Elbe-Saale-Nachrichten

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###SALUTATION###,
mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e. V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e. V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Niedrigwasser hemmt die Schifffahrt

Binnenschifffahrt – ZfB – 2017 – Nr. 7, Von Christian Knoll

Nach Unkenrufen nach der Einigung auf das Gesamtkonzept Elbe wollen die Häfen an der Oberelbe dieses schnell umgesetzt sehen. Die Investitionen in die Häfen auf deutscher und tschechischer Seite lohnen sich derweil schon. 

mehr als 100 Gäste aus der verladenden Wirtschaft, von Reedereien aus Deutschland und Tschechien sowie aus den Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen im Elbe-Einzugsgebiet kamen am 15. Juni zur 26. Kundenfahrt von Hamburg Hafen Marketing (HHM) und den Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO).

SBO-Geschäftsführer Heiko Loroff gab bei der Besichtigung der Tschechisch-Sächsischen Häfen (CSP) Decin-Laubi und des Terminals Decin-Stadt einen Einblick in die Entwicklung und künftigen Projekte der Häfen. Sechs trimodale Standorte betreiben die SBO an der deutschen wie an der tschechischen Elbe – mit steigenden Leistungen in den Container und Schwerlastverkehren und Investitionen in den Häfen Riesa und Torgau sowie in den Industriehafen Roßlau.
Loroff betonte bei einem Hafenrundgang am Terminal Decin-Stadt, dass diese 26. Kundenfahrt deshalb zum Hafenkomplex Decin führe, weil die Tschechisch-Sächsischen Häfen Decin und Lovosice in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen begingen. »Der Kauf beider Häfen hat sich für die SBO und die CSP gelohnt, weil sie beide mit Gewinn arbeiten. Für die tschechische Seite sind sie vorteilhaft, weil sie als Hafenstandorte erhalten geblieben sind, eigene Arbeitsplätze sichern und darüber hinaus die Beschäftigung in der umliegenden verarbeitenden und produzierenden Industrie des Nachbarlandes befördern«, so Loroff.

 ..... Kunze und Loroff ermahnten die deutsche Verkehrspolitik, umgehend die zügige Umsetzung des Gesamtprojektes Elbe in Angriff zu nehmen, da das bereits herrschende Niedrigwasser der Elbe zur teilweisen Einstellung der Frachtschifffahrt geführt habe. .... weiterlesen

Binnenschiff ahoi

Foto: I. Klinder

neues deutschland, 10.07.2017, Brandeburg

MEINE SICHT

In den 1980er Jahren fuhren die Binnenschiffe in dichter Folge unter der Ernst-Thälmann-Brücke in Schönebeck/Elbe hindurch. Auf dem Fluss herrschte ein reger Güterverkehr. Nach der Wende ist davon wenig übrig geblieben, so wenig, dass der Strom beim alljährlichen Elbebadetag problemlos schwimmend durchquert werden kann. So wieder geschehen am vergangenen Wochenende.

Es wäre ökologisch sinnvoll, Verkehr von den Straßen auf Schienen und Wasserwege zu verlagern. Doch stattdessen nimmt der Straßenverkehr zu, verglichen mit früheren Zeiten gibt es kaum noch Güterbahnhöfe in Brandenburg und die zwölf Binnenhäfen im Land haben es nicht leicht.

In einer sechsteiligen Hafenserie wird »nd« nun die drei Binnenhäfen Königs Wusterhausen, Schwedt/Oder und Mühlberg/Elbe auch mit ihren Schwierigkeiten, vor allem aber mit ihren Möglichkeiten präsentieren. Denn die Binnenschifffahrt hat ein Potenzial, dass nur endlich wieder besser ausgenutzt werden müsste.    .... lesen

 

 

Neues Express-Binnenschiff „Hanse“ erstmals in Hamburg

Die "Hanse" am HHLA Container Terminal Altenwerder Bild: HHM Dietmar Hasenpusch

Hafen Hamburg Pressedienst,  28. Juni 2017

Das größte Binnenschiff, das auf dem Elbe-Seitenkanal fahren kann, verkehrt jetzt regelmäßig als Expressschiff im Shuttleverkehr zwischen Braunschweig und Hamburg. Der Neubau M/S „Hanse“ bewältigt die 179 Kilometer lange Strecke mit einer Transitzeit von weniger als 24 Stunden. „Das ist ähnlich schnell wie der Lkw“, sagt Heiko Tominski, Sales Manager der Deutschen Binnenreederei (DBR) in Hamburg, für die die M/S „Hanse“ im Einsatz ist, „Und außerdem produziert unser Schiff im Vergleich zum Lkw-Transport deutlich weniger CO2.“
 
Das neue Binnenschiff wurde bei seinem Erstanlauf in Hamburg an allen drei Containerterminals der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) – Altenwerder, Tollerort und Burchardkai – abgefertigt. Im Bedarfsfall können auch weitere Terminals bedient werden. Insgesamt hat die M/S „Hanse“ bei der HHLA 93 Container gelöscht und 96 geladen. Thomas Lütje, Direktor Vertrieb bei der HHLA, sagte dazu: „Regelmäßige Binnenschifftransporte erhöhen die Leistungsfähigkeit des Hamburger Hafens, denn sie entlasten Straßen und Brücken von Lkw-Verkehren. Außerdem können unsere Kunden ihre Transportkette ökologischer gestalten, denn das eingesetzte Schiff glänzt mit einer eindrucksvollen Umweltbilanz.“
 
Die M/S „Hanse“ wurde auf der Kötter-Werft in Haren gebaut und im Juni an den Partikulier Henning Jahn übergeben. Mit einer Länge von 100 Metern und einer Breite von 11,45 Metern gehört sie zu den „Scharnebeck-Max“-Schiffen. Die bisher eingesetzten Schubverbände müssen am Schiffshebewerk Scharnebeck getrennt und in zwei Teilen geschleust werden. Ein zeitaufwendiger Vorgang, der bei der M/S „Hanse“ entfällt. Sie reduziert als Einzelfahrer die Schleusenzeit und damit auch die Transitzeit deutlich.  ... weiterlesen

Fahrgastschiff in Merseburg „Captain Fu“ kreuzt wieder auf der Saale

 MZ Merseburg, 22.07.13, von Tilo Krippendorf

Das Fahrgastschiff „Captain Fu“ fährt seit diesem Wochenende auf der Saale in Merseburg. Immer Samstags und Sonntags zwischen 11 und 17 Uhr legt der 25-Meter-Kahn vom Anleger unterhalb des Schlosses ab. Zwischen dem Meuschauer Wehr und der Rischmühlen-Schleuse tourt das Schiff hin und her.
An Bord gibt es eine Bar. Um unter der Saalebrücke am Neumarkt zu passen, musste das Führerhaus des Kapitäns umgebaut werden.
– Quelle: www.mz-web.de/3438484 ©2017

Thietmars Flussreise Saale abwärts Richtung Mittelalter

Vom Startpunkt Merseburg kommend, wird das Schiff „Askania“ mit Tietmar am Samstag den Giebichenstein erreichen.

MZ Halle (Saale), 21.07.17, von Detlef Färber

Halle (Saale) -

Beim Blick 500 Jahre zurück hat sich dieser Tage - Luther sei Dank - schon eine gewisse Routine eingestellt. Da kommt ein Sommerevent, das gar keins sein will, gerade recht. Denn es weitet den Blick retour gleich auf ein ganzes Jahrtausend - und macht aufmerksam darauf, warum sich gerade Sachsen-Anhalt zu Recht als Kernland der deutschen Geschichte empfinden darf.

Bereits zum dritten Mal lädt der Hallenser Thomas Kirchhoff als Erfinder und Initiator fürs Wochenende zu einer Großaktion namens „Thietmars Flussreise“ ein: Zu einer - so der Anspruch - weitestmöglich authentischen Geschichtsinszenierung, die anlässlich der Tausendjahrfeier der Grundsteinlegung des Merseburger Doms anno 2015 ihre Premiere erlebt hat.

Thietmars Reise wird jeden Sommer nachagiert

Nachagiert wird seither jeden Sommer eine Reise, die Thietmar (der Merseburger Bischof vor besagten tausend Jahren) die Saale und die Elbe abwärts unternommen hat, um seinem Magdeburger Erzbischof samt dem Kaiser in Magdeburg in einer kriegerischen Auseinandersetzung beizustehen.  .....

Thietmar legt am Samstag in Halle an

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– Quelle: www.mz-web.de/28001508 ©2017

GRENZODER Deutsch-polnisches Abkommen in der Warteschleife?

Gerhard Ostwald, Vorsitzender des Fördervereins des Oder-Havelgebietes (OHV)

   Binnenschifffahrt – ZfB – 2017 – Nr. 7

Das bilaterale Abkommen zur Grenzoder stockt weiterhin. Der Vorsitzende des Fördervereins des Oder- Havelgebietes (OHV), Gerhard Ostwald, und der Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke (SPD) kritisieren das Bundesverkehrsministerium wegen der Nichtumsetzung des Abkommens zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen.
»Vor mehr als zwei Jahren ist das Regierungsabkommen zur Grenzoder unterzeichnet worden. Der Oderverein hatte das Abkommen zum Thema des 20. Internationalen Oder/Havel-Colloquiums am 23. Juni 2016 in Slubice gemacht. Doch passiert ist fast gar nichts«, sagt Ostwald.
»Zwei kleine Maßnahmen hat das Verkehrsministerium in zwei Jahren geschafft. Eine Schwachstellenbeseitigung bei Reitwein und Buhneninstandsetzung bei Frankfurt/Oder. Aber die so dringend
benötigten Ausbauarbeiten an der Klützer Querfahrt und an der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße für die Schwedter Industrie sind nicht in Sicht, obwohl alle Beteiligten wissen, wie wichtig die Anbindung zur Ostsee über den Stettiner Hafen ist«, ergänzt Zierke.  ... weiterlesen

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