Elbe-Saale-Nachrichten

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Portrait Manfred Sprinzek

###SALUTATION###,
mit dieser Nachricht erhalten Sie aktuelle Neuigkeiten des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e. V. sowie des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins e. V..

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Manfred Sprinzek

Lesen Sie heute:

Die Elbe von oben - Ein Film von Antje Schneider

So 01.01.    KOMPLETTE SENDUNG 

Atemberaubend der Blick aus einigen hundert Metern Höhe. Mit dem Scharfsinn eines Seeadlers gleitet das fliegende Auge einer Hightech-Kamera über die Elbe - scheinbar schwerelos, dem Lauf ihrer Geschichten folgend, vom Elbsandsteingebirge bis in die Altmark. Dabei wird deutlich: Es ist der Fluss, der die Landschaften zu seinen Ufern schuf und das Leben seiner Anwohner bis heute prägt. Goldglänzend schlängelt er sich wie ein Band durch die Landschaft, trennt Dörfer und Landstriche und verbindet deren Bewohner zugleich. Für den, der hier aufgewachsen ist, ist die Elbe ein Teil des Lebens. Für Menschen, die hier arbeiten, ist sie existenziell. Für Naturschützer eine der letzten intakten Stromlandschaften Europas.
Ein Fluss, der Launen zeigt - ungehemmt und dabei unberechenbar. So mancher hat versucht, ihn zu bändigen, andere gaben seinem Willen schließlich nach.    ....weiterlesen und ansehen

Streit um Tiefgang - Elbvertiefung vor Gericht

tagesschau.de,  21.12.2016, Von Marc Leonhard, tagesschau.de

 

Wieder ist Geduld gefragt: Nach dreitägiger Verhandlung wird das Bundesverwaltungsgericht am 9. Februar 2017 die Entscheidung über die Elbvertiefung verkünden. Umweltschützer und Hamburg streiten bereits seit Jahren.
Am Containerterminal Burchardkai im Hamburger Hafen laufen längst die Vorbereitungen: Im Frühjahr soll dort das erste Mal ein Frachter mit einer Kapazität von 20.000 Standardcontainern festmachen. Für den großen Gast stehen Kräne mit langen Auslegern und großer Hubhöhe bereit, damit alle Stahlboxen erreicht und entladen werden können.
Und genau die Anzahl der Stahlboxen ist das Problem: Sehr große Schiffe können den Hamburger Hafen nur in kleinem Zeitfenster rund um das Hochwasser ansteuern - und selbst dann nicht voll beladen. Darum wollen die Stadt und der Bund die Elbe erneut ausbaggern. Dann sollen Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 13,5 Metern unabhängig von Ebbe und Flut fahren können. Tideabhängig sollen dann sogar noch Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 14,5 Metern die Elbe passieren können. Dies wären zwischen 80 Zentimeter und einem Meter mehr als bisher.
Außerdem soll die Fahrrinne stellenweise verbreitert werden, damit große Schiffe einander passieren können. Die Pläne dafür liegen schon lange in den Schubladen, doch derzeit gilt ein Baustopp. ... weiterlesen, ansehen

 

Umweltschutz und Elbe - Meinung

Hamburger Abendblatt, 23.12.16

Meinung
19. Dezember: Leitartikel zur Elbvertiefung "Schicksalsurteil". BVG-Entscheidung über die Zukunft des Hafens"

Ihr mahnender Leitartikel entbehrt nicht einer gewissen Scheinheiligkeit. Seit 13 Jahren werden die Auseinandersetzungen über dieses Thema von der Presse, insbesondere vom Abendblatt, begleitet und kommentiert. Dabei fanden die Umweltverbände und ihre Anwälte immer mehr als nur eine breite Plattform für ihre Sicht der Dinge. Arbeitnehmervertreter, Gewerkschaftsvertreter, Betriebsräte, Arbeitnehmer, z. B. der HHLA, kamen selten zu Wort.

Wenn sich das Bundesverwaltungsgericht jetzt mit dem Thema abschließend befasst, dann kann es nicht anders, als die vorhandene Gesetzeslage anzuwenden. Die ist aber in vielen Jahren vom Wähler weitgehend unbemerkt und im gesellschaftlichen Mainstream zum Umwelt-, Natur- und Klimaschutz in den schon seit Jahrzehnten geschlossenen Kreisen der politischen und fachlichen Netzwerke der Umweltexperten in der EU entstanden. Die Bundesrepublik und Hamburg müssen das in Brüssel entstandene Recht nur noch in nationales Recht umsetzen und anwenden, und unsere nationale Politik versteckt sich dann hinter den unverrückbaren Vorgaben der EU. Außerhalb der geschlossenen Expertenkreise, die alle darauf bedacht sind, auch weiterhin an Forschungsmittel zu kommen und daher mit warnendem Zeigefinger immer neue bedrohliche Wirkungszusammenhänge konstruieren müssen, findet sich niemand, der mal hinterfragt, wie denn beispielsweise vermeintlich bedrohte Arten auf die berühmte "Rote Liste" kommen und welche Interessen dahinterstehen. Nicht nur bei der Elbvertiefung, sondern auch bei anderen wichtigen Infrastrukturprojekten, bei denen z. B. plötzlich und unerwartet irgendwelche Fledermäuse auftauchen, die bei der Realisierung des Vorhabens unweigerlich dem weltweiten Exitus preisgegeben wären.

Engagierter Umweltschutz ist in dieser Gesellschaft teilweise zur Ersatzreligion mutiert und daher einer sachlichen Auseinandersetzung und Abwägung gegen andere überwiegend öffent­liche Interessen entzogen.  .... weiterlesen    ....

Wer erklärt einem Arbeitslosen, dass seinerzeit bei der Teilzuschüttung des Mühlenberger Lochs 400 Löffelenten für 100 Millionen, also 250.000 pro Löffelente, ein neues Zuhause gebaut wurde?
Und noch eine Frage. Wer seit 13 Jahren klagt, braucht dazu die Mittel. Hamburg und der Bund nehmen sich das Geld vom Steuerzahler – Millionen für Anwälte, Umweltrechtler und Gutachter. Woher nehmen die Umweltverbände dieses Geld?

Paul-G. Tamminga, Hamburg

Grüne Logistik trifft Wasserbau

Tschechische Binnenreedereien fordern Elbausbau

SUT 1|2017, von Michael Nutsch

Die Elbe ist für Tschechien die natürliche und durch die Versailler Verträge garantierte Verbindung zum Seehafen Hamburg, dem deutschen Kanalsystem und damit zu den Weltmärkten. Auch die tschechischen Reedereien, die umfangreiche Flotten betreiben, modernisieren und vielfach erfolgreich mit Marktführern aus den anderen europäischen Binnenschifffahrtsnationen zusammenarbeiten und mithalten, unterstützen die Forderung nach der Wiederherstellung der Tauchtiefe der Elbe von 1,60 m.

CSPL aus Decin solide in Fahrt Die größte Reederei ist die in Decin ansässige ehemalig staatliche CSPL. Trotz aller Probleme kann das Unternehmen gute Bilanzen aufweisen. Die Tschechoslowakische Elbschifffahrtsgesellschaft (CSPL) wurde 1922 in Tetschen, dem heutigen Decin gegründet.
Am 7. August 2001 wurde ein Insolvenzverfahren für die CSPL eröffnet. Im September 2002 wurden die drei Hauptgeschäftszweige Transport, Umschlag und Werftbetrieb saniert und getrennt privatisiert.  .... .... weiterlesen

Karina Fischer übernimmt Vorsitz von Manfred Sprinzek

Der neue Vorstand des VHdS, v.l.: Kai Bandau, Stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister, Vorsitzende Karina Fischer, Mukrena und Manfred Sprinzek, Öffentlichkeitsarbeit | Bilder: VHdS

Wachwechsel beim Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt (VHdS)

SUT 1|2017, von Hans-Wilhelm Dünner

Die 21. Ordentliche Mitgliederversammlung des VHdS am 25. Oktober in Halle/Saale setzte neue Schwerpunkte in der Vereinsarbeit und wählte mit der Werftunternehmerin Karina Fischer (36) erstmals eine Frau zur Präsidentin. Die Förderung der Binnenschifffahrt auf der Saale und die Verlagerung der Güterströme auf das Wasser stehen weiter im Fokus. Mit dem Wechsel im Vorstand endet beim VHdS eine Ära: Der 72-jährige Manfred Sprinzek hatte den Verein, dem rund 30 Saale-Anrainerunternehmen angehören und der sich für eine Verbesserung der Schiffbarkeit des Flusses stark macht, seit dessen Gründung 1996 geführt.

Der innerhalb des Saale-Bündnisses an vorderster Front agierende Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt (VHdS) hat die Schwerpunkte für die Vereinsarbeit der kommenden Jahre festgelegt. Nach der Verankerung des Saale-Seitenkanals im Bundesverkehrswegeplan 2030 und die damit verbundene Bestandssicherung der Saale als Bundeswasserstraße sah sich der Vorstand im Zugzwang die künftige Arbeit neu zu definieren. Das Erreichte ist ein Erfolg, nun muss weiter nach vorn geschaut werden, hieß es.

Bei der Mitgliederversammlung legte man in Anwesenheit von Landesverkehrsminister Thomas Webel unter anderem fest, den politischen Kompromiss rund um die Saale zu verteidigen und den Bund in die Pflicht zu nehmen, die Unterhaltungsaufgaben gewissenhafter als bisher wahrzunehmen.  .. ..weiterlesen

Neuer Bootsverleih ab April in Bernburg - Tourismus · Saale

Ab 01.04.2017 wird man in Bernburg neben Ruderbooten auch Wassertreter und führerscheinfrei Sportboot fahren können, ab 2019 könnten auch Hausboote angeboten werden.

     23.12.2026

Ab 01.04.2017 wird mn in Bernburg neben Ruderbooten auch Wassertreter und führerscheinfrei Sportboot fahren können, ab 2019 könnten auch Hausboote angeboten werden. Neben einer neuen Bootanlegestelle, die Verlegung der Fähre und der Neubau eines Bootshauses. Damit erwacht wieder eine lange Tradition in der Saalestadt. Wir haben einmal bei der Stadt, der Bernburger Freizeit, dem WSA, dem Salzlandkreis und natürlich dem Betreiber Boris Funda aus Staßfurt nachgefragt, was und wo genau passieren soll!   ... weiterlesen

Oderverein gegen BMVI-Planungen

Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung des Stromgebietes Oder/Havel

SUT 1|2017, von Klaus-Peter Hinz

Am 9. November fand im Casino des Berliner Westhafens die Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung des Stromgebietes Oder/Havel (Oderverein) statt. Hauptthema war das mehr als komplizierte Zusammenspiel zwischen dem Wassertourismuskonzept des BMVI und dem gemeinsamen Konzept von BMVI und BMU „Blaues Band Deutschland“. Das Wassertourismuskonzept in der Form eines inhaltlich eher vagen Untersuchungsberichtes wurde vom BMVI am 1. Juli 2016 vorgelegt.

Nach Einschätzung der IHKs in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (MV) versuche damit das BMVI „sich weiterhin der Eigentümerverpflichtung an den Bundeswasserstraßen zu entziehen“. Die Präambel des 27-seitigen Werkes verweist auch darauf, dass „bei der Umsetzung .… die Anforderungen der Freizeitschifffahrt mit …. der Initiative zur Renaturierung von Bundeswasserstraßen im Rahmen des „Blauen Bandes“ in Einklang gebracht werden müssen“. Das Bundesprogramm „Blaues Band“ wird derzeit von einer interministeriellen Arbeitsgruppe der Bun desministerien für Umwelt und Verkehr erarbeitet. Den Startschuss dazu gaben am 8. Dezember 2015 Reinhard Klingen vom BMVI und Dr. Elsa Nickel vom BMUB. Zielstellung sei, „im Netz der Fließgewässer einen Biotopverbund von nationaler Bedeutung aufzubauen“. Damit nun beginnen die Schwierigkeiten, denn beim „Blauen Band“ stehen insbesondere Renaturierungsmaßnahmen an Flüssen im Vordergrund.  .... weiterlesen

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