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Elbe-Saale-Nachrichten
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Elbstromverein e.V. Saaleverein e.V. Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein e.V.
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###SALUTATION###,
mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
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 | Lesen Sie heute: |
 | Klimawandel lässt Schifffahrt vorerst kalt

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|  Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Klaus-Dieter Scheurle
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HAMBURGER ABENDBLATT, 26.10.2011, Nina Paulsen
Berlin. Der Klimawandel wird in den nächsten 40 Jahren nur leichte Auswirkungen auf die Wasserstände von Elbe sowie von Ost- und Nordsee haben. Die Folgen für die Schifffahrt bleiben damit zunächst niedrig. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten des sogenannten Kliwas-Programms, das die Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserstraßen und Schifffahrt in Deutschland untersucht und das 2009 vom Bundesverkehrsministerium ins Leben gerufen wurde. "Trotz der absehbaren Klimaveränderungen ist die Nutzbarkeit unserer Bundeswasserstraßen in den nächsten Jahrzehnten nicht infrage gestellt", sagte Klaus-Dieter Scheuerle, Staatssekretär von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). "Unsere Wasserstraßen sind also auch in Zukunft zuverlässig."
Im Elbeeinzugsgebiet werden sich die Niederschläge in den Wintermonaten bis 2050 demnach um fünf bis zehn Prozent verstärken. Eine Abnahme der Sommerniederschläge, wie frühere Studien prognostiziert haben, haben die jetzt erhobenen Daten jedoch nicht ergeben. Die Kleinstadt Tangermünde nördlich von Marburg müsse nicht in "Tangerfurt umbenannt werden", sagte Scheuerle. Dass sich die Durchschnittstemperatur in Norddeutschland bis 2050 um zwischen 0,5 und zwei Grad pro Jahr erwärmt, hat zunächst nur geringe Auswirkungen. ..... weiterlesen
Lesen Sie dazu auch:
Nutzbarkeit der Wasserstraßen bleibt |  | Schwere Fracht bei Alsleben

Trannport
MZ Bernburg, 28.10.2011

|  | Sachsen-Anhalts Wasserwege sind Bindeglied zum Weltmarkt

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|  Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung
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Logistik in Mitteldeutschland - titelthema Oktober2011 "Mitteldeutsche Wirtschaft", 10-2011, IHK Halle-Dessau
Standpunkt von Landes-Verkehrsminister Thomas Webel Was der preisgünstige Online-Einkauf über das Internet mit der Leistungsfähigkeit unserer Binnenwasserwege zu tun hat? Beim ersten Hinsehen vielleicht nicht allzu viel. Bei genauerer Betrachtung allerdings wird schnell deutlich, dass auch die Wasserstraßen zu einem weltweiten Logistiknetz gehören, das den Austausch von Waren über Tausende von Kilometern überhaupt erst ermöglicht. Kurzum: Unsere wichtigen Binnenwasserwege – die Elbe, die Saale, der Mittelland- und der Elbe-Havel-Kanal sind für Sachsen-Anhalt ein Bindeglied zum Weltmarkt. ... weiterlesen |  | Instandhaltung der Mittelelbe kostet jedes Jahr Millionen

HAMBURGER ABENDBLATT, 27.10.2011
Die einst geplanten Ausbaumaßnahmen liegen seit 2002 auf Eis
Die Kosten für den Unterhalt der unsanierten Abschnitte der Elbe gehen jährlich in die Millionen. Demnach muss allein der 13 Kilometer lange Abschnitt zwischen Dömitz und Hitzacker, der aufgrund verstärkter Ablagerungen an der Flusssohle und wandernder Sandbänke als Schwachstelle für die Elbschifffahrt gilt, jedes Jahr mit durchschnittlich rund 1,2 Millionen Euro instand gehalten werden. Das geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums an den Hamburger CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Klimke hervor, die dem Abendblatt vorliegt.
Neben den Baggerkosten entstehen unterschiedlich hohe Aufwendungen durch das Umsetzen von Schifffahrtszeichen und verstärkte Verkehrssicherungspeilungen", heißt es in dem Schreiben zur Begründung. Eine einmalige Sanierung dieser Elbschwachstelle würde laut Ministerium "nach den nicht umgesetzten Planungen aus dem Jahr 2001" dagegen rund 15 Millionen Euro kosten. "Aus technischen und rechtlichen Gründen" sei die alte Planung allerdings heute nicht mehr unmittelbar verwendbar. Die Ausbaumaßnahmen waren nach dem Elbhochwasser 2002 von der rot-grünen Koalition ausgesetzt worden. Seitdem ruhen die Pläne. Auch im Bereich Coswig (Sachsen) muss die Elbe seit Jahren ständig von Ablagerungen befreit werden. "Im Durchschnitt der letzten Jahre betragen die Kosten für die jährlichen Baggerungen etwa 300 000 Euro bis 450 000 Euro", so das Ministerium.
Klimke, auch Vorsitzender des Arbeitskreises Elbe der Unionsfraktion, fordert nun den einmaligen Ausbau der Mittelelbe, statt weiterhin jedes Jahr einen Millionenbetrag zu investieren. ... weiterlesen |  | Wachstumstrend: Hafen steuert 2012 auf Rekordkurs


HAMBURGER ABENDBLATT, 27.10.2011
Der Containerumschlag soll fast den Höchststand von 2007 erreichen. Risiken sind die Euro-Krise, neue Konkurrenz und der Ausbau der Elbe.
Hamburg. Der Hamburger Hafen wird auch in kommenden Jahr beim Umschlag zulegen. Davon gehen vom Abendblatt befragte Experten in der Hansestadt aus. Der Welthandel wird zwar mit fünf Prozent 2012 nur noch knapp halb so stark zulegen wie noch 2010. Doch der generelle Wachstumstrend ist ungebrochen", sagt Jörg Hinze, Konjunkturexperte des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). Auch Nikolai Lutzky, der Leiter des Themenfeldes Maritime Wirtschaft beim HWWI, ist optimistisch. Die Unternehmen sind von der Schuldenkrise bisher kaum betroffen. Davon wird der weltweite Transport auch im kommenden Jahr profitieren.
Die Marketingorganisation des Hafens (HHM) geht derzeit für 2012 von einem Umschlag von 9,7 Millionen Standardcontainern (TEU) aus. Damit würde der Hafen, für den 2011 ein Plus von 7,9 auf neun Millionen TEU erwartet wird, im kommenden Jahr fast den Höchstwert von 2007 erreichen. ... weiterlesen |  | „Diese Summe von Argumenten war für mich ausschlaggebend, das Bündnis zu unterstützen“

Zeitschrift der IHK Magdeburg Der Markt in Mitteldeutschland 10/2011, S.54
Das Interview ... ... mit Thomas Felke, Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt und Mitstreiter im Saalebündnis
„Wir sind keine Rest-Republik“ ist das Motto des Saale-Bündnisses, das sich am 6. August in Bernburg gegründet hat. Über die Ziele des Bündnisses und erste öffentliche Aktionen sprach „Der Markt in Mitteldeutschland“ mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Felke. Er gehört zu den Erstunterzeichnern des Gründungsaufrufes.
IHK Magdeburg: Am 8. September fand vor dem Landtag Sachsen-Anhalts in Magdeburg eine Demonstration der Initiative „Saale-Bündnis“ statt. Welchen Forderungen wollten Sie durch die Demonstration Ausdruck verleihen?
Thomas Felke: Ich hoffe, dass mit der Demonstration und mit der Unterstützung möglichst vieler Landtagsabgeordneter ein deutliches Signal nach Berlin gesandt wurde. Die Saale ist keine Restwasserstraße und die Elbe gehört nicht ins Nebennetz! weiterlesen |  | Die Initiative kann jeder durch seinen Namen unterstützen

Zeitschrift der IHK Magdeburg Der Markt in Mitteldeutschland 10/2011, S.32
Meine Vorfahren waren Saaleschiffer und haben auf der Werft in Mukrena an der Saale gearbeitet. Ich selbst arbeite seit elf Jahren in der Werft in Mukrena und wohne auch an der Saale. Da ist es für mich selbstverständlich, dass ich mich für meine Heimat, die Saaleregion, mit ihrer 1000- jährigen Schifffahrtsgeschichte einsetze. Die geplante Einstufung ist für viele Unternehmen an der Saale, wie auch für die Werft, existenzbedrohend. Den Ausspruch meiner 87-jährigen Nachbarin sollten wir im Hinblick auf einen bevorstehenden Verkehrsinfarkt beherzigen: „Einen Fluss vor der Haustür zu haben und ihn nicht zu nutzen, das grenzt an Dummheit." ...weiterlesen |  | Brunsbüttel Ports und Gasnor (Norwegen) schließen Vertrag über LNG Bunkering in Brunsbüttel ab November 2011

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|  Luftbild Elbehafen Brunsbüttel
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Pressemitteilung der Brunsbüttel Ports GmbH, 27.10.2011
Brunsbüttel Ports GmbH und Gasnor AS haben am 18.10.2011 einen Vertrag für die Bebunkerung von Schiffen mit LNG am Elbehafen Brunsbüttel geschlossen. Damit übernehmen Gasnor AS und Brunsbüttel Ports GmbH eine Vorreiterrolle in der Bereitstellung von LNG Bunkerkraftstoffen in Brunsbüttel und im Norddeutschen Raum, am Schnittpunkt von Elbe und Nord-Ostsee Kanal.
Im Rahmen generell steigender Anforderungen an umweltbewusstes Handeln auch in der Seefahrt ist umweltfreundlicher Treibstoff für die Schiffe ein zukunftsweisendes Thema. Der Treibstoff LNG (liquefied natural gas) ist eine umweltfreundlichere Alternative zu bisher eingesetzten Schiffstreibstoffen und in vielen Ländern, wie Norwegen, bereits seit einigen Jahren im Einsatz. ... weiterlesen |  | Binnenschifffahrt auf der Elbe — Fiktion oder Realität?

Perspektiven für eine erfolgreiche Verkehrsverlagerung
Informationsveranstaltung in der IHK Magdeburg am 08.11.2011
Möglichkeiten zur Nutzung der Elbe als Transportweg — Potentiale heute und zukünftig
 Peter Plewa, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Elbstromgebietes e. V.
Impulsvorträge
weiterlesen |  | Elbe-Konferenz 2012 in Dessau-Roßlau

supersonntag-dessau.de, 3.11.2011
Ziel ist ein Gesamtkonzept für die Flusslandschaft
Dessau (red). Ein Gesamtkonzept für die Nutzung der Elbe soll im Mittelpunkt einer Konferenz stehen, die für kommendes Jahr in Dessau-Roßlau geplant ist. Darauf haben sich Vertreter der elbanliegenden evangelischen Kirchen unter Leitung des anhaltischen Kirchenpräsidenten Joachim Liebig und leitende Mitarbeiter des Bundesverkehrsministeriums unter Leitung des Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann (MdB) vor wenigen Tagen in Berlin verständigt. „An der Elbe-Konferenz sollen alle Interessengruppen beteiligt sein, zudem soll der Kongress dazu dienen, einen wesentlichen Fortschritt bei der Lösung der seit Jahrzehnten andauernden Kontroverse um den Umgang mit der Elbe zu erreichen“, sagte Liebig. ...weiterlesen
Lesen Sie dazu auch: Die Entwicklung der Binnenschifffahrt auf der Elbe
und Auszug aus Editorial SUT 4, 2011 "Ramsauers Scherbenhaufen" von Hans-Wilhelm Dünner
AnlässLich der BDB Jahrestagung am 23. Mai in Berlin beichtete der Minister über eine Reise nach Prag, wo ihm die tchechische Regierung ihre Ausbaupläne für die Wasserstraßen EIbe und Moldau vorstellte. ,,Ich habe das natürlich sehr begrüßt, denn davon hat ja auch der Hafen Hamburg einen Nutzen". überrascht sei er jedoch über Reaktionen aus den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt gewesen, wo man ihn deswegen kitisiert habe. Nun sind in Sachsen-Anhalt evangelische Pastöre unterwegs, die ihre vom DDR-Atheismus leergefegten Kirchen mit Elbausbaugegnern zum Protestgebet füllen, ohne auf die Interessen des Landes zum Erhalt wichtiger Industiestandorte und Arbeißplätze an Saale und EIbe Rücksicht zu nehmen. Vom Sachsen-Anhaltinischen Verkehrsminister und dem Landtag sind jedenfalls klare Bekenntnisse zum Ausbau der Wasserstraßen bekannt. Sollte Minister Ramsauer das Protestgeschrei einer Minderheit wichtiqer nehmen, als die qualifizierten Voten seiner Amtskollegen? |
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