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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

###SALUTATION###,
mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Ramsauers Rest-Republik: Abbau Ost statt Aufbau Ost



Hans-Wilhelm Dünner, Chefredakteur

EDITORIAL
Schiffahrt und Technik 5/2011

Bundesverkehrsminister Ramsauer hat mit der Herabstufung der Wasserstraßen in Ostdeutschland zu „Rest-Wasserstraßen" 22 Jahre nach Überwindung der deutschen Teilung unnötigerweise eine erneute Ost-West-Diskussion vom Zaun gebrochen. Das im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichte Konzept zur Kategorisierung der Investitionen in Wasserstraßen auf der Basis von Ist-Transportmengen und selbsterfundenen Prognosewerten, die bereits die Unterlassung weiterer Unterhaltungsmaßnahmen berücksichtigen, hat mittlerweile handfeste Proteste in zahlreichen Regionen Ostdeutschlands zur Folge. Auslöser ist die Arroganz, mit der Ramsauer und das Leitungsteam seines Ministeriums ihre ökonomisch und verkehrswirtschaftlich unausgegorenen und zum Teil falschen Pläne trotz anderer Festlegungen des Haushaltsausschusses und Verkehrsausschusses des Deutschen Bun-destages ungebrochen durchzusetzen versuchen.
Zu allem Überfluss werden auch noch die bereits getätigten Investitionen in das ostdeutsche Wasserstraßennetz durch Vertreter des Ministeriums gegenüber den Medien „als Haushaltsmittelvergeudung" abqualifiziert: ... weiterlesen

Bündnis für die Saale gegründet - Saale-Bündnis bekommt weitere Unterstützer


Boote, 09.08.2011 Christian Tiedt
In Bernburg hat sich am vergangenen Wochenende das „Saalebündnis“ gegründet. Es soll die Herabstufung des Flusses zur Restwasserstraße verhindern.
Unter dem Motto „Wir sind keine Reste-Republik“ wurde die Gründung des Saale-Bündnisses am Wochenende in Bernburg in Sachsen-Anhalt vollzogen. In der Gründungserklärung der Initiative wird die Herabstufung der Saale zur Restwasserstraße, wie sie die angedachte Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung vorsieht, als „absurd“ bezeichnet, weil sie auf einer „einseitigen Betrachtung der Transportmengen“ basiere.   Boote, 09.08.2011

Saale-Bündnis bekommt weitere Unterstützer

Menschen bekennen sich online
Magdeburger Sonntag, 14.08.11

Nur eine Woche nach seiner Gründung haben sich bereits mehrere Hundert Menschen aus allen Regionen Sachsen-Anhalts mit dem Saale-Bündnis solidarisiert. Tag für Tag wächst die Liste der Unterstützer auf der Internseite www.saale- buendnis.de und auch immer mehr Wirtschaftsvertreter,
Unternehmer und Politiker wollen die Forderungen der unabhängigen und überparteilichen Initiative nach einer fairen Entwicklungschance für die Saale-Region unterstützen. ... weiterlesen

 

Unterstützung aus der Bevölkerung


Schiffahrt und Technik 5/2011

Seit Beginn der 90er Jahre warten an der Saale namhafte Wirtschaftsunternehmen auf den Ausbau der Saaleanbindung an die Elbe. Durch die dann leistungsfähige Wasserstraße würde sich eine spürbare Verbesserung der Standortqualität ergeben, was eine langfristige Sicherung der Arbeitsplätze mit sich brächte. Noch die letzte Bundesregierung hat den Saale-Seitenkanal als vordringlicher Bedarf eingestuft. Doch Minister Ramsauer hat mit der Rückstufung der Saale zur ,Restwasserstraße' die Hoffnungen der Wirtschaft und Bevöl­kerung gedämpft. Doch Aufgeben kommt nicht in Frage.

Der Präsident des VHdS Manfred Sprinzek gibt sich weiter kämp­ferisch: „An dieser Region und dem Fluss Saale hängt mein Herz. Und für die Stärkung der Region setze ich mich mit allenmeinen Kräften ein", so Sprinzek. Mit der Vollendung des Saaleaus­baus und dem Anschluss Mitteldeutschlands an das europäische Was­serstraßennetz wird die Attraktivität und Wirtschaftskraft der Region gestärkt. Arbeitsplätze werden erhalten und sogar ausgebaut, Stra­ßen- und Schienenverkehrswege entlastet, der Wasser- und Landtou­rismus gesteigert und Naturlandschaften gesichert und geschützt. Die Mehrheit der Bevölkerung und die Politik unterstützt dieses Vor­haben, zuletzt mit dem Landtagsbeschluss vom 13. Mai 2011.

Besonders gegen die Einstufung der Saale als „Restwasserstraße" regt sich auch in der Bevölkerung erheblicher Widerstand. Karina Fischer von der Fischer-Werft in Mukrena hat aufgrundder potenziell existenzbedrohenden Lage, nicht nur für „ihre" Werft, eine Un­terschriftenaktion für den VHdS begonnen. ... weiterlesen

Unterstützen Sie die Binnenschifffahrt in unserer Region





                        Stimmen Sie für die Zukunft unserer Region

                        mehr Bilder von der Demo in Alsleben
                        in der Themengalerie der HP www.saaleverein.de

 

                          Darum geht es: Interview Manfred Sprinzek 

Umweltausschuss für Saalekanal und gegen Restwasserstraße


HalleForum.de, 19.08.2011
Ausschuss stimmt mehrheitlich einem FDP-Antrag zu.

Nach dem Planungs- und dem Wirtschaftsausschuss hat sich am Donnerstagabend auch der Umweltausschuss gegen eine Einstufung der Saale als Restwasserstraße ausgesprochen. 6 Räte stimmten für einen Antrag der FDP, vier Räte von Grünen und Linken waren dagegen.
Dem Antrag zufolge soll sich der gegen die Einstufung der Saale als Restwasserstraße wenden. Zudem sollen Landes- und die Bundesregierung aufgefordert werden, die Planungen zum Bau des Saaleseitenkanals fortzusetzen und baldmöglichst mit der Errichtung zu beginnen.  ... weiterlesen

Die Wasserqualität der Elbe hat sich enorm verbessert


Zustand deutscher FlüsseVolksstimme,13.08.2011Zu „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stellt Ergebnisse vor / Studie: Deutsche Flüsse in schlechtem Zustand",Volks-stimme vom 9. August:

Mit Verwunderung habe ich den Artikel zum Bericht des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland zum angeblichen schlechten Zu-stand deutscher Flüsse gelesen.
Dass die Elbe sich in einem „besorgniserregenden Zustand" befinden soll und damit angeblich exemplarisch für deutsche Flüsse steht, kann ich überhaupt nicht erkennen. Die Wasserqualität ist hervorragend, ich bade seit Jahren mit immer mehr Schwimmfreunden regelmäßig in der Elbe.
Der ökologische Zustand hat sich enorm verbessert, die Tierwelt am Fluss ist einzigartig. Der Lachs kehrt seit Jahren auf dem Weg zu seinen Laichplätzen in die Elbe zurück. Die Buhnen und anderen Uferschutzbauwerke wurden seit dem Jahrhunderthochwasser wieder repariert und entlang der gesamten Elbe werden Deiche zurückverlegt. Der Hochwasserschutz wurde insgesamt deutlich vorangetrieben.

Was sich wirklich an der Elbe verschlechtert haben soll, wird wohl das Geheimnis der BUND-Funktionäre bleiben. .... weiterlesen

Volksstimme

Regierung: "Elbe ist wieder ein lebendiger Fluss" - Lebt Herr Dr. Weiger eigentlich noch in Deutschland ?

Regierung: "Elbe ist wieder ein lebendiger Fluss"

Deutscher Bundestag, Verkehr und Bau/Antwort - 15.08.2011 Berlin: (hib/HLE) Das Ausbauprogamm Elbe hat nach Angaben der Bundesregierung deutliche Verbesserungen der chemischen und ökologischen Gewässerqualität erbracht. In einer Antwort (17/6716) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (17/6606) heißt es, ”die Elbe ist wieder ein lebendiger Fluss“. Die Gewässerbelastung sei unter anderem durch den Bau zahlreicher Kläranlagen drastisch gesenkt worden. So sei die Einleitung von Stickstoff um 71 Prozent reduziert worden. Es seien wieder etwa 100 Fischarten in der Elbe zu finden. Unter anderem sei auch der Lachs zurückgekehrt.  ...weiterlesen

Leserbrief zu: Studie Deutsche Flüsse in schlechtem Zustand

Wenn man das aktuelle Statement vom BUND-Vorsitzenden Dr. Hubert Weiger (64) in der Magdeburger Volksstimme vom 9.8.2011 gelesen hat, kommt man unweigerlich zu dem überraschenden Schluss, dass er inzwischen ausgewandert sein muss.

Da ist eine von ihm zitierte und „natürlich“ vom BUND erarbeitete Fluss-Studie zu dem Schluss gekommen, dass viele Flüsse ökologisch schwer geschädigt sind. Landwirtschaft, Industrie und Schiffahrt seien verantwortlich dafür und der Zustand der Elbe stehe geradezu exemplarisch für den besorgniserregenden Zustand, in dem sich viele Flüsse befinden. Und anstatt die natürlichen Überschwemmungsflächen zu vergrößern, würden die Flüsse durch den Bau von Dämmen und Barrieren weiter eingeengt. Dabei fragt man sich gleich, wo soll das denn überhaupt sein ? Während die Flussbaumaßnahmen und der Bau von Dämmen weiter voranschreite, würden die Deichrückverlegungen, die nach dem Hochwasser von 2002 versprochen wurden, weiter verharren.
Zusätzlich seien die Flüsse durch Einleitungen aus der Industrie geschädigt. Man fragt sich, woher nimmt ein Mann wie er derartige Behauptungen, bei denen man sich mindestens 20 Jahre zurückversetzt fühlt. ... weiterlesen

Lothar Tölle 39112 Magdeburg                                          

Kooperation bewährt sich


Seit September 2009 besteht zwischen den Häfen von Brunsbüttel Ports GmbH und
Glückstadt Port GmbH & Co. KG an der Unterelbe und der Sächsischen Binnenhäfen
Oberelbe GmbH eine Kooperation zur besseren Verknüpfung der Leistungsangebote.
Damit werden bestehende Geschäftsfelder, wie z.B. der Transport von Windkraftanlagen, gemeinsam optimiert. Bei neuen Projekten, die auf der Elbe transportiert werden, erfolgt eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den beteiligten Häfen der Oberelbe (Dresden, Riesa, Torgau, Děčín, Lovosice, Dessau-Roßlau) und der Unterelbe (Elbehafen Brunsbüttel, Ölhafen Brunsbüttel, Hafen Ostermoor, Hafen Glückstadt).
Am 26. Juli 2011 erfolgte im Alberthafen Dresden-Friedrichstadt der Umschlag von 10 Rotorblättern Typ V90 mit einem Stückgewicht von je 10 Tonnen im Auftrag der Firma Vestas Blades Deutschland GmbH. Die Rotorblätter mit den Abmessungen 44,00 x 2,50 x 3,20 Meter wurden im Tandemumschlag in einen Schubleichter der Imperial BARIS GmbH gehoben.
Auf der Wasserstraße Elbe erfolgte der Transport von Dresden bis in den Elbehafen
Brunsbüttel, wo die Rotorblätter am 03. August 2011 auf das Seeschiff „SISU CAPELLA“ verladen wurden und ihre weitere Reise nach Daimiel in Spanien antraten.  ....weiterlesen

Lernen loszulassen, aber gleichzeitig weiter mittun


MZ, 17.08.2011
ABSCHIED Nach 37 Jahren verlässt Klaus Schröter „seinen" Akener Hafen. Er wird sich im Ehrenamt sicher weiter für die Belange der Schifffahrt engagieren.

AKEN/MZ - Wenn es um die Elbe geht, kommen sie alle. 150 Gratulanten. So viele dürften es gewesen sein - und Klaus Schröter hat jedem Einzelnen die Hand geschüttelt, viele von ihnen herzlich umarmt.
Schröter geht. Nach 37 Jahren im Beruf. Nach 44 Jahren im Verkehrswesen - Ausbildung und Studium mitgerechnet. Er muss, er will kürzer treten und gibt die Geschäfte der Hafengesellschaft Aken GmbH an seinen langjährigen Compagnon und zweiten Geschäftsführer, Peter Ziegler, ab. „Du kannst es", versichert er seinem Nachfolger.
Für den 61-jährigen gebürtigen Dessauer „ist das alles nicht so einfach", gesteht er gestern vormittag im Schützenhaus .... weiterlesen

Lesen Sie dazu auch: Vom Umschlagsexperten zum Logistiker
Akens Hafenchef Klaus Schröter geht nach 37 Dienstjahren in den Ruhestand
SUT 5/2011

Eine bayrische Posse oder Unwissenheit?


Rolf Lack, stellv. Vorsitzeder des Verein zur Förderung des Elbstrogebietes

Die Reduzierung des Personals und die Umstrukturierung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung  des Bundes werden schon seit langem praktiziert. Von der Preußischen Verwaltung zur heutigen Verwaltungsstruktur hat es viele Varianten gegeben. Hatte man gerade von 12 Wasser- und Schifffahrtsdirektionen auf 6 WSDn reduziert, kam die 7. WSD durch die Wiedervereinigung neu dazu. Die Struktur der WSV in den neuen Bundesländern  wurde sogleich so geändert, dass sie die geplanten Änderungen der Strukturen in den alten Bundesländern umsetzte. Nur in den alten Bundesländern tat sich in dieser Hinsicht nichts Wesentliches. Jetzt soll über  den Bestand eine neue Struktur gelegt werden, deren Details nicht bekannt sind. Das Ministerium mit seinen hochqualifizierten Fachbeamten übt sich in Allgemeinplätzen. So verwundert es nicht, dass der Haushaltsausschuss den Entwurf an den Minister zurückgegeben hat. War man hier schlecht beraten oder gar unwissend? Detaillierte alte Pläne zur Neuordnung der WSV sind auf Amtsebene vielschichtig erarbeitet worden. Sogar renommierte  Beratungsfirmen wurden engagiert. All diese Expertisen sind im Ministerium bekannt. Oder steckt dahinter eine bestimmte Absicht? ...weiterlesen

Binnenschifffahrt unverzichtbar


Rund 15,2 Mio. t Güter wurden 2007 auf ostdeutschen Wasserstraßen umgeschlagen

Bau     Das bundesweite Baumagazin     August 8/2011

Erfreulich entwickelt sich derzeit die Binnenschiffahrt. Nach den kri­senbedingten Einbrüchen in den Jahren 2008/2009 konnte der An­teil der auf deutschen Flüssen und Kanälen transportierten Güter im Jahr 2010 um knapp 13% auf rund 230 Mio. t gesteigert werden. Zu­wächse waren in nahezu allen Gü­tergruppen zu verzeichnen, insbe­sondere aber in den Bereichen Container, Erze und Metallabfälle, Düngemittel und feste minerali­sche Brennstoffe.

Es geht also aufwärts mit der Schiff­fahrt, auch wenn die Gütermengen das Vorkrisenniveau noch nicht errei­chen. Damit dieser Aufwärtstrend ver­stetigt wird, braucht die Schiffahrt ei­ne leistungsfähige Infrastruktur. Hin­dernisse wie zu niedrige Brücken, zu kurze Schleusenkammern und zu ge­ringe Abladetiefen hindern die Schiff­fahrt, das vorhandene Potential voll­ständig zu entfalten, und zwar in sämtlichen Teilen der Republik. Der BDB wirbt deshalb für die Schaffung eines möglichst einheitlichen Wasser­straßennetzes.  ... weiterlesen

Unterstützung für die Saaleschifffahrt


Saale-Bündnis stellt sich beim Wasserfest in Leipzig vor

Die Vereine "Wasserstadt Leipzig" und der "Saale-Elster-Kanal Förderverein e.V." setzen sich aktiv für eine Verbindung der Städte Leipzig und Halle/S über den Wasserweg Saale ein. Bei einer touristischen Nutzung dieser Verbindung zur Saale wird ein Potenzial von 500.000 Besuchern gesehen. Über 100 Besucher des Wasserfestes in Leipzig unterstützen mit Ihren Unterschriften das Saale-Bündnis.

Protest op de Saale
De Binnenvaartkrant 10-08-201 aus den Niederlanden berichtet von der Saale Link

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