Wussten Sie…?
  1. Die Entwicklung der Binnenschifffahrt auf der Elbe
  2. Der Domfelsen
  3. Vom Urstromtal zur Kulturlandschaft
  4. Begriffe und Definitionen aus dem Wasserbau
  5. Buhnen und Streichlinien
  6. Buhnenbau
  7. Mittel zur Regelung eines Flusslaufes
  8. Staustufen
  9. Wieviel Schiff verträgt die Elbe und Saale?
  10. Wasserstrassen – Ein Malheft für Kinder
  11. Der Magdeburger Pegel
  12. Der Verkehrsweg Elbe
  13. Häufig gestellte Fragen
  14. Saale Seiten Kanal Tornitz (SSK Tornitz)

Rolf Lack 26.02.2009

Buhnenbau

Schematischer Aufbau einer Buhne
Buhnenaufbau

Ein ähnlicher Aufbau wurde bei Längswerken, Sohlschwellen und Deckwerken gewählt. Als Unterbau wurden Sinkstücke in Faschinenbauweise benutzt. Diese wurden aus Zweigen und Ästen zusammengebunden. Sie wirkten wie eine Matte und verhinderten das Einsinken der Kiesschüttung in den sandigen Untergrund.

An der Buhnenwurzel ist ein Buhnenwurzelstein (Vermessungsstein) eingegraben. Diese Wurzelsteine sind heute meistens 1 – 1,5 m unter dem Gelände zu finden, da in der Zeit seit Bau der Uferbefestigungen das jeweilige Hochwasser Boden und Schwebstoffe in die Deichvorländer transportierte. Diese Geländeaufhöhung schränkt das Abflussprofil ein.