- Wussten Sie…?
- Die Entwicklung der Binnenschifffahrt auf der Elbe
- Der Domfelsen
- Vom Urstromtal zur Kulturlandschaft
- Begriffe und Definitionen aus dem Wasserbau
- Buhnen und Streichlinien
- Buhnenbau
- Mittel zur Regelung eines Flusslaufes
- Staustufen
- Wieviel Schiff verträgt die Elbe und Saale?
- Wasserstrassen Ein Malheft für Kinder
- Der Magdeburger Pegel
- Der Verkehrsweg Elbe
- Häufig gestellte Fragen
- Saale Seiten Kanal Tornitz (SSK Tornitz)
Staustufen
Die Lage von Staustufen ist abhängig vom Gefälle und der Linienführung des Flusses, von den geologischen Baugrundbedingungen, von den Grundwasserverhältnissen, sowie von der Höhenlage der Ufer und der angrenzenden Landeskultur. Der Stau ist in einer Höhe so fest zu legen, dass für die Schifffahrt eine erforderliche Mindestwassertiefe gegeben ist und dass keine schädlichen Grundwasseranhebungen auftreten.
Im Allgemeinen gliedert sich eine Flussstaustufe in drei verschiedene Bauwerke:
Wehranlage, Kraftwerk und Schleusenanlage. Je nach den örtlichen Bedingungen können Bootsgassen und Fischtreppen erforderlich sein.
Die Belange der Landeskultur, des Naturschutzes und anderer Schutzgüter sind zu beachten.
In einem Planfeststellungsverfahren werden alle Belange für einen Ausbau vorgetragen. Dazu sind umfangreiche Baubeschreibungen und Gutachten erforderlich. In diesem Verfahren wird das öffentliche Interesse abgewogen und in dem Planfeststellungsbeschluss dokumentiert. In vielen Fällen ist ein Raumordnungsverfahren vorgeschaltet. Geht dieses positiv für den Antragssteller aus, kann mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen werden.
Diese Vorgehensweise wird beim Bau des Saale-Seiten-Kanal bei Tornitz zur Zeit angewendet.





