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Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Elbstromvereins e.V., des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Allianz für die Binnenschifffahrt im Mitteldeutschen Wirtschaftsraum formiert sich


Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft  sowie von Elbe- und Saalehäfen haben während der Konferenz des Landesverkehrsministeriums am 27. Januar in Halle (Saale) zur Binnenschifffahrt im Elbkorridor vom Bundesverkehrsminister nachhaltige Entscheidungen für den Erhalt der Elbe und Saale als effizienten und umweltfreundlichen  Transportweg gefordert.

Über 100 Teilnehmer konnten anhand der fundierten Beiträge des Landesverkehrsministeriums oder des Seehafens Hamburg Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Nutzung der hiesigen Bundeswasserstraßen zur Kenntnis nehmen. Selten wie an diesem Tag  wurden die Kapazitäten von Elbe und Saale zur Bewältigung der mittel- und langfristigen Transportanforderungen im nationalen und internationalen Rahmen herausgestellt.  ....weiterlesen

Die Wirtschaftlichkeit der Saale als Bundeswasserstrasse


PRESSEMITTEILUNG VHdS e.V.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde die Saale wegen des Ausbaus in den 30-er Jahren und den  überwiegend guten Bedingungen für die Schifffahrt im Bereich zwischen Calbe (km 20,0) und Halle (km 88,0) als Bundeswasserstrasse eingeordnet. Um sie vollständig für die Schifffahrt und als Bundeswasserstrasse herzurichten wurde die  notwendige sechste Staustufe bei Klein Rosenburg in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes 1992  aufgenommen.
 Auf dieser Grundlage wurde der Hafen Halle mit Fördermitteln der Europäischen Union in Höhe von 30 Mio. € ausgebaut. Die 5 vorhandenen Staustufen der Bundeswasserstrasse wurden sukzessive instandgesetzt und modernisiert, bis zur Fernsteuerung aller 5 Schleusen von der Leitzentrale in Bernburg im letzten Jahr für 4,5 Mio. €. Alle fünf Schleusen haben durch Instandhaltung und Modernisierung einen Wiederbeschaffungswert von 500 Mio. €.    .... weiterlesen

Transportverlagerungen mit Saale-Seitenkanal


PRESSEMITTEILUNG VHdS e.V.

In der Meldung „Die Umwelt würde Schiff fahren", Frankfurter Rundschau vom 13.01.2011, beklagen Umweltbände, dass das durchaus vorhandene Potenzial zur Verlagerung von Lkw-Transporten auf die Binnenschiffe nicht richtig genutzt wird. Das hiesige Wasserstraßennetz sei „das leistungsfähigste weltweit", sagt der Flussexperte des Umweltverbandes BUND, Ernst-Paul Dörfler.
„Doch es gelingt nicht, mehr Verkehr hierher zu verlagern." heißt es in der Meldung. Hier in Sachsen-Anhalt sieht der Flussexperte seine Hauptaufgabe darin, die umweltfreundliche Schifffahrt auf Elbe und Saale mit allen Mitteln zu bekämpfen und so die angestrebten Transportverlagerungen zu verhindern.
Solvay Chemicals Bernburg produziert jährlich 540.000 t Soda, erklärt Werkleiter
Dr. Thomas Müller. Rund die Hälfte hiervon könnte per Schiff zum Kunden gelangen. Weiteres Potenzial ..... weiterlesen

Die Saale - Wasserstraße ohne Schifffahrt?


Saale-Schifffahrtskonferenz in Halle: Land will den Saale-Seitenkanal

SuperSonntag, 30.Januar 2011

Kommen Planfeststellungs-verfahren und 100 Millionen Euro für den Kanal?
Halle (ks). Drei Stunden hatte sie gedauert - die Fachtagung „Sachsen-Anhalt - Land der Binnenschifffahrt“. Optimistisch schauten die Teilnehmer der Konferenz nicht drein, als sie am Donnerstag vom Tagungsort, dem Multimediazentrum
in Halle, auseinanderstrebten. Es ging, und den Kampf führt der Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt seit vielen Jahren, wieder einmal um den Ausbau der Saale als Bundeswasserstraße.

Aufgeschreckt

Aufgeschreckt waren die Befürworter durch einen Beitrag in der Zeitung „Die Welt“, die verkündet hatte, der Bau des Saale-Seitenkanals verliere an Priorität, und durch Überlegungen im Bundesverkehrsministerium, die Prioritätenlistefür den Ausbau der Binnenschifffahrt zu überarbeiten..... weiterlesen

Binnenhäfen Oberelbe melden Rekordjahr


Mitteldeutschland

LVZ-Online, 26.01.2011

Dresden. Die Binnenhäfen an der Oberelbe haben 2010 als Rekordjahr verbucht. Als Grund nannte Geschäftsführer Kapitän Detlef Bütow am Mittwoch die gute Konjunkturentwicklung. Wachsender Export und Import haben auch den Bedarf an Transporten steigen lassen. Die drei sächsischen Häfen Dresden, Riesa und Torgau erzielten mit knapp 2,2 Millionen Tonnen Güterumschlag das beste Ergebnis seit 1990. Im Hafenverbund - dazu zählen noch die tschechische Tochter Cesko-Saske Pristavy (Decin und Lovosice) und die Industriehafen Roßlau GmbH - lag der Umschlag bei rund 3 Millionen Tonnen. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 15 Millionen Euro. .... weiterlesen

Anteil der Binnenschifffahrt am Gesamtverkehr erhöhen


12. Nov 2010 — 

Wittenberge, 12. November 2010 – Elbschifffahrtstag 2010 fordert stabile Schifffahrtsverhältnisse auf Mittel- und Oberelbe.

Der Elbschifffahrtstag 2010 hat die Bundesregierung aufgefordert, durch umweltverträgliche und kosteneffiziente Ausbaumaßnahmen die zugesicherte Fahrrinnentiefe der Mittel- und Oberelbe langfristig zu garantieren. Neben stabilen Schifffahrtsverhältnissen auf der Elbe müsse auch ein leistungsfähiges Bahnnetz für den Güterverkehr im Elbstromgebiet geschaffen werden, so die über 200 Teilnehmer des Elbschifffahrtstages in einer „Wittenberger Erklärung“. „Der internationale Warentransport wird weiter mit großer Dynamik wachsen und das künftige Verkehrsaufkommen kann mit der aktuellen Verteilung auf Straße, Schiene und Wasserstraße kaum bewältigt werden. Kombinierten Verkehren, die das Binnenschiff einbinden und die freien Kapazitäten der Elbe sowie der angrenzenden Flüsse und Kanäle als Verbindung zwischen dem Hamburger Hafen und den wieder stark wachsenden Märkten Mittel- und Osteuropas nutzen, gehört die Zukunft“  ... weiterlesen

Konferenz des Landesverkehrsministeriums am 27. Januar in Halle (Saale) zur Binnenschifffahrt im Elbkorridor







Quo vadis Saalekanal


Wirtschaft und Land halten an Bau fest, Bundesregierung offenbar nicht.

HalleForum.de, 28.01.2011

Drei Stunden haben sie getagt, und sahen sich am Ende in ihrer Meinung bestätigt: wir brauchen den Saalekanal. Am Donnerstag hatte der Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt (VHdS) zur Fachtagung „Sachsen-Anhalt – Land der Binnenschifffahrt“ eingeladen. Seit 15 Jahren schon kämpft der Verein um den Ausbau der Saale. Zunächst hoffte man auf eine Staustufe bei Groß Rosenburg, nun setzt man auf den Saale-Seiten-Kanal bei Tornitz. Bislang war der Kanal im Bundesverkehrswegeplan enthalten. Doch verliert das Vorhaben seine Priorität, schreibt die Zeitung „Die Welt“. Das Bundesverkehrsministerium überarbeitet gerade seine Prioritätenliste, doch klar ist schon, dass nur noch bei einem Verkehrsaufkommen über 3 Millionen Tonnen investiert wird.... weiterlesen

Saale-Kanal hat schlechte Karten


Binnenschifffahrt

mz-web.de,
VON STEFFEN HÖHNE UND ALEXANDER SCHIERHOLZ, 27.01.11, 17:01h, aktualisiert 27.01.11, 21:59h

Halle (Saale)/MZ. Größerer Schiffsverkehr auf der Saale rückt in weite Ferne: Der Bau des Saale-Kanals an der Elbmündung wird immer unwahrscheinlicher. Das Bundesverkehrsministerium prüft derzeit die Wirtschaftlichkeit der deutschen Binnenwasserstraßen. Daran soll sich der künftige Ausbau orientieren. Der Saale-Kanal hat nach Berichten der Zeitung "Die Welt" keine Priorität mehr. Sachsen-Anhalt will dennoch an dem umstrittenen Großprojekt festhalten.

Eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums sagte am Donnerstag der MZ: "Es steht noch nichts fest, die Prioritätenliste wird derzeit noch erarbeitet." Klar seien aber bereits die Kriterien: Investiert wird in den Ausbau nur noch, wenn das Verkehrsaufkommen drei Millionen Tonnen pro Jahr überschreitet. Doch selbst optimistische Prognosen gehen für die Saale nach Bau des Kanals von nur 2,5 Millionen Tonnen Fracht aus. Im vergangenen Jahr waren es knapp 20000 Tonnen.

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Osten stärken



Steffen Höhne (FOTO: MZ)

Binnenschifffahrt

mz-web.de,  27.01.11                                                                              

Halle (Saale)/MZ. Der konservative Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) spielt jetzt den wirtschaftsliberalen Vordenker. Investitionen ins Wasserstraßennetz sollen vorrangig dort erfolgen, wo sie unverzüglich den größten Nutzen stiften. Dies sind die viel befahrenen Gewässer an Rhein und Main. Dies hört sich schön an, ist aber falsch.

Folgt man dieser Argumentation, dürfte im Osten gar nicht mehr investiert werden. Denn in den großen, westdeutschen Ballungsräumen rechnen sich Infrastrukturprojekte immer schneller. Es hat sich aber bei den neuen ostdeutschen Autobahnen wie der A14 zwischen Halle und Magdeburg bereits gezeigt, dass Fernstraßen auch viele Industrie-Ansiedlungen nach sich ziehen. Warum sollte dies bei Flüssen anders sein? ...weiterlesen

Was wird aus dem Elbe-Saale-Kanal?



Ein Bagger arbeitet am Ufer der Saale bei Trabitz (Landkreis Schönebeck) an der Uferbefestigung (FOTO: DPA/ARCHIV)

Binnenschifffahrtmz-web.de, 28.01.11, VON Thomas Struk

 

Magdeburg/dpa. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) hat vom Bund Klarheit im Fall des umstrittenen Elbe-Saale-Kanals verlangt. Er wandte sich am Freitag schriftlich an das Bundesverkehrsministerium, «weil wir jetzt eine Position des Bundes erwarten», sagte Daehre der Nachrichtenagentur dpa in Magdeburg.

Anlass ist die Verschiebung einer Beratung, die zur Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens für den 1. Februar geplant war. «Wir haben das offiziell noch nicht erfahren. Man will wohl die Beratung des Haushaltsausschusses des Bundestags am 9. Februar abwarten», sagte Daehre. Bei dem sogenannten Scoping-Termin sollte mit mehreren Beteiligten über Vor- und Nachteile des Projekts beraten werden.... weiterlesen

Elbe-Saale-Kanal: Daehre verlangt Klarheit


Politik & Verbände

verkehrsRUNDSCHAU.de, 28.01.2011

Magdeburg. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) hat vom Bund Klarheit im Fall des umstrittenen Elbe-Saale-Kanals verlangt. Er wandte sich am Freitag schriftlich an das Bundesverkehrsministerium, „weil wir jetzt eine Position des Bundes erwarten", sagte Daehre der „Deutschen Presseagentur" in Magdeburg.
Anlass ist die Verschiebung einer Beratung, die zur Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens für den 1. Februar geplant war. „Wir haben das offiziell noch nicht erfahren. Man will wohl die Beratung des Haushaltsausschusses des Bundestags am 9. Februar abwarten", sagte Daehre. Bei dem sogenannten Scoping-Termin sollte mit mehreren Beteiligten über Vor- und Nachteile des Projekts beraten werden.... weiterlesen

 

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