Elbe-Saale-Nachrichten

 Logo VHdS Saaleverein e. V.  Logo Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein e. V.
Portrait Manfred Sprinzek

###SALUTATION###,
mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e. V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e. V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Allgemein und wenig verbindlich

DVZ, 04. September 2017 von Stefan Bottler

Für Boris Kluge ist die Lektüre der Wahlprogramme 2017 ein ernüchterndes Erlebnis. „In allen Papieren wimmelt es von Allgemeinplätzen“, bilanziert der Geschäftsführer des Bundesverbands Öffentlicher Binnenhäfen (BÖB). Auch Jens Schwanen ist mit den Inhalten unzufrieden. „Ich hätte mir verbindlichere Aussagen über die Bewältigung des ständig wachsenden Güterverkehrs gewünscht“, äußert sich der Geschäftsführer des Bundesverbands Deutsche Binnenschifffahrt (BDB). Vor der letzten Bundestagswahl 2013 war das anders. „Güterverkehr und Logistik hatten damals einen deutlich höheren Stellenwert“, erinnert sich Schwanen. „Die SPD hatte ihre Aussagen sogar in Werkstattgesprächen mit den Verbänden erarbeitet.“

.... weiterlesen in DVZ, 04. September 2017 von Stefan Bottler

Ebbe in der Elbe Niedrige Wasserstände bremsen Frachtverkehr immer öfter aus

Motorschiff Wiebke, Heimathafen Schönebeck, beladen zu Tal in Magdeburg Foto: Ingo Klinder

 

mz-web.de, 14.08.2017 , Von Rolf Böhme,   Quelle: www.mz-web.de/28161662 ©2017


Die Elbe in Sachsen-Anhalt führt immer weniger Wasser. In der vergangenen Woche sind die Pegelstände erneut stark gefallen. Den Tiefpunkt meldet Aken (Anhalt-Bitterfeld) aktuell mit 58 Zentimetern. Schiffsverkehr ist nur noch eingeschränkt möglich. Selbst Schiffe mit geringem Tiefgang drohen auf Grund zu laufen. Ein Umstand, der offenbar dauerhaft zum Problem geworden ist.

So konnten 2016 an 285 Tagen wegen Niedrigwasser - also Wasserstände unter zwei Meter - keine Massengüter auf der Elbe transportiert werden. An 98 Tagen registrierte der elektronischen Informationsservice Elwis sogar weniger als 1,40 Meter in der Fahrrinne von der Elster- bis zur Saalemündung. Damit steht auf Dauer die Wirtschaftlichkeit der Binnenschifffahrt grundsätzlich in Frage.

Neue Hoffnung für Elbe als Transportweg

Die Zahl der deutschen Binnenschiffe sinkt bereits, seit 1990 um insgesamt 35 Prozent. Der Umschlag in den Häfen beträgt mit einer Million Tonnen jährlich nur noch ein Zehntel der ursprünglichen Menge. ... weiterlesen: – Quelle: www.mz-web.de/28161662 ©2017

Magdeburger Hafen ist die Nummer zwei

WIRTSCHAFTSSTANDORT

Volksstimme.de, 22.08.2017, Von Peter Ließmann 

Der Magdeburger Hafen ist nach Hamburg der zweitgrößte Binnenhafen an der Elbe. Die Hafen GmbH feierte kürzlich ihr 25-jähriges Bestehen.

Magdeburg l Den Magdeburger Hafen gibt es als Umschlagplatz für Industriegüter und als Handelsplatz bereits seit dem 19. Jahrhundert. Er gehörte mit zu den größten Binnenhäfen Europas. Die „Transportwerk Magdeburger Hafen GmbH“ ist dazu im Vergleich ein noch junges städtisches Unternehmen. Nach der Wende 1992 wurde es gegründet und feierte 2017 sein 25-jähriges Bestehen.

Der Hafen war und ist eine Erfolgsgeschichte. Mit seinen 625 Hektar Gewerbefläche und der 6,7 Kilometer langen Kaimauer ist er der größte Binnenhafen Ostdeutschlands und neben Hamburg der zweitgrößte Hafen an der Elbe. Rund 4 Millionen Tonnen Güter werden dort jährlich umgeschlagen. Dabei hat er einen ganz speziellen Vorteil: das Wasserstraßenkreuz Rothensee. Dadurch ist die Elbe mit Hilfe der Sparschleuse Rothensee direkt mit dem Mittellandkanal verbunden.

Unternehmen schätzen Standort

„Es war damals eine für Magdeburg sehr wichtige Entscheidung, dieses Kreuz zu bauen“, meinte Hafen-GmbH-Chef Karl-Heinz Ehrhardt während einer Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen des Unternehmens. Damit sei der Magdeburger Hafen in Ost-West-Richtung und in Nord-Süd-Richtung mit allen Binnenhäfen in Deutschland und Europas verbunden. Ein wichtiger Standortvorteil, den mittlerweile viele Logistikunternehmen zu schätzen wüssten.

weiterlesen

MEHR SCHWERTRANSPORTE IN SACHSEN-ANHALT

 VERKEHRSRUNDSCHAU, 19.09.2017

Großraum- und Schwerlasttransporte belasten die Polizei enorm. Unterstützung ist in Teilen des Landes schon da, in anderen ist sie immerhin in Sicht.

Halle/Dessau-Roßlau. Über Sachsen-Anhalts Straßen rollen immer mehr Großraum- und Schwerlasttransporte. Im Jahr 2016 bearbeitete das Landesverwaltungsamt mehr als 106.000 Genehmigungsverfahren, wie eine Sprecherin in Halle der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Im Vergleich zum Jahr 2015 habe das eine Steigerung um etwa 4260 Fälle bedeutet. Und auch für das laufende Jahr zeichnet sich ein weiteres Plus ab. Die Zahl der Groß- und Schwerlasttransporte habe zum 31. August schon fast den Vorjahreswert vom 31. Oktober erreicht. Damit seien etwa 17.000 Verfahren für Transporte mehr als im Vorjahreszeitraum bearbeitet worden. Bundesweit sind jährlich rund zwei Millionen genehmigungspflichtige Großraum- und Schwertransporte auf deutschen Straßen unterwegs.
Aus dem Verkehrsministerium in Magdeburg hieß es: „Der steigende Lkw-Schwerverkehr bestätigt die bisherigen Prognosen eines weiterhin stark wachsenden Güterverkehrsaufkommens.” Sachsen-Anhalt habe alle Chancen, von dieser Entwicklung zu profitieren. „Dazu müssen wir das Land zu einem florierenden Logistik-Drehkreuz und starken Logistik-Standort mitten in Europa weiter ausbauen.”  .....weiterlesen

Leipzigs Umweltdezernat will 2020 die Lobby-Konferenz für die Kanalvermarktung nach Leipzig holen

Wind machen für den Weiterbau des Elster-Saale-Kanals

LEIPZIGER INTERNET ZEITUNG, 31. August 2017

Für alle Leser 219.000 Euro soll die World Canals Conference (WCC) kosten, die das Leipziger Umweltdezernat 2020 nach Leipzig holen will. 219.000 Euro für möglicherweise 350 Besucher, denn in diesem Rahmen bewegen sich die Lobbyveranstaltungen der Inland Waterways International(IWI), „einer Organisation, die sich für die Erhaltung, Entwicklung und nachhaltige Bewirtschaftung von Binnenwasserwegen stark macht“, wie es das Umweltdezernat in seinem Antrag beschreibt.

Wer sich die Homepage dieser Vereinigung ansieht, sieht auch, dass dieser Verband vor allem um die Sicherung und Neunutzung schon vorhandener Kanalsysteme kämpft, die einst für eine wirtschaftliche Nutzung gebaut wurden, heute dafür aber nicht mehr gebraucht werden. Aber wenn man sie touristisch vermarktet, können sie durchaus zu einem Magneten für die jeweilige Region werden.

So ein Kanalsystem besitzt Leipzig nur in Rudimenten. Aber in den letzten Jahren haben die Befürworter eines Ausbaus des Elster-Saale-Kanals sich gesammelt und nutzen ihre amtlichen Möglichkeiten, das Projekt immer weiterzutreiben. Sie haben mittlerweile Berge von Studien erarbeiten lassen, die den lesefaulen Politikern in den kommunalen Parlamenten suggerieren, welches gewaltige Potenzial im Ausbau des Wassertourismus liege. Das letzte war das Auftragswerk zum „Tourismuswirtschaftlichen Gesamtkonzept für die Gewässerlandschaft im mitteldeutschen Raum“ (TWGK), in dem nicht eine einzige belastbare Zahl zum Wassertourismus vorkommt, den Städten in der Region aber ein Tourismuswachstum auf Wassergrundlage versprochen wird, das scheinbar jede verausgabte Million rechtfertigt.

Zwar behauptete Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal, dieses Auftragswerk solle nicht zur Begründung des Ausbaus des Elster-Saale-Kanals dienen.

Aber die diversen Lobby-Konferenzen, zu der auch World Canals Conference (WCC) gehören soll, erzählen eine andere Sprache. Denn sie sollen nichts anders vorantreiben als die Zustimmung für den weiteren Kanalausbau.    .... weiterlesen

1. BWK-ELBETAG 2017

1. BWK-ELBETAG 2017 am 16. November 2017 in Magdeburg

Der 1. Elbetag des Bundes der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V. steht unter Schirmherrschaft des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt (MULE).

Lesen

Falls Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an kontakt@elbe-saale-vereine.de mit dem Betreff: Newsletterabmeldung-Elbe-Saale-Nachrichten.

Die beim VHdS e. V. von Ihnen erhobenen Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Newsletter-Versandes genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.

Redaktion:

Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt e. V.

Logo VHdS Internet: http://www.saaleverein.de
Anschrift: VHdS e. V., Alter Markt 28, 06108 Halle (Saale)
Telefon: +49 (0)345 / 2037663, Telefax: +49 (0)345 / 2037665
E-Mail: info@saaleverein.de
Ansprechpartner: Herr Manfred Sprinzek (Präsident)

Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein e. V.

Logo SHV Internet: http://www.shv-oberelbe.de
Postanschrift: Magdeburger Str. 58, 01067 Dresden
Telefon: +49 (0)351 / 4982201, Telefax: +49 (0)351 / 4982202
E-Mail: info@binnenhafen-sachsen.de
Ansprechpartner: Kapitän Detlef Bütow (Vorsitzender)

Urheber:

Alle Beiträge dieses Newsletters sind urheberrechtlich geschützt. Der Newsletter darf nur weiterversendet oder in Online-Medien bereitgestellt werden, wenn dies komplett und ohne Änderungen geschieht.

Copyright/Inhalte: © Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt e. V.

V.i.S.d.P.: Manfred Sprinzek