###HTMLVIEW###

 
 
 

Elbe-Saale-Nachrichten

 Logo Elbstromverein Elbstromverein e.V.  Logo VHdS Saaleverein e.V.  Logo Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein e.V.
Portrait Manfred Sprinzek

###SALUTATION###,
mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Ramsauers Tohuwabohu


EDITORIAL SCHIFFAHRT HAFEN BAHN UND TECHNIK 3|2011
Hans-Wilhelm Dünner, Chefredakteur

Der Online-Informationsdienst Bonapart hat Ende April auf eine Umfrage
im Netz zum Thema: „Welche Note verdient die Binnenschifffahrts-Politik von Peter Ramsauer?“ interessante Ergebnisse bekommen:
62.9 % gaben die Note 6, 18.6 % die Note 5, 1.4 % die Note 4, 2.9 % die Note 3, 4.3 % die Note 2 und 5.7 % die Note 1 (Stand vom 23.4.2011).
Das Ergebnis ist für Insider der Branche nicht verwunderlich, denn Ramsauers Priorisierungspolitik hat mittlerweile ein ausgewachsenes verkehrspolitisches Chaos angerichtet.
Ramsauer hatte Beschlüsse des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages zu weiteren Personaleinsparungen bei der Wasserstraßenverwaltung (WSV) vom Herbst vergangenen Jahres mit einem Konzept zur Priorisierung der Ausgaben für den Ausbau und die Instandhaltung der Wasserstraßen beantwortet, nach dem künftig die Mittel auf Wasserstraßen mit einem Jahrestransportaufkommen von mehr als 5 Mio. t konzentriert werden sollen. Dies wäre gleichbedeutend mit dem Abkoppeln von Teilen des Wasserstraßennetzes vor allem in Ostdeutschland, um dort die notwendigen Personaleinsparungen zu realisieren, so die ’Milchmädchenrechnung‘ der Ministerialbeamten des Ministers...  weiterlesen                                                 

Herzog: Der Bundesverkehrsminister ist nicht lernfähig


Quelle: SPD-Bundestagsfraktion

von Manuel Schmidt — veröffentlicht am 03.05.2011

Zur Vorlage eines 2. Berichts des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) erklären der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Uwe Beckmeyer und der zuständige Berichterstatter Gustav Herzog: Trotz vieler gewichtiger Argumente aus den Ländern, der Wirtschaft und dem politischen Raum, bleibt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stur und uneinsichtig bei seiner alten Linie und schädigt damit den Verkehrsträger Wasserstraße.

Die von den Koalitionsparteien, insbesondere der FDP, angestoßene weitreichende Privatisierung der Wasserschifffahrtsverwaltung wird nicht gestoppt.

Die geforderte Änderung der Ausführungsverwaltung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen (WSV) in eine Gewährleistungsverwaltung bedroht tausende von Arbeitsplätzen. Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Hannover soll offensichtlich ganz aufgegeben werden. Viele Ämter insbesondere in Ostdeutschland und in den Küstenregionen sollen zusammengefasst werden.

Auch der 2. Bericht des BMVBS an den Deutschen Bundestag zur Reform der WSV ist enttäuschend. Alle Kritik an dem 1. Bericht hat nichts genutzt und der Minister beweist ein weiteres Mal, dass er nicht lernfähig ist....   weiterlesen

Sachsen lehnt Abstufung der Elbe zum Nebenfluss ab



Ministerpräsident Stanislaw Tillich

Pressemitteilung Land Sachsen

Dresden (5. Mai 2011) – Der Freistaat Sachsen wehrt sich gegen eine Abstufung der Elbe im Zuge einer Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Ministerpräsident Stanislaw Tillich appelliert in einem Schreiben an den zuständigen Bundesminister Peter Ramsauer, die Pläne zu überdenken. Demnach würde die Elbe durch die Neuklassifizierung der Wasserstraßeninfrastruktur nur noch zum Nebennetz der Bundeswasserstraßen gehören.

(Quelle: Pressemitteilung Land Sachsen)

Webel will für Saale-Ausbau kämpfen


Schifffahrt
mz-web.de, 04.05.11

Magdeburg/dpa. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) will sich gegen den Widerstand des Bundes für den Ausbau der Saale stark machen. «Das werden wir nicht kampflos aufgeben»,sagte Webel am Mittwoch in Magdeburg. Jede Tonne, die vom Lastwagen auf das Schiff verlagert werden könne, entlaste die Straßen und erzeuge weniger Lärm. «Da ist allen Menschen geholfen.» Über den Elbe-Saale-Kanal in der Nähe der Mündung der Saale in die Elbe wird seit Jahren gestritten. Die bis zu zehn Kilometer lange Verbindung für rund 100 Millionen Euro soll die Schifffahrt auch mit größeren Transportschiffen ermöglichen.

Anfang der Woche hatte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ein Konzept vorgestellt, wonach bundesweit nur noch besonders stark genutzte Wasserstraßen ausgebaut werden sollen. Der Saale-Ausbau würde bei einer Umsetzung der Pläne wegfallen.

Das noch nicht beschlossene Konzept würde nach den Worten von Webel eine enorme Verschlechterung für Ostdeutschland und auch den Norden Deutschlands bedeuten. Hinzu komme, dass der Mittellandkanal noch gar nicht zu Ende ausgebaut sei und die derzeitigen Verkehrszahlen daher auch nicht auf die Zukunft hochgerechnet werden könnten. «Wir haben einige Dinge mit dem Bundesminister zu besprechen», sagte Webel.  ... weiterlesen

Eine Protestwelle kündigt sich an



Binnenschiffer-Präsident Jürgen Schlieter (rechts) und Geschäftsführerin Andrea Beckschäfer mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Staffeldt. | Foto: Lyrath

"Gesamtes Netz erhalten": Binnenschiffer stehen Einstufung der Wasserstraßen kritisch gegenüber

Mindener Tageblatt, Freitag, 06.05.2011, VON STEFAN LYRATH

Minden (Ly). Das Vorhaben von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, Investitionen auf viel befahrene Flüsse zu konzentrieren und andere zu vernachlässigen, könnte bei Binnenschiffern eine Protestwelle auslösen.

Partikuliere wie Jürgen Schlieter (Rothenuffeln) befürchten verschärften Konkurrenzkampf und den unwiederbringlichen Verlust von Wasserstraßen. Sein Gegenvorschlag: "Ausbauten zurückschrauben und das gesamte Netz erhalten."

Gegenüber Straße und Schiene, die eine wesentlich bessere Anbindung hätten, sei die Schifffahrt sowieso schon relativ stark benachteiligt. "Jede Tonne, die bei uns wegfällt, ist schlimmer als eine Tonne im Lkw-Gewerbe."
Schlieter ist Präsident des Bundesverbandes der Selbstständigen (BDS), Abteilung Binnenschifffahrt. Auf der jüngsten Vorstandssitzung im Hotel Exquisit in Bärenkämpen war Torsten Staffeldt zu Gast, FDP-Bundestagsabgeordneter aus Bremen und Experte seiner Partei für Schifffahrt.

"Wasserstraßen dürfen nicht verkommen".....Mit der Einstufung von Leine und Oberweser kann Schlieter leben. Beide seien uninteressant für die Berufsschifffahrt. Im Fall der Saale hat der Präsident jedoch kein Verständnis. Er plädiert vielmehr für einen Ausbau des unteren Bereichs. Begründung: "Die Saale hat zusätzliches Potenzial für zwei oder drei Millionen Tonnen."....weiterlesen

Bau des Saalekanals ist unverzichtbar


Landesregierung Sachsen-Anhalt
MDR Sachsen-Anhalt, Mi. 04.05.201

Bau des Saalekanals ist unverzichtbar
Sachsen-Anhalt hält an den Plänen für den Bau des Saalekanals fest. Verkehrsminister Thomas Webel und Wirtschaftsministerin Birgitta Wolf kritisierten am Mittwoch die Pläne der Bundesregierung zu einem möglichen Stopp des Projektes....
Aufruf zum Protest
Der Verkehrsminister appellierte an die mitteldeutschen Bundestagsabgeordneten, sich für den Saalekanal stark zu machen. Er hoffe, dass der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Bergner, zudem sein Gewicht in die Waagschale werfe. Er rief die Wirtschaft auf, gemeinsam ihren Protest gegen die Pläne der Bundesregierung zum Ausdruck zu bringen. Nach wie vor sei es unstrittig, dass die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf das Wasser Sinn mache. Wirtschaftsministerin Wolff meinte ergänzend, wenn der Saalekanal nicht entsteht, gerate Sachsen-Anhalt beim Ausbau seiner Logistikstrukturen ins Hintertreffen. Die Ministerin erinnerte daran, dass in den kommenden Jahren die Warenströme weiter zunehmen.... weiterlesen

Absage an Saalekanal schadet der Wirtschaft

Haseloff schreibt Brief an Bundesverkehrsminister

Volksstimme.de, 06.05.2011

Magdeburg (ak/dapd). Sachsen-Anhalts Mittelstand befürchtet eine Benachteiligung Ostdeutschlands bei der Entwicklung der Infrastruktur. Die Pläne des Bundesverkehrsministers, unter anderem den Bau des Saaleseitenkanals bei Tornitz nicht weiter zu verfolgen, schadeten der Wirtschaft. Eine Zurückstellung solcher Projekte treffe die neuen Bundesländer besonders schwer, sagte der Landesgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Dieter Kapell, gestern.

Damit äußert sich die Wirtschaft beinah wortwörtlich so, wie Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) in einem Brief an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), der der Volksstimme vorliegt. In dem Schreiben vom 28. April äußert Haseloff Bedenken, dass "der Rückzug des Bundes auf wirtschaftlich starke Regionen entlang der Rheinschiene und Süddeutschland" für den Wirtschaftsstandort Deutschland "insgesamt hochgradig riskant" sei und der nord- und ostdeutsche Raum "in seiner Funktion als Hinterlandverkehrsdrehscheibe und Bindeglied zu Osteuropa insgesamt geschwächt" würde. Mehr als 40 Unternehmen Mitteldeutschlands bedienten sich laut Haseloff mit steigender Tendenz der Binnenhäfen und Wasserstraßen in Sachsen-Anhalt.... weiterlesen

Sächsischer Ministerpräsident kämpft für die Elbe


Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein e.V. begrüßt Vorstoß des Ministerpräsidenten

Pressemitteilung, Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein e.V.

In einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bringt der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich seine Ablehnung gegen die Herabstufung der Elbe zum Nebenfluss im Zuge der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zum Ausdruck. Die Reform sieht eine Kategorisierung der Bundeswasserstraßen anhand der beförderten Tonnagen vor, die eine klare Verteilung der Finanzmittel für die Bundeswasserstraßen nach sich zieht. Die Elbe würde demnach nur noch zum Nebennetz zählen, finanzielle Mittel stünden für Unterhaltungsmaßnahmen zur Verfügung – sofern sie nicht bereits im Vorrang- und Hauptnetz aufgebraucht sind....Der Sächsische Hafen- und Verkehrsverein e.V. (SHV) begrüßt das klare Nein des Ministerpräsidenten zur geplanten Herabstufung der Elbe. Seit 11 Jahren setzt sich der SHV mit seinen Entscheidungsträgern aus über 120 Unternehmen mit über 45.000 Beschäftigten für eine durchgängige Ertüchtigung der internationalen Wasserstraße Elbe/Labe ein, um mehr Gütertransporte von den Seehäfen nach Mitteldeutschland und in die Tschechische Republik ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll per Binnenschiff zu realisieren. ... weiterlesen

Saalekanal vor dem Aus – Wasserämter vor Zusammenlegung


Wasserstraßen in Sachsen-Anhalt

MDR Sachsen-Anhalt, Di. 03.05.2011

Wegen knapper Kassen will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer Investitionen in Wasserstraßen auf wichtige Schifffahrtsrouten konzentrieren. Flüsse und Kanäle, auf denen nur noch Touristenboote unterwegs sind, bleiben künftig weitgehend sich selbst überlassen. Diese Eckpunkte eines Modernisierungskonzeptes hatte Verkehrsstaatssekretär Klaus-Dieter Scheurle in Berlin vorgestellt.
Ämter in Magdeburg vor Zusammenlegung
Nach einem Bericht der "Magdeburger Volksstimme" hat diese Umstrukturierung der bundeseigenen Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zur Folge, dass für das Wasserstraßenneubauamt und das Wasserstraßenamt in Magdeburg weitgehende Veränderungen anstehen. Der Zeitung zufolge sollen die Wasserstraßenneubauämter in Magdeburg und Berlin zusammengelegt werden...
Neue Förderungen von Wasserstraßen
Elbe-Saale-Kanal wird wohl nicht gebaut
........

 

weiterlesen

Wirtschaft braucht Saale als Wasserstraße


CDU für Schiffbarmachung der Saale
HalleForum.de, 5.5.2011

Der wirtschaftspolitische und der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Thomas und Frank Scheurell, haben die Bundesregierung aufgefordert, für Klarheit bei der Schiffbarmachung der Saale zu sorgen. „Die Wirtschaft hat stets für die ökologisch und ökonomisch sinnvolle Nutzung der Saale gekämpft. Der Bund muss sich jetzt positionieren“, so Thomas. Der Bau sei von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Mitteldeutschland. Insbesondere der mitteldeutsche Wirtschaftsraum, beispielsweise die chemische Industrie, benötigt die Saale als Wasserstraße für großvolumige Gütertransporte. „Das Land hat den Hafen Halle mit einem zweistelligen Millionenbetrag ausgebaut. Gleichzeitig hat der Bund einen Milliardenbetrag in das Wasserstraßenkreuz investiert. Diese Investitionen sind ad absurdum geführt, wenn die Schiffbarmachung der Saale nicht kommt“, so Thomas. ... weiterlesen

Saale wird zur Restwasserstraße
HalleForum.de, 02.05.2011

Seit Jahren kämpfen wirtschaftliche Lobbyverbände um den Ausbau der Saale. Dieser Kampf scheint nun offenbar endgültig verloren. Schon im Januar hatte der Bund den Saalekanal auf seine Kürzungsliste gesetzt. Und er bleibt dabei. Darüber informierte Verkehrsstaatssekretär Klaus-Dieter Scheurle am Montag.
Demnach wird die Saale nur noch eine “Restwasserstraße”. Die finanziellen Mittel für die Schifffahrt sollen künftig vorrangig dem vielbefahrenen Kernnetz zugute kommen. Keine einzige ostdeutsche Wasserstraße wird Scheuerle zufolge ausgebaut, kein Fluss oder Kanal werde der Kategorie Vorrang- oder Hauptnetz zugeordnet. Es gebe lediglich Geld für den Erhalt oder die Renaturierung der Flüsse. ... weiterlesen

Kein Schiff wird kommen Saale-Kanal
mz-web.de, 03.05.11, VON ALEXANDER SCHIERHOLZ

Halle (Saale)/MZ. Beim "Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt", ein Lobby-Verband der Wirtschaft für den Ausbau des Flusses, werden sie womöglich bald ihre Homepage ändern müssen. Zum Bau des umstrittenen Saale-Kanals an der Elbmündung heißt es dort noch: "Die ganzjährige Nutzung der Saale für die Binnenschifffahrt rückt damit näher." Doch nachdem der Bund am Montag seine Pläne für eine Neuordnung des Wasserstraßennetzes vorgestellt hatte, ist soviel Euphorie wohl fehl am Platz: "Wenn das so kommt", befürchtet Vereinschef Manfred Sprinzek, "dann ist der Saale-Kanal tot."  ... weiterlesen

 

Bitte um Ihre tatkräftige Mithilfe


SAALE-ELSTER-KANAL FÖRDERVEREIN E.V.

Unter der Leitung des Herrn Bundesverkehrsministers Ramsauer werden gewisse Leute nicht müde, ihre Reformen als Gewinn für Alle zu propagieren. So wolle man bei den Binnenwasserstraßen die begrenzten Ressourcen im BMVBS neu verteilen, gleichzeitig geht damit eine Neuordnung und Bewertung der Wasserstraßen einher. In dieser Neubewertung fällt nach den aktuellen Plänen von Berlin die Saale in die Kategorie RESTNETZ. Somit ist die Saale für das BMVBS ohne Bedeutung für den Gütertransport und mit geringe Bedeutung für die Fahrgastschifffahrt und den Wassertourismus allgemein. Hinter dieser Beschreibung verbirgt sich nichts geringeres als die Aufgabe der Wasserstraße als Verkehrsfunktion!Es erfolgt eine dauerhafte Stilllegung von Anlagen (Schleusen), Stauhaltungen (Wehre) und eine Renaturierung des Flusslaufes. Eigentümerverpflichtungen können umfassend auf dritte übertragen werden. Das sind keine langfristigen Überlegungen, diese Maßnahmen sollen bis zum 01.01.2012 umgesetzt sein!  ......

Werden diese Pläne umgesetzt, hat sich jeder Gedanke an eine Kanalvollendung und dem Anschluss von Leipzig an das deutsche Binnenwasserstraßennetz er­ledigt!
Helfen Sie uns aktiv, diesen immensen Schaden für die mitteldeutsche Region abzuwenden. Was Generationen von Landesfürsten, Politikern, Ingenieuren und Arbeitern zum Wohle unserer Region mit dem Ausbau der Saale als Wasserstraße aufgebaut haben, darf nicht durch die mit Sparwahn vernebelte Kurzsichtigkeit einiger Verwaltungs­behörden unwiederbringlich zerstört werden.

Es ist Zeit zu handeln, denn es ist wirklich Zwei vor Zwölf!

Wir bitten alle Leser dieses Schreibens, werden Sie aktiv und teilen Sie unseren Politikern in Berlin ihren Unmut über diese Pläne mit. Wir sind es unseren Kindern schuldig!

Richten Sie Ihr Protestschreiben direkt an:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Invalidenstraße 44
D-10115 Berlin

weiterlesen

 

Neue Netzstruktur der Bundeswasserstraßen bleibt unklar – Einsparungen sind nicht zu erzielen!


BDB kritisiert 2. Bericht zur Reform der WSV

Presseinformation, Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB),
6. Mai 2011  

Auch mit dem zweiten Bericht des Bundesverkehrsministeriums zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) bleiben wesentliche Aussagen zur WSV-Reform und zur neuen Struktur des Bundeswasserstraßennetzes unklar. Zwar hat das Ministerium seine Absicht, zukünftig nur noch hoch frequentierte Flüsse und Kanäle auszubauen, nun mit einer Wasserstraßenkarte illustriert. Welche Ausbauprojekte konkret aufgegeben und welche Maßnahmen konkret beschleunigt realisiert werden sollen, ist dem am 28. April 2011 vorgelegten Bericht jedoch immer noch nicht zu entnehmen. Die von der verladenden Wirtschaft, den Bundesländern, der Hafenwirtschaft und dem Schifffahrtsgewerbe unisono vorgebrachten Bedenken an dem Netzkonzept werden in dem Bericht an keiner Stelle erwähnt, geschweige denn entkräftet, kritisiert der Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB). Dringend eingeforderte Informationen, etwa zu der Frage, wie der Verkehrsträger Binnenschifffahrt den wachsenden Güterverkehr zukünftig mit einer unvollständigen Infrastruktur bewältigen soll, auf welcher wissenschaftlichen Basis das Bundesverkehrsministerium seine Netzkatalogisierung vorgenommen hat und warum allein die Jahrestonnage als Bezugsgröße genommen wurde, sind in dem aktuellen Bericht erneut nicht zu finden. Stattdessen gibt das Ministerium den Hinweis, dass die Reform „zwar insgesamt zu einer Reduzierung der Organisationseinheiten in der WSV führt, nicht aber zu zusätzlichen Personal- und/oder Sachmitteleinsparungen“ (S. 33 des Berichts). Der Sinn der gesamten Reformbemühungen ist damit für den BDB nicht erkennbar. ...


„Der ergänzte Bericht zeigt nun das dramatische Ausmaß der beabsichtigten Einsparungen, ohne dass in nachvollziehbarer und belastbarer Weise die Vorteile der Strategie deutlich werden. Es entsteht eher der Eindruck, dass weite Teile des Infrastrukturausbaus schlicht aus purer Geldnot nicht erfolgen“, erklärt BDB-Präsident Dr. Gunther Jaegers. „Schlimmer noch: Das Bundesverkehrsministerium teilt in diesem zweiten Bericht wortwörtlich mit, dass mit der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, deren Bestandteil die Netzneustruktur ja ist, kein einziger Euro gespart werden kann. Da das aber doch wohl die Zielvorstellung des Bundestages war, ist das Reformprojekt in meinen Augen damit gescheitert“, so Dr. Jaegers weiter. ... weiterlesen

Falls Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an kontakt@elbe-saale-vereine.de mit dem Betreff: Newsletterabmeldung-Elbe-Saale-Nachrichten.

Die beim VHdS e.V. von Ihnen erhobenen Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Newsletter-Versandes genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.

Redaktion:

Geschäftsstelle des Vereins zur Förderung des Elbstromgebietes e.V.

Logo Elbstromverein Internet: http://www.elbstromverein.de
Ansprechpartner: Herr Peter Plewa (1. Vorsitzender)
Telefon: +49 (0)40 / 3088-2840

Büro Hamburg
Anschrift: ℅ Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 / 36138-382, Telefax: +49 (0)40 / 36138-313
E-Mail: Friederikevon.Sivers@hk24.de
Ansprechpartner: Frau Friederike von Sivers

Büro Magdeburg
Anschrift: ℅ IHK Magdeburg, Alter Markt 8, 39104 Magdeburg
Telefon: +49 (0)391 / 5693-309 oder +49 (0)4131 186156
E-Mail: elbe-verein.lack@gmx.de
Ansprechpartner: Herr Rolf Lack (2. Vorsitzender)

Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V.

Logo VHdS Internet: http://www.saaleverein.de
Anschrift: VHdS e.V., Domstraße 1, 06108 Halle (Saale)
Telefon: +49 (0)345 / 2037663, Telefax: +49 (0)345 / 2037665
E-Mail: info@saaleverein.de
Ansprechpartner: Herr Manfred Sprinzek (Präsident)

Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein e.V.

Logo SHV Internet: http://www.shv-oberelbe.de
Postanschrift: Magdeburger Str. 58, 01067 Dresden
Telefon: +49 (0)351 / 4982201, Telefax: +49 (0)351 / 4982202
E-Mail: info@binnenhafen-sachsen.de
Ansprechpartner: Kapitän Detlef Bütow (Vorsitzender)

Urheber:

Alle Beiträge dieses Newsletters sind urheberrechtlich geschützt. Der Newsletter darf nur weiterversendet oder in Online-Medien bereitgestellt werden, wenn dies komplett und ohne Änderungen geschieht.

Copyright/Inhalte: © Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V.

V.i.S.d.P.: Manfred Sprinzek