eingetragen am: 23.07.2014 um 17:01 Uhr, Alter: 4 Jahr(e)

Schiffswerft Aken bekommt neue Chance

Binnenschifffahrt - ZfB -2014 - Nr. 7 Von Christian Knoll

Ausbleibende Aufträge führen das Traditionsunternehmen an der Elbe in die Insolvenz. Doch als künftige Betriebsstätte der zur Rönner-Gruppe gehörenden Roßlauer Schiffswerft soll der Schiffbau-Standort in Aken erhalten bleiben.

Die Schiffswerft Aken hat Insolvenz anmelden müssen. Das Ver­fahren »zur Masse und zum Schutz der Gläubiger...« wurde bereits Anfang Mai vom zuständigen Amtsgericht Dessau-Roß­lau eröffnet und am 1. Juli ins offizielle Insolvenzverfahren über­führt (liegt der Redaktion vor). Der Gesellschafter der Werft und spätere Geschäftsführer, Peter-Georg Wieske, hat selbst darum gebeten. Der gebürtiger Akener, heute wohnhaft in Hamburg, ist mütterli­cherseits ein direkter Nachfahre des legendären Firmengründers Georg Placke. ..... Die Werft habe aber weiter eine Zukunft. Es gebe Pläne, sie künftig als Betriebsstätte der Roßlauer Schiffswerft GmbH (RSW), einem Unternehmen der Rönner-Gruppe, weiterzuführen. Dadurch könne Aken neben dem fortlaufenden Reparaturgeschäft mit Aufträgen im Stahlbau versorgt werden. .... weiterlesen