eingetragen am: 10.04.2018 um 10:00 Uhr, Alter: 191 Tag(e)

Dresdner Hafen für schwere Lasten gefragt

Wassertransport

Trafos und Zubehör werden im Dresdner Alberthafen verladen. FOTO: SBO

LR ONLINE, 04.04.2018

Dresden. Elbe gewinnt als Wasserstraße eine immer größere Bedeutung.

Im Alberthafen in Dresden geht es in diesem Jahr schon hoch her: Von Anfang Januar bis Ende März dieses Jahres wurden hier insgesamt  15 Transformatoren, sechs Kühler, 176 Zubehörkisten, zehn Turbinen, vier Wärmespeicherbehälter, ein Wagenkasten, 32 Kisten sowie zwei Boote mit einem Gesamtgewicht von rund 3550 Tonnen für verschiedene Firmen des Maschinen- und Anlagenbaus umgeschlagen. Der Umschlag im Alberthafen Dresden erfolgte mit dem hafeneigenen Schwerlastkran sowie den zwei Eberswalder Kranen. Die Schwerlastladungen wurden mit zwölf Binnenschiffen (Motorgüterschiffe und Schubverbände) transportiert.

„Diese Verladungen zeigen, wie wichtig eine leistungsfähige Wasserstraße Elbe für den Maschinen- und Anlagenbau ist“, sagt Heiko Loroff, Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO). Die großen, schweren und sperrigen Güter dieser Firmen können hauptsächlich nur mit dem Binnenschiff transportiert werden. Der Transport per Bahn oder Lkw ist nicht oder nur unter extremen Anforderungen möglich.

„Ohne eine zuverlässige Wasserstraße Elbe sind die Standorte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und der Tschechischen Republik gefährdet. Deshalb ist es unerlässlich, die Elbe als Transportweg zu erhalten und weiter zu ertüchtigen“, betont Loroff.

www.lr-online.de/nachrichten/sachsen/umschlag-im-alberthafen-nimmt-zu_aid-8117631