrage unter Sachsen-Anhaltern

Bild Halle, 5.10.2011

Die Mehrheit der Sachsen-Anhal­ter will auf der Saale nicht nur Ruderboote  und Ausflugsdamp­fer sehen. Verkehrsmi­nister Thomas Webel (57, CDU) stellte auf der Saale-Konferenz in der „Händel-Halle" gestern das Ergebnis einer repräsentativen Studie vor.

Das Meinungsfor­schungsinstitut Info GmbH hatte dafür 1000 zufällig ausge­wählte Personen am Telefon befragt.
Eine klare Mehr­heit (74%) ist der Mei­nung, dass ganzjäh­rige Transporte über die Saale möglich sein müssen. Lediglich 21 Prozent sagen, Flüs­se sollten nicht aus­gebaut werden. Vor allem die Anhänger von CDU, Linkspartei und SPD setzen auf die Binnenschifffahrt. Aber auch 65 Prozent der Wähler von Bündnis 90/Die Grünen.

Eine Mehrheit gab an, dass der Ausbau  der Saale eine wichti­ge Voraussetzung für die Schaffung neuer  und den Erhalt vorhan­dener Jobs ist. Gegen  eine Herabstufung des  Flusses zur Restwas­serstraße stimmten 64  Prozent. ufr

Bild Halle

Verkehrsminister Webel: Wasserwege sind wirtschaftliche und ökologische Alternative zu Schwertransporten auf der Straße


Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, Magdeburg, den 4. Oktober 2011

Sachsen-Anhalt besteht auf der im Bundesverkehrswegeplan festgeschriebenen Erhaltung und Ertüchtigung der Schifffahrtswege in den neuen Bundesländern. Dazu gehöre auch die Vollendung des Saale-Ausbaus auf den letzten Kilometern hin zur Elbmündung, sagte Landesverkehrsminister Thomas Webel heute bei einer Fachkonferenz zur Binnenschifffahrt in Halle. „Der Transport auf dem Wasserweg ist ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor und zugleich ein wirkungsvoller Beitrag, um den Schwerlastverkehr auf der Straße zu verringern, dadurch den Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen zu reduzieren und die Lärmbelästigung der Bürgerinnen und Bürger in den Orten spürbar zu verringern“, betonte Webel vor den mehr als 200 Teilnehmern der Tagung.

Im Rahmen der so genannten Saale-Konferenz stellte der Verkehrsminister die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zur infrastrukturellen Entwicklung vor,

Laut der Umfrage sind drei Viertel der Befragten (74 Prozent) der Meinung, dass die Schifffahrt auch künftig für Transporte und Tourismus möglich sein sollte. Nur 21 Prozent sind der Ansicht, dass die Flüsse renaturiert werden sollten.

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Deutsche Binnenschifffahrt legt bei Transportmenge und Transportleistung deutlich zu!


BDB veröffentlicht aktuelles Faltblatt „Daten und Fakten 2010/2011“

Presseinformation Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB)
15. September 2011

Der Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB) hat die wesentlichen Kennzahlen des Verkehrsträgers Binnenschifffahrt in der aktuellen Ausgabe des statistischen Faltblatts „Daten und Fakten 2010/2011“ zusammengestellt.
Der Vergleich mit den Daten des Vorjahres zeigt, dass der weltweite Konjunkturaufschwung im Jahr 2010 auch in der Binnenschifffahrt angekommen ist. Mit einer Steigerung des Transportaufkommens gegenüber dem Vorjahr um 26 Mio. Tonnen auf 229,9 Mio. Tonnen hat die Binnenschifffahrt im vergangenen Jahr eine erfreuliche Entwicklung vollzogen. Dabei stieg die Menge der beförderten Güter in nahezu allen Gütergruppen im Laufe des Jahres kontinuierlich an. ...weiterlesen

Umfrage zur Saale

Zwei Drittel für Schiffbarkeit

Magdeburger Sonntag - ‎04.10.2011‎ Ebenso viele sehen direkte Zusammenhänge zwischen dem Erhalt und der Neuschaffung von Arbeitsplätzen und der uneingeschränkten Schiffbarkeit der Saale. Das teilte das Saale-Bündnis am Dienstag mit. Drei Viertel der Befragten seien der Meinung, dass die Schifffahrt auf dem mitteldeutschen Fluss auch künftig für Transporte und Tourismus möglich sein sollte. Für die repräsentative Umfrage hatten die Berliner Meinungsforscher im Auftrag des Bündnisses im August dieses Jahres 1000 Menschen ab 18 Jahre in der Saale-Region interviewt und sie auch zu ihren Parteipräferenzen befragt. Dabei sprachen sich auch 65 Prozent der Wähler von Bündnis 90/Grüne für eine Binnenschifffahrt auf der Saale aus, hieß es. ..weiterlesen

Befragung Saaleregion.PDF



„Tschechische Reeder wollen weiterhin auf der Elbe transportieren“

aus: Mitteilungen des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V. Nr. 54 (3/2011)

In einem Pressebericht der Sektion der Binnenschifffahrt des tschechischen
Verkehrsverbandes zum Niedergang der Binnenschifffahrt in der Tschechischen Republik heißt es:
„Dieser Bericht wird von der Sektion zur unerwünschten Veröffentlichung des Briefwechsels zwischen dem Verkehrsministerium und der Sektion bekanntgegeben. Dieser Briefwechsel beinhaltete unter anderem einen Entwurf der Reeder zur Verkündung eines Entschädigungsprogrammes für die Binnenschifffahrt und Beendigung der Aktivitäten der Branchensubjekte in der Tschechischen Republik.
Obwohl es sich nur um eine von mehreren Lösungsvarianten der langfristigen Pattsituation zwischen Staat und den Reedern handelte, wurde die Beendigung des Güterverkehrs auf dem Wasserweg in der Tschechischen Republik als einzige Variante dargestellt.
Die negative Auswirkung dieses Berichtes über die Beendigung der Binnenschifffahrt in der Tschechischen Republik wurde, vor allem in Deutschland, außerordentlich stark empfunden.

Die Reeder erklären hiermit:
Das primäre Interesse der Reeder ist es, die Binnenschifffahrtstransporte auf der Elbe weiterhin zu betreiben! In der Tschechischen Republik ist es aber weiterhin nicht möglich, den regulären Gütertransport auf der Elbe zu betreiben, regelmäßig Waren zu befördern und Arbeitskräfte zu beschäftigen. ... weiterlesen

Resolution soll Alsleben unterstützen



Verbandsgemeindebürgermeister Steffen Globig übergibt Untersxchriften für das Saale-Buendnis an Manfred Sprinzek

Rat gewährt BUND-Chef keine Redezeit

MZ 5.10.2011 VON MARK JESCHOR

PLÖTZKAU/FAZ - Eine Resolution gegen die Herabstufung der Saale hat der Gemeinderat der Verbandsgemeinde Saale -Wipper in der vergangenen Woche verabschiedet. In der Resolution heißt es, dass man die Pläne des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ablehne. Der Gemeinderat befürworte stattdessen die Pläne zum Bau des rund 100 Millionen Euro teuren Saale-Kanals bei Tornitz „unter höchstmöglicher Berücksichtigung der ökologischen Verhältnisse und des Naturschutzes". ... weiterlesen

Schwergewichte im Hafen Lovosice


Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) Oesko-saske pilstavy s.r.o. (OSP)

Der tschechische Binnenhafen Lovosice ist bekannt für den Umschlag von schwergewichtigen Anlagen und Projektladungen wie Generatoren, Turbinen und Maschinenteilen.

Vom 14. bis 16. September 2011 wurden gleich 5 Schwergewichte über die Kaikante des Hafens gehoben: Im Auftrag der Spedition Voss International Ostrava s.r.o., der tschechischen Niederlassung der Spedition Voss International Dortmund GmbH, erfolgte der Umschlag von 2 Generatoren, 2 Gasturbinen und 1 Dampfkessel mit Stückgewichten bis 320 Tonnen.

Die 5 Anlagen wurden im Hafen Hamburg in 4 Schubleichter der Deutschen Binnenreederei AG geladen und auf der Elbe nach Lovosice transportiert. ..weiterlesen

Webel: Saale-Kanal wird geprüft

Konferenz in Halle

MDR.DE,  04. Oktober 2011

Sachsen-Anhalt hält am Bau des umstrittenen rund 100 Millionen Euro teuren Elbe-Saale-Kanals für die Schifffahrt fest. Landesverkehrsminister Thomas Webel (CDU) sagte am Dienstag bei einer Saale-Konferenz in Halle, weder die Straße noch die Eisenbahn könnten das wachsende Transportvolumen auffangen. Webel zufolge soll bis zum Frühjahr eine Wirtschaftlichkeitsprüfung des Bundes für den Kanal bei Tornitz im Salzlandkreis erstellt werden.

 Die Saale bei Naumburg

Naturschützer wollen die Saale für den Tourismus erhalten.

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Neue Schleuse schottet ab 2012 den Magdeburger Hafen zur Elbe ab


Volksstimme.de, 05.10.2011, Von Oliver Schlicht

Binnenschifffahrt verzeichnet positiven Trend bei Containerverkehr

Seit fünf Jahren wird in Magdeburg an der Hafeneinfahrt an einer neuen Schleuse gebaut, die den Hafen in Zukunft vom Wasserstand der Elbe unabhängig machen soll. Für die Logistikbranche ist die für 2012 geplante Fertigstellung wichtig. Denn der Containerverkehr hat in der Binnenschifffahrt stark zugenommen.

Magdeburg. Die neue Niedrigwasserschleuse im Magdeburger Norden nimmt langsam Gestalt an. Seit 2006 wird an der Schleuse am elbseitigen Eingang zum Magdeburger Hafen gebaut. Nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost sind derzeit schon die Schleusenhäupter inklusive der Türme und der Schleusenkammer bautechnisch fertiggestellt. Die Hubtore sind montiert, funktionserprobt und in der oberen Lage verriegelt. Seit Sommer ist die Schleusenkammer für die Schifffahrt zur Durchfahrt freigegeben. Zur Jahresmitte 2012 soll das 190 Meter lange und 25 Meter breite Bauwerk endgültig fertiggestellt werden.
 
Die Schleuse kann dann bei Bedarf den direkten Zugang von der Elbe in den Verbindungskanal zum Hafen und zum Mittellandkanal abschotten. ..weiterlesen

Der Elbe den Rücken stärken


MM-Logistik, 04.10.2011 | Redakteur/Autor: Bernd Maienschein

Gleich mehrere gemeinsame Nenner haben die beiden Fördervereine SPC und VFE ausgemacht. Deshalb gehen sie eine neue Kooperation zur Stärkung der Elbe ein. Die gegenseitige Mitgliedschaft zum 1. Oktober ist Ausdruck gemeinsamer Interessen.

Das Short Sea Shipping Inland Waterway Promotion Center (SPC), Bonn, und der Verein zur Förderung des Elbstromgebietes e.V. (VFE) wollen durch ihre gegenseitige Mitgliedschaft die Position der Wasserstraße Elbe stärken. SPC-Geschäftsführer Markus Nölke: „Durch die intensive Zusammenarbeit möchten wir unsere Aktivitäten im Elbstromgebiet stärken, denn die Wasserstraße Elbe bietet noch viele ungenutzte Potenziale. ... weiterlesen

Jeder Meter Elbufer ist bewusst durch Menschenhand gestaltet

Zum Leserbrief „Wasserbau verstärkt Austrocknung", Volksstimme vom 13. September

Der Leserbriefschreiber behauptet in seinem Beitrag, dass die Elbe ein halbwegs naturbelassener Fluss sei und Wasserbaumaßnahmen eine extreme und nachhaltige negative Wirkung hatten, da sich die Elbe „immer tiefer in ihr Bett eingraben" würde.
Bei beiden Behauptungen irrt der Leserbriefschreiber sowohl von der gesellschaftlichen Historie als auch von der detaillierten Ingenieurwissenschaft.

An der Elbe gibt es nicht einen Meter unberührter Natur. Jeder Meter Ufer ist bewusst durch Menschenband gestaltet. So wie an vielen Flüssen in der ganzen Welt haben auch am Elbstrom erst wasserbauliche Maßnahmen eine kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der anliegenden Städte und Länder möglich gemacht. Auch heute sind solche Maßnahmen Voraussetzung für Sicherheit und Wohlstand. Wer sie ablehnt und verteufelt, soll die Konsequenzen nennen. ... weiterlesen
Leserbrief in der Volksstimme

Renaturierung der Saale

Antwort der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Eva Bulling-Schröter, Jan Korte, Ralph Lenkert, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/6977 –

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