Elbe-Saale-Nachrichten

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mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e. V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e. V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Niedrigwasser hat die Elbe fest im Griff

Binnenschifffahrt – ZfB – 2017 – Nr. 9     Von Christian Knoll

Die Schifffahrt ist stark eingeschränkt oder sogar eingestellt, nachdem die Pegelstände dramatisch gesunken sind. Häfen und Wirtschaft fordern schnelle Abhilfe nach den Vorgaben des Gesamtkonzepts Elbe

Niedrigwasser schränkt nun schon seit Monaten die Schifffahrt auf der Elbe ein. Nicht einmal die Sächsische Dampfschiffahrtsgesellschaft (SDG) mit ihren flachgehenden Seitenraddampfern konnte noch alle Strecken des Fahrplanes kontinuierlich bedienen. Zumindestens aber wurde den Touristen noch ein ausreichender Fahrdienst angeboten. Auch das Dampfschiff-Fest einschließlich der Großen Schiffsparade konnte stattfinden – dank einer Flutwelle aus den Speicherbecken der tschechischen Nachbarn. Die Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO) versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. So erreichte trotz des geringen Wasserstandes das tschechische Schubschiff »Vida 10« der Prager Reederei EVD mit zwei Leichtern den Alberthafen in Dresden-Friedrichstadt. Insgesamt 600 t Schrott kamen vom Hafen Děčín nach Dresden. Für das Schubschiff hieß es dann anschließend allerdings »Leinen festmachen«, da aufgrund weiter fallender Pegel ein Fortkommen nicht mehr möglich war.   ....weiterlesen

Verjüngungskur für das Wehr Calbe

Die Spundwandarbeiten erfolgen von einem Ponton aus im Oberwasser des Wehres

Binnenschifffahrt – ZfB – 2017 – Nr. 9 

Auch wenn zurzeit wegen des Niedrigwassers auf der Saale nur Schifffahrt im staugeregelten Bereich stattfinden kann, werden wichtige Bauwerke instandgesetzt

 Mit einem ersten Rammschlag hat die Grundinstandsetzung des Wehres Calbe bei Saale-km 20,1 begonnen. Das teilte jetzt das Wasser- und Schifffahrtsamt Magdeburg (WSA) mit. »Die Grundinstandsetzung des Wehres aufgrund des schlechten Bauwerkszustandes ist deshalb erforderlich, weil Unterspülungen und Risse vornehmlich an der Betonplatte des Wehrrückens der höchsten Schadensklasse das Wehr wesentlich geschädigt haben«, heißt es. Das öffentliche Vergabeverfahren nach VOB vom 8. März sei mit der Auftragsvergabe am 19. Mai verzögerungsfrei abgeschlossen worden. Zur Optimierung der Baukosten wurde das Vergabeverfahren gemeinsam mit einer Sicherungsmaßnahme am Rathaus der Stadt Calbe durchgeführt. Auftragnehmer der beiden Baulose im Auftrag der Stadt Calbe und des WSA Magdeburg ist die Firma Streicher Tiefund Ingenieurbau aus Jena, Niederlassung Königs Wusterhausen. Direkt mit der Beauftragung war die vorlaufende technische Planung für die Grundinstandsetzung des Wehres begonnen worden. Und nachdem ab Mitte Juli die Baustelle eingerichtet wurde und die schwimmenden Einheiten bereit stehen, sei die eigentliche Bauausführung mit dem ersten Rammschlag angelaufen.   ..... weiterlesen

Freie Fahrt für Freizeitkapitäne

Ein Fahrgastschiff wird während der Bohrarbeiten an den Schleusenkammerwänden geschleust

Binnenschifffahrt – ZfB – 2017 – Nr. 9 

Die Schleuse Meuschau an der Saale bei Merseburg ist instandgesetzt. Die Sanierung des fast 200 Jahre alten Bauwerks erfolgte seit April im laufenden Betrieb. Das marode Mauerwerk wurde mit Zement-Injektionen wieder verfestigt und abgedichtet 

Die Schleuse Meuschau ist fast 200 Jahre alt. Gebaut in den Jahren 1820 bis 1822 bei Saalekilometer 113,6 für das Regelschiff »Groß-Finowmaßkahn«, dient sie heute fast ausschließlich dem Freizeit- und Personenverkehr. Überwiegend in den Monaten Mai bis Oktober erfolgen bis zu 800 Schleusungen. Nun wurde das 72 m lange und 5,50 m breite Bauwerk erfolgreich saniert. Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Magdeburg jetzt mitteilte, ist die nötige Reparatur mittels Bindemittelinjektionen in die Kammerwände und Häupter der Schleuse erfolgt und sei erfolgreich und termingerecht abgeschlossen worden. Das Bauwerk ist aus massiven Gewichtsmauern aus Sandstein- und Bruchsteinmauerwerk errichtet worden.  ... weiterlesen

Eine Erfolgsgeschichte an der Elbe

Binnenschifffahrt – ZfB – 2017 – Nr. 9    Von Krischan Förster 

Magdeburg ist nach Hamburg der zweitgrößte Binnenhafen an der Elbe und der zehntgrößte Standort im Bundesgebiet. Die Hafengesellschaft feierte kürzlich ihr 25-jähriges Bestehen – gemeinsam mit der Dettmer Group, ihrem wichtigsten Kunden 

Den Magdeburger Hafen gibt es als Handelsplatz bereits seit dem 19. Jahrhundert. Die jüngere Geschichte reicht mittlerweile ein Vierteljahrhundert zurück und beginnt 1992 mit der Gründung der »Transportwerk Magdeburger Hafen GmbH« im Jahr 2 nach der Deutschen Einheit. Grund genug für das städtische Unternehme, zur Jubiläumsfeier einzuladen –mehr als 400 Gäste kamen in den Hafen. Der Hafen war und ist eine Erfolgsgeschichte. Mit seinen 625 ha Gewerbeflä- che und der 6,7 km langen Kaimauer ist er nicht nur der größte Binnenhafen Ostdeutschlands, sondern nach Hamburg der zweitgrößte Hafen an der Elbe. Rund 4 Mio. t an Gütern wurden im vergangenen Jahr umgeschlagen. Weniger als 2015, aber weit mehr als noch vor drei Jahren (3 Mio.t). Rund 1,2 Mio.t gingen dabei auf die Bahn, der Rest zum größten Teil aufs Schiff. Der Containerumschlag erreicht inzwischen rund 25.000 TEU. Das schlägt sich auch in der Bilanz der Transportwerk Magdeburger Hafen GmbH für 2016 mit einem operativen Jahresergebnis von rund 1,5Mio. € (vor Steuern). Dabei profitiert Magdeburg von der besonderen Lage direkt am Wasserstra- ßenkreuz Rothensee. Über die Sparschleuse ist der Hafen direkt mit dem Mittellandkanal verbunden. »Es war damals eine für Magdeburg sehr wichtige Entscheidung, dieses Kreuz zu bauen«, sagte Hafen-Chef Karl-Heinz Ehrhardt während der Feierstunde.   .... weiterlesen

Die Schifffahrt verbindet

Zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste waren zu dem Jubiläum in Berlin angereist | Bild: Dünner

European River-Sea-Transport Union e.V. feiert 20. Jubiläum in Berlin

SUT 6|2017

Vor zwanzig Jahren, am 24. Juni 1997, wurde in Berlin die European River-Sea-Transport Union e.V. (ERSTU) gegründet. Auf der 40. Präsidiumstagung und XX. Mitgliederversammlung der ERSTU wurde am 26. Juni in Berlin dieses Jubiläum begangen, indem sich die Mitglieder an die ersten schweren Stunden der Gründung der ERSTU erinnerten und bewerteten, was sie in den zwanzig Jahren erreicht haben.

Das 20jährige Jubiläum der ERSTU war aber vor allen Dingen Anlass, nach vorn zu blicken und den Kurs für die nächsten Jahrzehnte zu bestimmen. Dieser Kurs wurde entsprechend den veränderten Rahmenbedingungen für die europäische Binnenschifffahrt, Fluss-See-Schifffahrt und Short Sea Shipping in der „ERSTU-Strategie 2017 plus“ bestimmt.

In Grußbotschaften würdigten der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, die Direktorin der „Sustainable Transport Division“ der United Nations Economic Commission for Europe (UNECE), Éva Molnár, der Generaldirektor der Generaldirektion für Mobilität und Transport der European Commission, Henrik Hololei, und der Generalsekretär der Zentralkommission der Rheinschifffahrt (ZKR), Bruno Georges, und die Generalsekretärin der European Barge Union e.V., Theresia Hacksteiner, die bisherige Arbeit und die Bedeutung der ERSTU als europäischer Schifffahrtsverband. Dieser Wertschätzung will die ERSTU auch in der Zukunft gerecht werden und die Effizienz der internationalen Zusammenarbeit weiter erhöhen.    ....weiterlesen

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