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		<title>News der Elbe-Saale-Vereine</title>
		<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/</link>
		<description>News von Elbe und Saale</description>
		<language>de</language>
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			<title>News der Elbe-Saale-Vereine</title>
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			<description>News von Elbe und Saale</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 06:58:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Infrastrukturpolitik nach Kassenlage</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/infrastrukturpolitik-nach-kassenlage/</link>
			<description>GASTKOMMENTAR von Jens Schwanen
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Binnenschifffahrt – ZfB – Nr. 5 – 2012
<span style="font-size: 10pt;">Die Absage kam überraschend und wurde – wieder einmal – den Betroffenen vorher nicht mitgeteilt: Das Schiffshebewerk Scharnebeck am Elbe-Seitenkanal, die wichtigste »nasse« Hinterlandverbindung für den Hamburger Hafen, wird nicht ausgebaut (<em>s. <span style="color: #4682b4;"><link http://www.zeitschrift-binnenschifffahrt.de/images/stories/bs05-2012s8.pdf _blank>Seite 8</link></span> und <span style="color: #4682b4;"><link http://www.zeitschrift-binnenschifffahrt.de/images/stories/bs%2005-2012_s75.pdf _blank>Seite 75</link></span></em>). Eine Sanierung sei »für Jahrzehnte« ausreichend. Das hat Minister Ramsauer dem niedersächsischen Minis­terpräsidenten McAllister Anfang März in einem Brief mitgeteilt. <br />Die am System Wasserstraße Beteiligten, die von dieser Entscheidung erst über eine dpa-Meldung erfuhren, halten das für eklatant falsch: Das Hebewerk wird auch zukünftig eine Dauerbaustelle sein; die zahlreichen ungeplanten, über Tage andauernden Sperrungen wegen überraschender Ausfälle an Lagern, Dichtungen, Seilscheiben und Ähnlichem sprechen eine beredte Sprache. Das weiß der Minister, da das Gewerbe ihn hierauf bereits mehrfach hingewiesen hat, und Analysen bestätigen die Wirtschaftlichkeit des Ausbaus. Dass dennoch nichts passiert, liegt an einem regelrechten Systemfehler: Maßnahmen in der Wasserstraßeninfrastruktur, insbesondere die Entscheidung zum »Ob« und »Wie« eines Ausbaus, sind einsame Entscheidungen des Ministeriums und unterliegen derzeit regelmäßig keinerlei Kontrolle, nicht einmal durch das Parlament. </span> 
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt;">Ein beeindruckendes Beispiel liefert der sog. Investitionsrahmenplan des BMVBS, der soeben verabschiedet wurde: Dort findet sich, anders als bei Straße und Schiene, nicht einmal mehr eine Projektliste, aus der hervor geht, welche Baumaßnahme an Flüssen und Kanälen bis 2015 eigentlich überhaupt noch realisiert wird. Und ein Ausbaugesetz, wie es für Schiene und Straße existiert und das den Ausbaubedarf gesetzlich festschreibt, gibt es für Wasserstraßen immer noch nicht. Das Ergebnis kann man getrost »Infrastrukturpolitik nach Kassenlage« nennen.</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			<category>Allgemeines</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 06:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lastesel</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/lastesel/</link>
			<description>Drei Viertel aller Gütertransporte rollen auf dem Lkw durchs Land</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="topLine posRel"> Welt am Sonntag 13.05.12
<b>Von wegen Verlagerung </b>auf Schiene oder Binnenschifffahrt: In Deutschland dominiert der Lkw, wenn Güter im Fern- oder Nahverkehr transportiert werden. Im vergangenen Jahr kam der gesamte Verkehr auf fast 4,1 Milliarden Tonnen transportierter Waren, das war ein Plus von sieben Prozent. Auf den Lkw entfielen knapp 3,4 Milliarden Tonnen, was einem Zuwachs um acht Prozent entspricht. Die Bahn folgt mit 374 Millionen Tonnen. Und obwohl derzeit 20.000 Lkw-Fahrer fehlen und der Dieselpreis auf ein Rekordhoch gestiegen ist, geht der Trend auch in diesem Jahr hin zu mehr Lastertouren. Der Anteil des Straßenverkehrs an den CO2-Emissionen lag nach Daten des Bundesumweltamts für 2009 bei 19,5 Prozent. Zwischen Pkw und Lkw wird dabei aber nicht unterschieden.</div>]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			<category>Allgemeines</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationale Schwerlasten im Hafen Dresden</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/internationale-schwerlasten-im-hafen-dresden/</link>
			<description>Pressemitteilung Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO)</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Frühjahr 2012 ging es im Alberthafen Dresden-Friedrichstadt, der bekannt ist für den Umschlag von Schwerlast- und Projektladungen, wieder heiß her. Bis Anfang Mai fanden insgesamt 14 Schwerlastverladungen mit Einzelstückgewichten bis 200 Tonnen für die Firmen Siemens AG Transformatoren-Betrieb Dresden, Siemens AG Power Generation Görlitz und VEM Sachsenwerk GmbH statt.
<img src="http://www.elbe-saale-vereine.de/fileadmin/Daten/Bilder/News/2012/05/Generatoren_Dresden220.jpg" height="147" width="220" alt="" />
Mit 17 Binnenschiffen der Imperial BARIS GmbH wurden 38 Transformatoren, 5 Turbinen, 4 Generatoren, 3 Motoren, 7 Kühlanlagen und 513 Zubehörkisten für Transformatoren mit einer Gesamttonnage von 5.275 Tonnen auf der Elbe nach Hamburg transportiert. Zu den Bestimmungsorten der Ladungen gehörten Saudi-Arabien, Abu-Dhabi, Dubai, Durban, Spanien, Ukraine, Brasilien, Shanghai, Brunsbüttel und Kiel.
Unter den transportierten Sendungen waren auch 2 Motoren und 4 Generatoren der VEM Sachsenwerk GmbH, die zur Werft nach Papenburg gebracht und in ein AIDA-Kreuzfahrtschiff eingebaut wurden. 
<img src="http://www.elbe-saale-vereine.de/fileadmin/Daten/Bilder/News/2012/05/Kuehlanlage_Imperial220_01.jpg" height="124" width="221" alt="" />
„Die durchgeführten Verladungen zeigen, wie wichtig die Elbe für den Transport von großen, schweren und sperrigen Gütern des Maschinen- und Anlagenbaus ist“, sagt Kapitän Detlef Bütow, Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH. „Diese Güter können nicht mit anderen Verkehrsträgern oder nur unter enormem Aufwand transportiert werden. Ohne eine leistungsfähige Wasserstraße Elbe müssten die Standorte der sächsischen Anlagenbauer geschlossen und zum Beispiel an den Rhein verlegt werden.“ Ebenso betroffen wären die Maschinen- und Anlagenbauer in der Tschechischen Republik. „Als exportorientiertes Land benötigt die tschechische Wirtschaft einen zuverlässigen Zugang zu den Seehäfen. Deshalb ist es unerlässlich, die Elbe als Transportweg zu erhalten und weiter zu ertüchtigen. Nur so werden die bislang getätigten Investitionen in die Elbe-Häfen und die Wasserstraße fruchten“, betont Bütow. 
Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO)<br />Ansprechpartner und weitere Informationen:<br />Mandy Seeliger<br />Tel.: 0351 / 49 82 - 263<br /><link http://www.binnenhafen-sachsen.de/>mandy_seeliger@binnenhafen-sachsen.de<br />www.binnenhafen-sachsen.de</link>
]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 21:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie geht es weiter mit verlässlichen Wasserstraßen in Ostdeutschland?   </title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/wie-geht-es-weiter-mit-verlaesslichen-wasserstrassen-in-ostdeutschland/</link>
			<description>von Peter Werder, Vizepräsident des VHdS e.V.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Verkehrspolitik der Bundesregierung stärkt leider nach wie vor dem zunehmend an Grenzen stoßenden Straßenverkehr den Rücken und vernachlässigt frevelhaft die nachhaltigen Kapazitätsreserven der Binnenschifffahrt auch auf den Bundeswasserstraßen Elbe und Saale. Man hat den Eindruck, dass Deutschland wieder einmal seinen eigenen Weg beschreiten will und Verkehrsstrategien der Europäischen Union zu einer sinnvollen und umweltgerechten Aufgabenteilung von Straße, Schiene und Wasserstraße bewusst ignoriert werden sollen.<br /><br />Zur Herrichtung der letzten Saalekilometer vor deren Mündung in die Elbe gibt es seit nunmehr 20 Jahren inhaltliche prioritäre Festlegungen in den gesetzlich verbindlichen Bundesverkehrswegeplänen der Jahre 1992 und 2003. Kein Wunder also, wenn bis jetzt auf die kalkulierbare Schifffahrt hoffende Unternehmen entlang der Saale trotz noch im Jahr 2011 nachweisbar vorgelegter Angaben für 3,6 Millionen Tonnen Transportpotenziale durch enttäuschte Erwartungshaltungen teilweise Alternativlösungen mit Schiffsverladungen erst ab Magdeburg vorbereiten. Wer weiß schon, was die unberechenbare Verkehrspolitik in Berlin für den neuen Bundesverkehrswegeplan des Jahres 2015 zur Binnenschifffahrt des Ostens vorsehen wird.<br /><br />Bei der gegenwärtigen Neuklassifizierung der Bundeswasserstraßen darf einfach nicht außen vorbleiben, dass der internationale Verkehrsweg Elbe und die zu 75 Prozent voll funktionsfähige Saale ein Wasserstraßensystem in Mitteldeutschland bilden. Mit einem Zugrunde legen von mehr als berechtigten 2 Millionen Tonnen Transportpotenzialen Saale und 3 Millionen auch gutachterlich bestätigten Transportpotenzialen für die Mittel- und Oberelbe liegen erfüllte Anforderungskriterien für ein Gesamtnetz außerhalb von Neben- und Restwasserstraßennetz vor.&nbsp;&nbsp; <br /><br />Geht es der Elbe wie der Saale – dann kann man endlich das Wasserstraßenkreuz Magdeburg als angeblichen Verkehrsknotenpunkt der Binnenschifffahrt und wesentlichen Bestandteil des milliardenteuren Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nummer 17 zu Grabe tragen!]]></content:encoded>
			<category>Allgemeines</category>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 18:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationaler Workshop zur Elbe als leistungsfähige europäische Wasserstraße</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/internationaler-workshop-zur-elbe-als-leistungsfaehige-europaeische-wasserstrasse/</link>
			<description>Bericht von Peter Werder, VHdS; Bilder Christian Knoll</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify"><img src="http://www.elbe-saale-vereine.de/fileadmin/Daten/Bilder/News/2012/05/PraesidiumPirna200.JPG" height="129" width="200" alt="" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Der Workshop fand am 3. Mai 2012 als gemeinsame Veranstaltung des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e. V. und des Generalkonsulates der Tschechischen Republik Dresden in Kooperation mit der Kammerunion Elbe/Oder im Rahmen der Europawoche 2012 in Pirna statt. <br /></span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ansi-language:DE">Der Inhalt des Workshops ordnete sich in den durch die Europaministerkonferenz beschlossenen thematischen Schwerpunkt der diesjährigen Europawoche „Die Zukunft der Europäischen Union“ ein. Er hat dazu beigetragen, die Unabdingbarkeit einer leistungsfähigen trimodalen Verkehrsstruktur unter besonderer Berücksichtigung der Wasserstraße Elbe mit den an ihr liegenden Häfen für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft im Osten der Europäischen Union zu verdeutlichen. <br /></span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ansi-language:DE">Dr. Jarmila Krejčíková, Generalkonsulin der Tschechischen Republik in Dresden,</span></p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://www.elbe-saale-vereine.de/fileadmin/Daten/Bilder/News/2012/05/Pirna2-175.JPG" height="241" width="175" alt="" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> verwies insbesondere auf den Versailler Vertrag und die Elbeschifffahrtsakte von 1922, wonach ein Küstenland einem Binnenland die Erreichbarkeit des Seeweges nicht versagen darf. Da seit dem Jahr 1990 ihr Land mit der Gründung der Slowakei vom Transportweg Donau abgeschnitten ist, bleibt die Elbe eine sehr wichtige Verkehrsader und der einzige Zugang zu den Weltmeeren. <br /></span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ansi-language:DE">Nach der Zustimmung des Verkehrsministerrates der Europäischen Kommission am 22. März 2012 zu den Leitlinien der Transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V) zählt die Elbe zu den 10 Kernnetzkorridoren, die bis zum Jahr 2030 realisiert werden sollen. Frau Petra Heldt vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr <img src="http://www.elbe-saale-vereine.de/fileadmin/Daten/Bilder/News/2012/05/Pirna-175.JPG" height="215" width="175" alt="" /><br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> unterstrich u. a. die notwendige Zustimmung aller Mitgliedsstaaten, um ab dem Jahr 2014 die Verbindlichkeit der Verordnung zu den TEN-V zu erreichen. <br /></span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ansi-language:DE">Der Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost Magdeburg, Thomas Menzel, </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><img src="http://www.elbe-saale-vereine.de/fileadmin/Daten/Bilder/News/2012/05/MenzelPirna175.JPG" height="233" width="175" alt="" />bezog sich auf das im Frühjahr 2011 beschlossene gemeinsame strategische Gesamtkonzept Elbe von Bundesverkehrs- und Umweltministerium, wonach zwischen Geesthacht und Bad Schandau die Belange von Naturschutz, Tourismus, Schifffahrt, Raumordnung und Hochwassersschutz zu erfassen sind. Erste Gespräche mit den Elbeanrainerländern fanden am 17. Januar und 19. April 2012 statt. Noch in diesem Jahr ist eine Elbe-Flusskonferenz mit dem Charakter einer Anhörung zu Eckpunkten des Gesamtkonzeptes beabsichtigt.</span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ansi-language:DE">Bedenklich sieht er mit Bezug auf die von der Europäischen Kommission angestrebte Modernisierung der Elbe die Reduzierung der jährlichen Haushaltsmittel von noch 1,1 Mrd. € im letzten Jahr auf nunmehr 0,65 Mrd. € für den gesamten Bereich der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und den damit verbundenen Zwang der Prioritätensetzung. <br /></span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ansi-language:DE">Claudia Roller, Vorstandsvorsitzende der Hafen Hamburg Marketing e. V., <img src="http://www.elbe-saale-vereine.de/fileadmin/Daten/Bilder/News/2012/05/Roller-Pirna175.JPG" height="233" width="175" alt="" /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">benannte die Flaschenhälse auf der Unter- und Oberelbe, die den modal split bezüglich der Binnenschifffahrt mit gegenwärtig nur 2 Prozent<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>im Rahmen der Hafenhinterlandanbindung sehr nachteilig beeinflussen. Mit den erheblichen Kapazitätsreserven der Elbe in Richtung Tschechien sind auch im Ergebnis von belastbaren Kundenbefragungen Transporte von 250.000 bis 300.000 Standardcontainern auf der Oberelbe mit Binnenschiffen möglich und künftig notwendig. <br /></span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ansi-language:DE">Diese Anzahl von Containern würde die Deutsche Binnenreederei AG Berlin als einzige für die Elbe in Frage kommende Reederei mit verfügbaren Schubleichtern und -schiffen bewältigen können, wenn die Verlader weitgehend über das Jahr mit der Verlässlichkeit der Fahrrinnentiefen der Elbe und einem 3-lagigen Containerverkehr planen und kalkulieren könnten. Derzeit wird nach Hinweis vom Vorstand dieser Reederei, Stanislaw Wittkowski, beim zweimal je Woche durchgeführten Verkehr nur eine Rendite von etwa 3 Prozent erreicht, die weitere Modernisierungen der Schiffsflotte ausschließen.</span></p>
<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ansi-language: DE">Kapitän Detlef Bütow </span>
<span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><img src="http://www.elbe-saale-vereine.de/fileadmin/Daten/Bilder/News/2012/05/Buethow185.JPG" height="227" width="185" alt="" />gab im Schlusswort zur Kenntnis, dass alle Beteiligten des Workshops einen Offenen Brief an den Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer richten werden, der unmissverständliche Zusagen der Bundesregierung zur unverzüglichen Realisierung und langfristigen Einhaltung der noch nicht erreichten Fahrrinnentiefen der Elbe von 1,60 Meter bis Dresden bzw. 1,50 Meter bis Bad Schandau fordert.</span>]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			<category>Allgemeines</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Sat, 05 May 2012 18:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Scheurell: Zukunftsfähigkeit der Binnenwasserstraße Elbe muss gesichert bleiben</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/scheurell-zukunftsfaehigkeit-der-binnenwasserstrasse-elbe-muss-gesichert-bleiben/</link>
			<description>PM der CDU-Fraktion des Landtages vob Sachsen-Anhalt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Century Gothic&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-bidi-font-family:Calibri">Zu der gemeinsamen Erklärung der Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts und Tschechiens, Dr. Rainer Haseloff und Petr Necas, sich die Schiffbarkeit der Elbe auch weiterhin zu sichern, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, <b style="mso-bidi-font-weight: normal">Frank Scheurell</b>:</span></p>
<span style="font-family:&quot;Century Gothic&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-bidi-font-family:Calibri">&nbsp;</span>
<p style="text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Century Gothic&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-bidi-font-family:Calibri">„Dass die Ministerpräsidenten beider Länder bei der Frage der Schiffbarkeit der Elbe auf der gleichen Wellenlänge liegen, begrüßen wir und selbstverständlich gilt dies genauso auch für die CDU-Landtagsfraktion. Als CDU-Fraktion haben wir uns auch länderübergreifend immer dafür ausgesprochen, dass die Elbe gemäß dem Fachkonzept vom Mai 2005 erhalten wird und für eine ganzjährige Befahrbarkeit ertüchtigt bleibt. Dazu gehört auch die Gewährleistung einer Fahrrinnentiefe von 1,60 m an durchschnittlich 345 Tagen im Jahr.“</span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Century Gothic&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-bidi-font-family:Calibri">&nbsp;</span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Century Gothic&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-bidi-font-family:Calibri">Scheurell hob hervor, dass die Elbe stets Naturraum und Transportweg gewesen ist: „Ein Gesamtkonzept für die Elbe muss die unterschiedlichen Anforderungen an den Strom berücksichtigen. Der Verweis auf die große ökologische Bedeutung des Naturraums Elbe schließt ihre ökonomische Nutzung eben nicht aus. Und das aus gutem Grund: Denn beim Binnenschiff ist das Verhältnis aus Transportmenge und spezifischem Energieverbrauch im Vergleich zu Straße und Schiene deutlich günstiger. Im Verhältnis zu seinem insgesamt vergleichsweise kleinen Gesamtnetz realisiert die Binnenwasserstraße das mit Abstand größte Transportaufkommen. Diese Potenziale des Binnenschiffs sind gerade in Sachsen-Anhalt bei weitem nicht ausgeschöpft. Deshalb steht die CDU-Fraktion klar zu den Festlegungen des Koalitionsvertrages, ökologisch vertretbare Unterhaltungsmaßnahmen an Elbe und Saale durchzuführen sowie die landesbedeutsamen Häfen in ihrer Funktion als trimodale Schnittstellen für die Hinterlandanbindungen der deutschen Überseehäfen zu stärken.“</span></p>
<p style="text-align:justify"><b><span style="font-family:&quot;Century Gothic&quot;,&quot;sans-serif&quot;">&nbsp;</span></b></p>]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			<category>Allgemeines</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 21:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Um den Saale-Seiten-Kanal wird kräftig diskutiert</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/um-den-saale-seiten-kanal-wird-kraeftig-diskutiert/</link>
			<description>Der Vorschlag des Schönebecker Wasserbauexperten
Christian Jung kommt auf den Prüfstand</description>
			<content:encoded><![CDATA[Binnenschifffahrt – ZfB – Nr. 4 – 2012
Der Vorschlag des Schönebecker Wasserbauexperten Christian Jung, die zwischen Calbe und Barby liegenden ehemaligen Kiesseen für den Saale-Seiten-Kanal mit zu nutzen, ähnlich wie bei der Unteren Havelwasserstraße zwischen Berlin und Plaue, (BS berichtete in der vorigen Ausgabe auf Seite 86) hat die Diskussion um den Bau des Kanals weiter angeheizt. Hier zahlen sich auch die massiven Aktivitäten des unabhängigen und überparteilichen<br />Saalebündnisses aus, das am 6. August vorigen Jahres gegründet worden ist und zahlreichen Initiativen die Öffentlichkeit zwischen Halle und Magdeburg mobilisiert hat.<br />Auch die Magdeburger Volksstimme (MV), die bislang mehr die Gegner des<br />Saale-Seiten-Kanals um den BUND zu Wort kommen ließ, hat sich dem Thema<br />noch ausführlicher als bisher gewidmet.<br />Dazu Anja Kessler in der MV vom 16. Februar (wir zitieren umfangreich):<br />»Der Saalekanal ist ein seit vielen Jahren stark umstrittenes Verkehrsprojekt des Bundes. Geplant ist er seit den 1930er Jahren, gewünscht von der Industrie, die sich entlang der Saale angesiedelt hat, doch Ggenwehr gibt es seit 20 Jahren vor allem in der durch den möglichen Bau betroffenen Region, dem Elbe-Saale-Winkel.<br />Mit einer alternativen Route bringt der Schönebecker Christian Jung den umstrittenen Saalekanal wieder ins Gespräch. Die Verkehrsministerien von Bund und Land stehen dem Vorschlag offen gegenüber.<br />Die Variante könnte zwei Vorteile haben:<br />Kosteneinsparung und positive Einflüsse auf die durch Vernässung gebeutelte Region.<link fileadmin/Daten/Downloads/2012/05/BS_S.11-13.pdf - download "Initiates file download"><br />weiterlesen in Binnenschifffahrt – ZfB – Nr. 4 – 2012<br /></link>]]></content:encoded>
			<category>Allgemeines</category>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 21:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schiffbarmachung Elbe</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/schiffbarmachung-elbe/</link>
			<description>Weber: Die Forderung der Grünen ist egomanisch und anmaßend</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung - Information von Klaus-Dieter Weber, Landesvorsitzender der MIT Sachsen-Anhalt
<span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">(Magdeburg, 17.04.2012). Der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Sachsen-Anhalt (MIT), </span>
<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Klaus-Dieter Weber, hat die Nutzung der Elbe als ökologisch und ökonomisch sinnvoll bezeichnet. Gleichzeitig warf er Bündnis 90/Die Grünen vor, sich in interne Angelegenheiten eines souveränen Staates einzumischen. </span>
<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">„Die Tschechische Republik braucht gewiss keine Belehrungen aus der deutschen Provinz“, so Weber. Seit Jahrhunderten würden die Menschen die Elbe nutzen und zu jeder Zeit haben sie diese umgestaltet. „Die Ursprünglichkeit der Elbe ist schon seit Jahrhunderten Geschichte, da gab es Grüne und BUND noch gar nicht. Stattdessen behindern wir hierzulande ohne Not einen umweltfreundlichen Verkehrsträger wie das Binnenschiff“ so Weber. Längst seien die bestehenden Verkehrssysteme Straße und Schiene an den Grenzen der Belastbarkeit angelangt. Daher sei es folgerichtig, die Wasserstraße so zu ertüchtigen, dass ein wirtschaftlich darstellbarer Verkehr stattfinden könnte. <br /></span>
<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Darüber hinaus sei es egomanisch, Binnenländern wie Tschechien das Recht auf einen Zugang zu den Nordseehäfen zu verweigern. „Es ist schon ein Ding aus dem Tollhaus, wenn sich Linke und Grüne Politiker aus Magdeburg anmaßen, souveränen Staaten Tipps in Sachen Umweltschutz zu erteilen“, so Weber. </span>
<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Insbesondere in den Nachbarländern bestehe ein dringendes Bedürfnis, Massenschüttgüter, Treibstoffe und Container über die Elbe abzufahren.</span>
<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">&nbsp;</span>]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			<category>Allgemeines</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 19:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>20 Jahre Main-Donau-Kanal </title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/20-jahre-main-donau-kanal/</link>
			<description>Pressemeldung des DWSV</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>20 Jahre Main-Donau-Kanal - ein Grund zum Feiern!</b> 
Dauerbaustellen auf Autobahnen gehören zur alltäglichen Normalität. Ganz anders die laufenden Arbeiten am Main-Donau-Kanal, sie sorgen für ein breites und positives Echo in den Medien. Ein Aspekt verdient es dabei, näher beleuchtet zu werden: Als Teil der transeuropäischen Wasserstraße TEN ist der Kanal wichtiges Element der Verbindung zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. Jeder Euro Investition muss nach Ansicht des Deutschen Wasserstraßen- und Schifffahrtsvereins (DWSV) aus Nürnberg in diesem Kontext gesehen werden:
„Entlang des Main-Donau-Kanals haben sich zahlreiche logistische Infrastrukturen wie Güterverkehrszentren entwickelt. Auf diese Weise ist der Kanal von großer Bedeutung für Standortbildung und Arbeitsplatzentwicklung. Immer wichtiger wird die Bedeutung, die der Kanal mehr und mehr für den Tourismussektor mit Flusskreuzfahrten gewinnt“, stellt der DWSV-Vorsitzende Dr. Michael Fraas fest. 
<b>Technische und logistische Meisterleistung</b>
Die Totalsperre des Main-Donau-Kanals wegen planmäßiger Reparaturen an den Schleusen ist mit drei Wochen sehr knapp bemessen. Denn die Einschränkungen für die Binnenschifffahrt als umweltfreundlichstem Verkehrsträger und für die Fahrgast- und Kreuzfahrtschiffe sollen so gering wie möglich gehalten werden. Der Termin steht bereits seit zwei Jahren fest und wurde mit Reedereien und Schifffahrtsverbänden abgestimmt. 
Wenn am 28. April 2012 der Main-Donau-Kanal wieder für die Schifffahrt freigegeben wird, haben die Ingenieure und Facharbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sowie der beteiligten Firmen Wartungs-, Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten an 16 Schleusen und sieben Wehren durchgeführt. Angesichts der Vielzahl der Anlagen und ihrer komplexen Technik, Mechanik und Elektrik und der kurzen Zeit ist das eine wahre Meisterleistung. 
<b>Wichtiges Bindeglied</b><br /> 
Die Instandhaltungsarbeiten sind auch deshalb so wichtig, weil der Main-Donau-Kanal als Bindeglied zwischen Rhein und Donau die Schifffahrt auf der 3.500 Kilometer langen Wasserstraße zwischen der Nordsee und dem Schwarzen Meer ermöglicht – umweltfreundlich und effizient. Übrigens ist dies die einzige Verbindung, die von Nordwest nach Südost verläuft und Bestandteil der Transeuropäischen Wasserstraße zwischen Nordsee und Schwarzem Meer ist. 
<b>127 Millionen Tonnen Güter seit Verkehrsfreigabe</b>
Am 25. September 1992 wurde der Main-Donau-Kanal offiziell eröffnet. Dieses Jahr wird er somit 20 Jahre alt. Seit der Verkehrsfreigabe wurden auf dem Main-Donau-Kanal 127 Millionen Tonnen Güter transportiert. Bei einer durchschnittlichen Ladungsmenge pro Lkw von 20 Tonnen wären dafür 6,35 Millionen Lkw zusätzlich auf unseren Straßen gefahren – mit dem entsprechenden CO<sup>2</sup>-Ausstoß und Energieverbrauch. Beim Lkw liegt er bei 4,1 Liter Diesel pro 100 Tonnenkilometer, während das Schiff für 90 Lkw-Ladungen – soviel fasst ein durchschnittliches Gütermotorschiff – lediglich 1,3 Liter Diesel je 100 Tonnenkilometer benötigt. Überdies vermeidet jedes Gütermotorschiff mit seinen 90 Lkw-Ladungen eine LKW-Kolonne von sieben Kilometern Länge auf der Straße. Dies sollte auch mit Blick auf Klimaschutz und Umwelt ein Grund zum Feiern sein. 
<b>Boom-Branche Flusskreuzfahrten</b><br /> 
Ein weiterer positiver Aspekt des Main-Donau-Kanals ist die boomende Flusskreuzfahrt. Waren zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung noch kaum Kreuzfahrtschiffe zu sehen, so bringt es beispielsweise die Stadt Nürnberg auf inzwischen 647 Anlegungen im Jahr 2011. Das sind mehr als 80.000 Flusskreuzfahrtpassagiere, die jeweils etwa 40 € in der Stadt ausgeben. „Das ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor - nicht nur für die Stadt Nürnberg“, sagt Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg und Vorsitzender des DWSV. Denn von der beachtlichen Sekundärwirkung profitieren auch die übrigen Städte und Gemeinden am Main-Donau-Kanal. Seit Jahren gehört diese Fahrtroute mit ihren malerischen Landschaften und geschichtsträchtigen Städten fest zum Angebot der Kreuzfahrtgesellschaften. So trägt der MD-Kanal dank hoher Investitions- und Servicebereitschaft der Reedereien zu kontinuierlichen Wachstumsraten im Flusskreuzfahrtsektor bei. 
<b>Variantenübergreifende EU-Studie zum Donauausbau</b><br /> 
Einziger Wermutstropfen in der Erfolgsgeschichte des Main-Donau-Kanals ist der ausstehende Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen. Dieser Engpass auf der deutschen Donau beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit des Main-Donau-Kanals nachhaltig. Derzeit untersucht eine EU-Studie, wie das letzte noch verbliebene Nadelöhr ausgebaut werden kann. Bis Herbst 2012 sollen die abschließenden Ergebnisse der Studie vorliegen. 
Mehr Information über den aktuellen Stand der Untersuchungen stehen auf der Internet-Seite <link https://3c.web.de/mail-1.89.263.11226/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.donauausbau.wsv.de&selection=tfol12119adfb37675c0 _blank>www.donauausbau.wsv.de</link> sowie auf der Internet-Seite des DWSV <link https://3c.web.de/mail-1.89.263.11226/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.schiffahrtsverein.de%2FDonauausbau&selection=tfol12119adfb37675c0 _blank>www.schiffahrtsverein.de/Donauausbau</link>.]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			<category>Allgemeines</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 21:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einladung zum 10. Internationalen Workshop des SHV</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/einladung-zum-10-internationalen-workshop-des-shv/</link>
			<description>auf Schloss Sonnenstein in Pirna</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Herzliche Einladung zum 10. Internationalen Workshop auf Schloss Sonnenstein in Pirna</strong>
<strong></strong>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />der Vorstand des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e.V. und das Generalkonsulat der Tschechischen Republik in Dresden laden Sie hiermit sehr herzlich zur Teilnahme am diesjährigen Internationalen Workshop ein, der dem Thema <strong>„Die Elbe/Labe – leistungsfähige europäische Wasserstraße“</strong> gewidmet ist.<br /><br />Im Rahmen der Europawoche 2012, die unter der Schirmherrschaft des sächsischen Ministerpräsidenten steht, findet der ganztägige Workshop am<br />Donnerstag, dem 3. Mai 2012, 9.30 Uhr auf Schloss Sonnenstein, Schlosshof 2/4 in 01796 Pirna statt.<br /><br />Den gesamten Ablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer, der als Anhang beigefügt ist. Pkw-Parkplätze befinden sich im Schlosspark/Parkhaus Landratsamt.
<link fileadmin/Daten/Downloads/2012/04/Workshop_2012_-_Einladung_Presse.pdf - download "Initiates file download">EINLADUNG &nbsp; &nbsp; &nbsp;</link> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <link fileadmin/Daten/Downloads/2012/04/Workshop_2012_-_Flyer.pdf - download "Initiates file download">&nbsp;&nbsp; FLYER</link>]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 18:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vestas verschifft erstmals Riesenrotoren vom Elbhafen Mühlberg aus</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/vestas-verschifft-erstmals-riesenrotoren-vom-elbhafen-muehlberg-aus/</link>
			<description>Bis zum Murmelfluss</description>
			<content:encoded><![CDATA[Maerkische Allgemeine.de, 23.04.2012
MÜHLBERG -  So viel Aufmerksamkeit hat die Betonplatte bisher kaum genossen. Wo  sonst nur die Elbe träge an den Strand schwappt und ab und zu ein paar  Radfahrer auf Ausflugstour vorbeikommen, herrscht am Sonnabend ein  Schaulustigen-Auflauf. Viele Mühlberger wollen dabei sein, als zum  ersten Mal vom neuen Hafen der kleinen südbrandenburgischen Stadt aus  Rotorblätter für Windräder in die große weite Welt verschickt werden –  bis zum Murmelfluss in die USA. Wessen Fenster günstig liegt, kann sich  den Weg bis vor die Stadtgrenzen sparen – überdeutlich zeichnen sich die  fast 60 Meter langen Rotorblätter über den Flussauen ab, während zwei  Kräne sie langsam in den Laderaum eines Schiffes senken.
Für Frank Weise, Werkleiter bei Vestas in  Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz), ist es ein aufregender Tag. Lange  hat sich sein Unternehmen für den Ausbau des ehemaligen  Kiesverladehafens eingesetzt. Dank Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket  II und einem Zuschuss der Gemeinde Mühlberg (Elbe-Elster) konnte nach  vielen Verhandlungen und Studien im Herbst 2011 mit dem Umbau begonnen  werden. Kostenpunkt: insgesamt fast drei Millionen Euro. Dafür wurde das  Areal mit Beton dermaßen verstärkt, dass nun noch viel schwerere Stücke  als die Leichtbau-Rotoren von Vestas von Mühlberg aus auf die Reise  gehen können.
Für Werkleiter Weise ist der öffentliche Hafen  ein logistischer Pluspunkt. Vom Werk in Lauchhammer aus müssen die  Windradteile zum Verschiffen nun nicht mehr bis ins sächsische Dresden  gefahren werden. „Die Transporte innerhalb eines Bundeslandes zu  organisieren, vereinfacht die Genehmigungsverfahren“, erklärt er.  Außerdem könnten die Transporte von Mühlberg aus als Verband aus  mehreren Schiffen auf der Elbe nordwärts fahren, was bei der Rückfahrt  einen Tag Zeit und damit Kosten sparen würde.
Jörg Burkhardt, Bauamtsleiter in Mühlberg, hofft  darauf, mit dem Hafen kein Millionengrab geschaffen zu haben. Zwar ist  Vestas Pächter und Hauptnutzer des Hafen, doch Eigentümer bleibt die  Stadt. „Für einen anhaltenden Erfolg benötigen wir Dritte, die von hier  aus verschiffen wollen“, sagt Burkhardt. Der Bauamtsleiter hat Grund zum  Optimismus: Erste Interessenten haben sich bereits gemeldet. Spätestens  wenn die Hafenausfahrt im Herbst dauerhaft ausgebaut werden soll, wird  sich zeigen, ob das Geld gut angelegt war.
Rotor um Rotor senken die beide Kräne in den  Schiffsbauch. Obwohl der Wind höchstens leicht weht, schwingen die  Spitzen der Flügel Zentimeter nach links und rechts – keine einfache  Aufgabe für die Verlademannschaft. Vestas hat extra ein paar Mühlberger  als Helfer anlernen lassen. Sie sollen auch bei den künftigen  Transporten unterstützen. Tief unten werden die gigantischen Flügel über  eigens geschweißte Haken verzurrt. Als vier der Teile passgenau  verstaut sind, kommt eine zweite Lage oben drauf. Kapitän Frank Fischer,  auf dessen „Lea“ die Rotoren bis nach Hamburg-Brunsbüttel schippern  werden, ist immer dabei. Fünf Tage wird die Fahrt dauern. (Von Sebastian  Scholze)
<em><strong>Wohin die Windräder verschifft werden</strong> <br />Ingesamt  30 Flügel mit einem Gewicht von 16 Tonnen wird Vestas in den nächsten  Tagen über den neuen Elbhafen verschiffen. Sie gehören zu den ersten  einer neuen Generation: Der Durchmesser der zusammengesetzten Windräder  wird einmal stolze 112 Meter betragen.</em>
<em>In Hamburg werden die Flügel auf ein  Seeschiff Richtung USA verladen. Im Nordosten der Vereinigten Staaten,  am Marble River (auf Deutsch etwa Murmel- oder Marmorfluss), wird ein  neuer Windpark mit insgesamt 74 Windrädern entstehen. Sie stammen alle  von Vestas. scho</em>
MÜHLBERG -  So viel Aufmerksamkeit hat die Betonplatte bisher kaum genossen. Wo  sonst nur die Elbe träge an den Strand schwappt und ab und zu ein paar  Radfahrer auf Ausflugstour vorbeikommen, herrscht am Sonnabend ein  Schaulustigen-Auflauf. Viele Mühlberger wollen dabei sein, als zum  ersten Mal vom neuen Hafen der kleinen südbrandenburgischen Stadt aus  Rotorblätter für Windräder in die große weite Welt verschickt werden –  bis zum Murmelfluss in die USA. Wessen Fenster günstig liegt, kann sich  den Weg bis vor die Stadtgrenzen sparen – überdeutlich zeichnen sich die  fast 60 Meter langen Rotorblätter über den Flussauen ab, während zwei  Kräne sie langsam in den Laderaum eines Schiffes senken.
Für Frank Weise, Werkleiter bei Vestas in  Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz), ist es ein aufregender Tag. Lange  hat sich sein Unternehmen für den Ausbau des ehemaligen  Kiesverladehafens eingesetzt. Dank Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket  II und einem Zuschuss der Gemeinde Mühlberg (Elbe-Elster) konnte nach  vielen Verhandlungen und Studien im Herbst 2011 mit dem Umbau begonnen  werden. Kostenpunkt: insgesamt fast drei Millionen Euro. Dafür wurde das  Areal mit Beton dermaßen verstärkt, dass nun noch viel schwerere Stücke  als die Leichtbau-Rotoren von Vestas von Mühlberg aus auf die Reise  gehen können.
Für Werkleiter Weise ist der öffentliche Hafen  ein logistischer Pluspunkt. Vom Werk in Lauchhammer aus müssen die  Windradteile zum Verschiffen nun nicht mehr bis ins sächsische Dresden  gefahren werden. „Die Transporte innerhalb eines Bundeslandes zu  organisieren, vereinfacht die Genehmigungsverfahren“, erklärt er.  Außerdem könnten die Transporte von Mühlberg aus als Verband aus  mehreren Schiffen auf der Elbe nordwärts fahren, was bei der Rückfahrt  einen Tag Zeit und damit Kosten sparen würde.
Jörg Burkhardt, Bauamtsleiter in Mühlberg, hofft  darauf, mit dem Hafen kein Millionengrab geschaffen zu haben. Zwar ist  Vestas Pächter und Hauptnutzer des Hafen, doch Eigentümer bleibt die  Stadt. „Für einen anhaltenden Erfolg benötigen wir Dritte, die von hier  aus verschiffen wollen“, sagt Burkhardt. Der Bauamtsleiter hat Grund zum  Optimismus: Erste Interessenten haben sich bereits gemeldet. Spätestens  wenn die Hafenausfahrt im Herbst dauerhaft ausgebaut werden soll, wird  sich zeigen, ob das Geld gut angelegt war.
Rotor um Rotor senken die beide Kräne in den  Schiffsbauch. Obwohl der Wind höchstens leicht weht, schwingen die  Spitzen der Flügel Zentimeter nach links und rechts – keine einfache  Aufgabe für die Verlademannschaft. Vestas hat extra ein paar Mühlberger  als Helfer anlernen lassen. Sie sollen auch bei den künftigen  Transporten unterstützen. Tief unten werden die gigantischen Flügel über  eigens geschweißte Haken verzurrt. Als vier der Teile passgenau  verstaut sind, kommt eine zweite Lage oben drauf. Kapitän Frank Fischer,  auf dessen „Lea“ die Rotoren bis nach Hamburg-Brunsbüttel schippern  werden, ist immer dabei. Fünf Tage wird die Fahrt dauern. (Von Sebastian  Scholze)
<em><strong>Wohin die Windräder verschifft werden</strong> <br />Ingesamt  30 Flügel mit einem Gewicht von 16 Tonnen wird Vestas in den nächsten  Tagen über den neuen Elbhafen verschiffen. Sie gehören zu den ersten  einer neuen Generation: Der Durchmesser der zusammengesetzten Windräder  wird einmal stolze 112 Meter betragen.</em>
<em>In Hamburg werden die Flügel auf ein  Seeschiff Richtung USA verladen. Im Nordosten der Vereinigten Staaten,  am Marble River (auf Deutsch etwa Murmel- oder Marmorfluss), wird ein  neuer Windpark mit insgesamt 74 Windrädern entstehen. Sie stammen alle  von Vestas. scho</em>
<link http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12315152/485072/Vestas-verschifft-erstmals-Riesenrotoren-vom-Elbhafen-Muehlberg-aus.html - external-link-new-window>Maerkische Allgemeine.de</link>
]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 02:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>STICKSTOFFWERKE: 400 Millionen für Standort in Piesteritz</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/stickstoffwerke-400-millionen-fuer-standort-in-piesteritz/</link>
			<description>Investor fordert aber bessere Infrastruktur</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>MZ</strong> <b><strong>, </strong></b><strong><b><strong>19.04.2012 , von</strong></b><b> VON MICHAEL HÜBNER</b></strong>
<b>WITTENBERG/MZ </b><b>- </b>Im Vorfeld einer Aufsichtsratssitzung in Wittenberg hat gestern Andrej Babig (Foto) noch einmal bekräftigt, in „den kommenden Jahren&quot; 400 Millionen Euro in den Standort Piesteritz der Süddeutschen Kalkstickstoff-werke (SKW) zu investieren. Der gebürtige Slowake nennt dafür aber erstmals konkrete Bedingungen. Der SKW­Eigentümer fordert für „die Pla­nungssicherheit&quot; ein „entspre­chendes logistisches Umfeld&quot;.
Die Debatte um die Wittenberger Nordumfahrung - Babig spricht von einem <sub>»</sub>15-jährigen Kreisverkehr&quot; - müsse endlich ein Ende finden. Der 57-Jährige hat bei einem weite­ren Transportweg ebenfalls Män­gel ausgemacht. So sollen „für die Elbe die erforderlichen Maßnah­men zur Erhaltung der Schiffbar­keit umgesetzt werden&quot;.
 Nach einer SKW-Presseinforma­tion hat Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) seine Unterstüt­zung bei der Lösung der Probleme bereits zugesagt.
<link fileadmin/Daten/Downloads/2012/04/MZ_Investitionen_20120419-1.pdf - download "Initiates file download">weiterlesen</link> ]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 08:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Breite Front für Scharnebeck</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/breite-front-fuer-scharnebeck/</link>
			<description>IHKs und Verbände fordern Schleusenneubau</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="tab-stops:35.4pt">Die IHK Lüneburg-Wolfsburg wirbt mit der Kammerunion Elbe/Oder (KEO) für einen raschen Schleusenneubau in Scharnebeck. In einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer kritisierte der internationalen Zusammenschluss von 28 Anrainerkammern von Elbe und Oder gemeinsam mit und zehn Wirtschaftsverbänden die ablehnende Haltung des Ministers zu einer Kapazitätserweiterung und den drohenden Planungsstopp. </p>
<p style="tab-stops:35.4pt">Die Wirtschaft widersprach damit Äußerungen Ramsauers, das bestehende Hebewerk könne auch die für die nächsten 30 Jahre prognostizierten Verkehre noch aufnehmen. „Scharnebeck stößt schon heute an seine Kapazitätsgrenzen. Das Schiffhebewerk ist ein Nadelöhr, mit dem wir die Potenziale des Elbe-Seitenkanals verschenken“, unterstreicht IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert die Forderung nach einer Erweiterung. </p>
<p style="tab-stops:35.4pt">Der Großteil des Güterverkehrs auf dem Binnenschiff zum und vom Hamburger Hafen wird über den Elbe-Seitenkanal abgewickelt. Die Tröge des Hebewerks in Scharnebeck von jeweils 100m Kammerlänge sind für moderne Binnenschiffe und Schubverbände jedoch zu klein. Immer wieder kommt es durch Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen zu Sperrungen. Mehrere Ausfälle in den vergangenen Monaten haben den Verkehr auf dem Elbe-Seitenkanal zeitweise komplett zum Erliegen gebracht. Für die Binnenschifffahrt bedeutet das einen enormen Wettbewerbsnachteil. Angesichts der wachsenden Verkehrsmengen würde ein Ausbau Scharnebecks zudem Straßen und Schienen von weiteren Gütertransporten entlasten.</p>
<p style="text-align:justify;tab-stops:35.4pt">***</p>
<p style="text-align: justify;">Lüneburg, den 19. April 2012 </p>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div> Die IHK Lüneburg-Wolfsburg vertritt die Interessen von über 60.000 gewerblichen Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung.<br />Die rund 100 Beschäftigten der IHK arbeiten gemeinsam mit über 2.500 ehrenamtlich in der IHK Engagierten für die Zukunftsfähigkeit unserer Region. </div>
 V.i.S.d.P.:<br />Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert<br />Industrie- und Handelskammer<br />Lüneburg-Wolfsburg<br />Am Sande 1<br />21335 Lüneburg<br /><link https://3c.web.de/mail-1.88.248.11014/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.ihk-lueneburg.de&selection=tfol12119adfb37675c0 _blank>http://www.ihk-lueneburg.de</link> ]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 23:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haseloff setzt weiter auf Schiffbarkeit der Elbe</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/haseloff-setzt-weiter-auf-schiffbarkeit-der-elbe/</link>
			<description>Leserbrief von Ingo Klinder, 19.04.2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[Von Schifffahrtsgegnern wird immer wieder ein erforderlicher <b>Ausbau der Elbe</b> für das Erreichen von 1,60 m Fahrrinnentiefe an statistisch 345 eisfreien Tagen im Jahr als Vorraussetzung für eine Schiffbarkeit heraufbeschworen. Tatsächlich ist diese Tiefe auf weiten Teilen der Elbe bereits vorhanden. Die Elbe ist auf Grund unterschiedlicher Bedingungen in 9 Fahrrinnentiefen eingeteilt. In den von mir mit Güterschiffen in letzter Zeit befahrenen Strecken<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>5 (Saalemündung bis Magdeburg-Industriehafen), 6 (weiter bis Zweigkanal Niegripp), 7 (bis Mündung der Unteren Havel Wasserstraße bei Havelberg), 8 (bis Mündung der Müritz Elde Wasserstraße bei Dömitz) und 9 (bis Mündung des Elbe Trave Kanals bei Lauenburg) konnte ich nur geringe Fehltiefen feststellen:
Strecke 5 =<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>keine, Strecke 6 =<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>keine, Strecke 7: auf 800 Länge bei Elbe km 419, unterhalb Sandau, Strecke 8 auf 500 m Länge bei Elbe km 437, oberhalb Gnevsdorf, in der Strecke 9 sind die Fehltiefen in der „Reststrecke“ im Bereich Hitzacker auf<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>etwa 7 km in mehreren Abschnitten von 200 bis 400 m verteilt. Die Reststrecke ist gekennzeichnet durch eine 50 m breitere Streichlinie zwischen den Buhnenköpfen als ober- und unterhalb. Kriegsbedingt wurde in diesem Bereich die Niedrigwasserregulierung nicht vollendet, was heute zu erblichem Geschiebemanagement (Fahrrinnenbaggerung mit anschließendem Absetzen des Baggergutes an tieferen Stellen im Strom) führt, welches teuer und nach Hochwässern zeitlich deutlich verzögert die Solltiefe herstellen soll. Nur an dieser Stelle sollte darüber nachgedacht werden, ob die Vollendung der in den 30er Jahren geplanten und weitgehend durchgeführten Niedrigwasserregulierung zu einer dauerhaften Lösung führen kann.
Das bedeutet natürlich genaue Untersuchungen der Folgen bereits im Vorfeld und ein Planfeststellungsverfahren. 
Ab Lauenburg bis zur Elbe-Staustufe Geesthacht wird keine Fahrrinnentiefe festgelegt, da dort für vollen Kanaltiefgang ausreichende Wassertiefe vorhanden ist, unterhalb Geesthacht bis Hamburg ist im Flutgebiet nur bei Ebbe-Niedrigwasser mit Einschränkungen zu rechnen.
Der oft beschworene Ausbau der deutschen Elbe mit Staustufen ist seit Jahren und über alle Regierungen der Bundesrepublik vom Tisch.

Ingo Klinder<br />Schiffsführer 
Eichendorffstr. 20 A<br />39114 Magdeburg<br />Tel. u. Fax<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>0391 723 10 15]]></content:encoded>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 20:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weniger Kanal, mehr Chancen?</title>
			<link>http://www.elbe-saale-vereine.de/nachricht/artikel/weniger-kanal-mehr-chancen/</link>
			<description>Wochenspiegel  Halle (Saale) 15.04.2012

Karin Schalow_
Halle (ks). Das ist nicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wochenspiegel&nbsp; Halle (Saale) 15.04.2012
<img src="http://www.elbe-saale-vereine.de/fileadmin/Daten/Bilder/News/2012/04/Karin_Schalow_2009_web.jpg" height="36" width="36" alt="" />
Karin Schalow_
Halle (ks). Das ist nicht selbstverständlich: eine Gewerkschaft, die sich stark macht für Wirtschaftsunternehmen. In Sachen Saaleausbau stellt sich die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) auf die Seite der Unternehmen. In der vergangenen Woche machte sie die Saale als Schifffahrtsstraße bei einer Sitzung im Hafen Halle zur Chefsache. <br /> 	Weil, so IG BCE-Bezirksleiter Erhard Koppitz, Rahmenbedingungen für die Wirtschaft geschaffen werden müssen, die attraktive Arbeitsplätze möglich machen und die Menschen in der Region halten. Den Unternehmen Luft zum Atmen zu verschaffen sei ureigenstes Interesse seiner Gewerkschaft.<br /> 	Sich in die Politik „einzumischen“ scheint dabei nicht aussichtslos. Ein Konzept des Bundesverkehrsministeriums, das die Saale zur „Restwasserstraße“ erklärt hatte, sei vom Verkehrsausschuss gekippt worden und werde nach der Sommerpause im Bundestag neu verhandelt, so Dr. Klaus Klang, Staatssekretär im Verkehrsministerium Sachsen-Anhalt. Sein Ministerium werde sich in Berlin für den Saaleausbau stark machen. Das Land habe als Drehkreuz in der Luft, auf der Straße und auf der Schiene ein Pfund, mit dem es wuchern kann. Das Wasserstraßennetz gehöre unbedingt dazu. Die Waagschale zugunsten eines für die Schiffbarkeit der Saale dringend benötigten Saaleseitenkanals könnte der Vorstoß des Schönebecker Wasserbauexperten Christian Jung neigen. „Sein“ Kanal ist wesentlich kürzer als der ursprünglich geplante und verbindet auf dem Weg zur Elbe die Kies-Seen bei Barby und Tornitz. Drei gute Gründe führte Manfred Sprinzek, Präsident des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt, an, die für den Jung-Plan sprechen: Weniger Kanal, weniger Kosten, mehr Tourismus. Der Kommentar von Halles Stadtwerke-Chef Matthias Lux: „Es wird Zeit, dass wir endlich anfangen!“]]></content:encoded>
			<category>Allgemeines</category>
			<category>Elbe-Saale-Nachrichten</category>
			
			<author>info@saaleverein.de</author>
			<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 10:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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